Details zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

22 | Nettozinsertrag

Nettozinsertrag
in Millionen Euro 2010 2009
Zinserträge 1.429,5
1.584,8
Barreserve
3,8
5,7
Handelsaktiva
284,7
202,9
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände
105,6
134,0
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
221,5
103,2
Kredite und Forderungen
798,5
886,9
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere
15,4
252,1
Zinsaufwendungen -787,4
-1.028,1
Handelspassiva
-114,3
-99,9
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
-257,0
-288,1
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
-416,1
-640,1
Andere Verbindlichkeiten
Dividendenerträge 7,8
7,6
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
7,8
7,6
Nettozinsertrag 649,9
564,3

Die Zinsen und zinsähnlichen Erträge werden grundsätzlich periodengerecht abgegrenzt. In den Zinserträgen wird auch die periodengerechte Verteilung des Agios der Wertpapiere des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Die Zinsen auf wertberichtigte Forderungen beliefen sich in der Berichtsperiode 2010 auf 15,5 Mio EUR (2009: 10,8 Mio EUR).

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23 | Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss gliedert sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche der BAWAG P.S.K.:

Provisionsüberschuss
in Millionen Euro 2010 2009
Zahlungsverkehr 151,8
151,1
Kreditgeschäft 28,3
26,1
Wertpapier- und Depotgeschäft 36,7
36,2
Ausland / Devisen / Valuten 0,4 0,4
Postvergütung -73,0
-80,5
Sonstige Dienstleistungen 20,9
21,5
Aufwand für die von der Republik Österreich gewährte Garantie
 -5,7
Provisionsüberschuss 159,4
154,8

Auf die von der Republik Österreich für bestimmte Aktiva in der Höhe von maximal 400 Mio gewährte Garantie wurde mit Wirkung vom 22. Juni 2010 verzichtet.

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24 | Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden

Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten
in Millionen Euro 2010 2009
Realisierte Gewinne (Verluste) aus nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten (netto) 209,2
-27,1
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 55,5
10,0
Kredite und Forderungen (einschließlich Finanzierungsleasing) 1,7
-2,1
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere 130,7
-35,1
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 0,1
0,1
Ergebnis aus dem Verkauf von konsolidierten Tochterunternehmen 21,2
Gewinne (Verluste) aus finanziellen Vermögensgegenständen im Handelsbestand (netto) 23,0
96,1
Zinsinstrumente und damit zusammenhängende Derivate 24,0 -46,0
Devisenhandel 11,2
4,8
Kreditrisikoinstrumente und Kreditderivate -12,2
137,3
Gewinne (Verluste) aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten (netto) -82,9
266,1
Gewinne (Verluste) aus der Bilanzierung von Fair-Value-Hedges 14,3
-10,2
Zeitwertanpassung des Grundgeschäfts -33,2
-6,7
Zeitwertanpassung des Sicherungsinstruments 47,5
-3,5
Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) 3,5
0,6
Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden 167,1
325,5

Die Position Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden wird wesentlich von der Bewertung unserer Veranlagungen und Eigenen Emissionen sowie von Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren beeinflusst.

Aus dem Handel mit Wertpapieren und Derivaten erzielte der Bereich Financial Markets im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis von 19,2 Mio EUR.

Wie auch im Vorjahr kam es im Jahr 2010 zu einer weiteren Verringerung der Risikoaufschläge am Kapitalmarkt. Dies führte zu positiven Bewertungsergebnissen im Bereich des strukturierten Kreditportfolios in Höhe von 28,8 Mio EUR sowie realisierten Gewinnen aus dem Verkauf und der Tilgung aus dem strukturierten Kreditportfolio in Höhe von 10,3 Mio EUR.

Aus dem Verkauf von assoziierten Unternehmen und Tochterunternehmen konnten weitere 21,2 Mio EUR erfolgswirksam vereinnahmt werden.

Aufgrund einer geänderten Investmentstrategie und im Rahmen der Zinspositionierung kam es im laufenden Geschäftsjahr zu Verkäufen von Wertpapieren und Gewinnrealisationen. Diese Gewinne wurden zur Abdeckung von Aufwendungen aus der erfolgswirksamen Bewertung der zum Fair Value bilanzierten Eigenen Emissionen und sonstiger Auswirkungen aus Hedging Maßnahmen und Bewertungen verwendet. Insgesamt ergab sich aus diesen Maßnahmen ein positiver Überschuss von rund 76 Mio EUR.

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25 | Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
in Millionen Euro 2010 2009
Ergebnis aus Investment Properties 4,5
3,8
Ergebnis aus Sachanlagenabgang 0,2
7,0
Ergebnis aus dem Einzelhandel -10,8
-9,2
Übrige betriebliche Erträge und Aufwendungen 1,7
28,3
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen -4,4
29,9

Die Erträge aus fremdvermieteten Grundstücken und Gebäuden betrugen im Geschäftsjahr 2010 6,8 Mio EUR (2009: 6,8 Mio EUR); die Aufwendungen beliefen sich auf 1,9 Mio EUR (2009: 2,5 Mio EUR). Die Leerstehungskosten betrugen 2010 0,4 Mio EUR (2009: 0,4 Mio EUR).

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26 | Verwaltungsaufwand

Verwaltungsaufwand
in Millionen Euro 2010 2009
Personalaufwand -371,7
-348,9
Löhne und Gehälter -279,2
-259,6
Gesetzlich vorgeschriebener Sozialaufwand -62,4
-60,5
Freiwilliger Sozialaufwand -4,5
-3,8
Aufwand Altersvorsorge -6,0
-6,0
Dotierung / Auflösung Pensionsrückstellung -12,9
-11,2
Dotierung / Auflösung Abfertigungsrückstellung -4,1
-5,3
Dotierung / Auflösung Jubiläumsgeldrückstellung -1,5 -1,4
Aufwand betriebliche Mitarbeitervorsorgekasse -1,1
-1,1
Sonstiger Verwaltungsaufwand -172,8
-178,8
Verwaltungsaufwand -544,5
-527,7

Der Aufwand Altersvorsorge enthält beitragsorientierte Pensionskassenbeiträge.

Der sonstige Verwaltungsaufwand enthält unter anderem Werbeaufwendungen, Beratungskosten, Mietaufwand und EDV-Kosten.

Der Personalaufwand enthält Restrukturierungsaufwendungen von 25,8 Mio EUR, die im Rahmen unseres Effizienz- und Produktivitätssteigerungsprogramms entstanden. Ohne Berücksichtigung der Restrukturierungsaufwendungen konnten die laufenden Personal- und Sachkosten um weitere 9,0 Mio EUR reduziert werden.

 

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27 | Planmäßige Abschreibungen aus immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen

Planmäßige Abschreibungen aus immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen
in Millionen Euro 2010 2009
Planmäßige Abschreibungen    
aus immateriellen Vermögensgegenständen
-36,4
-37,8
aus Sachanlagen
-37,4
-42,6
Planmäßige Abschreibungen -73,8
-80,4

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28 | Rückstellungen und Wertberichtigungen

Rückstellungen und Wertberichtigungen
in Millionen Euro 2010 2009
Veränderung von Rückstellungen für Kreditrisiken
2,3
7,9
Wertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten -182,0
-241,5
Wertberichtigungen von nicht finanziellen Vermögenswerten -20,0
-3,1
Rückstellungen und Wertberichtigungen -199,7
-236,7

Wertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten

Wertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten
in Millionen Euro 2010 2009
Finanzielle Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten -42,2
-8,8
Zur Veräußerung verfügbare, erfolgsneutral bewertete, finanzielle Vermögenswerte
 -1,9
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere zu fortgeführten Anschaffungskosten -50,3
Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten (einschließlich Finanzierungsleasing) -137,9
-182,4
Direktabschreibungen sowie Wertberichtigungen für Forderungen an Kreditinstitute und Kunden -241,3
-252,9
Auflösung Wertberichtigung für Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 101,7
69,5
Nachträgliche Eingänge ausgebuchter Forderungen 1,7
1,0
Verluste aus der Wertminderung von nicht zum Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögensgegenständen 182,0
-241,5

Die Wertberichtigungen von Bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapieren im Jahr 2009 betreffen mit 48,1 Mio EUR Bewertungen des strukturierten Kreditportfolios. Im laufenden Geschäftsjahr waren keine Wertberichtigungen für das strukturierte Kreditportfolio erforderlich.

Wertberichtigungen von nicht finanziellen Vermögenswerten

Die folgende Tabelle zeigt die außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen, welche für einzelne nicht finanzielle Vermögenswerte erfasst wurden.

Wertberichtigungen von nicht finanziellen Vermögenswerten
in Millionen Euro 2010 2009
Grundstücke, Anlagen und Gebäude -8,4
0,5
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -3,6
-1,0
Immaterielle Vermögensgegenstände -8,0
-2,6
Geschäfts- oder Firmenwert
-8,0
-2,6
Andere immaterielle Vermögensgegenstände
-
-
Wertberichtigungen von nicht finanziellen Vermögensgegenständen -20,0
-3,1

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29 | Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden

Der im laufenden Geschäftsjahr ausgewiesene Verlust in Höhe von –4,7 Mio (2009: –8,0 Mio) betrifft im Wesentlichen das anteilige Ergebnis der BAWAG P.S.K. Versicherung AG sowie der ZEUS Recovery Fund S.A.

Der gemäß IAS 28.37 (g) nicht erfasste anteilige Verlust von at-equity bewerteten Unternehmen beträgt 0,0 Mio EUR (2009: 0,0 Mio EUR).

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30 | Steuern vom Einkommen

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Steuern vom Einkommen
in Millionen Euro 2010 2009
Laufender Steuerertrag/-aufwand -13,6
0,6
Latenter Steuerertrag/-aufwand 0,9
-57,2
Steuern vom Einkommen -12,7
-56,6

Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung zwischen dem errechneten und dem ausgewiesenen Steueraufwand:

Überleitung zwischen dem errechneten und dem ausgewiesenen Steueraufwand
in Millionen Euro 2010 2009
Jahresüberschuss vor Steuern 149,3
221,7
Steuersatz 25%
25%
Errechneter Steueraufwand -37,3
-55,4
Steuerminderungen
   
aus steuerfreien Beteiligungserträgen
2,4

aus Beteiligungsbewertungen
0,9

aus steuerneutralen Aufwertungen

51,8
aus steuerfreien Erträgen

2,6
aufgrund abweichender ausländischer Steuersätze
5,0
4,1
aus der Verwertung von Verlustvorträgen ohne Ansatz von latenten Steuern
58,4

aus sonstigen steuerlichen Auswirkungen
0,9
8,1
Steuermehrungen
   
aus Beteiligungsverkäufen
-3,8

aus Beteiligungsbewertungen

-1,4
aus nicht angesetzten latenten Steuern auf Verlustvorträge

-64,7
aufgrund nicht abzugsfähigem Aufwand
-0,4
-1,5
aus sonstigen steuerlichen Auswirkungen
-26,4
-1,4
Ertragsteuern der Periode -0,3
-57,8
Aperiodische Ertragsteuern -12,4
1,2
Ausgewiesene Ertragsteuern (Steueraufwand) -12,7
-56,6

In den Aktiva sind latente Steuern aufgrund von Vorteilen aus noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von 282 Mio EUR (2009: 283 Mio EUR) berücksichtigt. Der überwiegende Teil der Verlustvorträge ist unbegrenzt vortragsfähig. Der unversteuerte Teil der Haftrücklage beträgt 317,6 Mio EUR (2009: 317,6 Mio EUR).

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