Weitere Informationen nach IFRS
31 | Fair Value
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Fair Values der Bilanzpositionen. Dabei handelt es sich um jene Beträge, zu denen die Finanzinstrumente am Bilanzstichtag zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Parteien gehandelt hätten werden können. Sofern Marktpreise von Börsen oder anderen funktionsfähigen Märkten verfügbar waren, wurden diese angesetzt.
Falls keine aktuellen, liquiden Marktwerte zur Verfügung stehen, werden anerkannte und marktübliche „State of the Art"-Bewertungsmethoden angewendet. Dies gilt für die Kategorie „Verbriefte Verbindlichkeiten (Eigene Emissionen)", Structured Credit Transaktionen, für die keine aktiven Märkte existieren und vereinzelt für das Sonstige Finanzumlaufvermögen im Nostroportfolio; bei „Plain Vanilla"-Wertpapieren erfolgt die Bewertung über die Zinskurve unter Berücksichtigung des aktuellen Credit Spreads.
Die „Fair Value" Bewertung der Kundengeschäftspositionen berücksichtigt pauschale Credit Spreads für einzelne Kundenkategorien. Die pauschalen Credit Spreads wurden auf Basis einer Kundensegmentierung angesetzt: Kreditinstitute, Kommerzkunden, öffentlicher Sektor und Privatkunden, bei denen zusätzlich eine Differenzierung zwischen Hypothekarkrediten und sonstigen Krediten vorgenommen wird. Methodisch werden die Credit Spreads für das Kundengeschäft aufgrund von Analysen sowohl externer Daten (Markt, Statistiken der OeNB) als auch interner Ausfallsstatistiken abgeleitet.
Bei linearen, derivativen Finanzinstrumenten, die keine optionalen Komponenten beinhalten (wie z.B. Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte), wird ebenso die Barwertmethode angewandt (Abzinsung zukünftiger Cashflows mit der aktuellen Swapkurve).
Für optionale Instrumente werden marktübliche Optionspreismodelle wie Black Scholes (Swaptions, Cap, Floor), Garman-Kohlhagen (Währungsoptionen) sowie das Hull-White-Modell (Swaps mit mehrfachen Kündigungsrechten) verwendet, die in den Frontofficesystemen konsistent implementiert und angewandt werden.
Die den Modellen zugrunde liegenden Parameter (Zinskurven, Volatilitäten, FX-Kurse) werden unabhängig von den Treasuryabteilungen vom Bereich Market Risk in die Frontofficesysteme übertragen, wodurch eine Trennung von Markt und Marktfolge sichergestellt ist.
Bei komplexeren Derivaten, die zu Hedgezwecken abgeschlossen wurden und back to back geschlossen sind, wird in vereinzelten Segmenten auf eine externe Bewertung zurückgegriffen, die vom Bereich Market Risk eingeholt und zur korrekten Weiterverarbeitung in die Systeme übertragen wird.
Zur Evaluierung der Spreads der „Fair Value through Profit and Loss" gewidmeten Eigenen Emissionen wurden marktübliche Anbieter wie Bloomberg (Spreads aus Benchmarkanleihen) und Markit (zur Ermittlung der Termstructure) herangezogen. Die Wertpapierkurse der BAWAG P.S.K-Emissionen errechnen sich dann durch Diskontierung der um den Spread adaptierten Swapkurve.
Im Jahr 2010 betrug der Anteil der Fair-Value-Änderung der Eigenen Emissionen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen (nach Saldierung des Aktiv- und Passivbestandes) ergeben hat, –95 Mio EUR (2009: –58 Mio EUR). Zum 31. Dezember 2010 beträgt die kumulierte Fair-Value-Änderung, die auf Bonitätsveränderungen zurückzuführen ist, 144 Mio EUR (2009: 240 Mio EUR).
Im folgenden Jahr würde sich bei einer Verengung des Credit Spreads um einen Basispunkt eine Fair-Value-Änderung von –1,2 Mio EUR ergeben.
Der Anteil der kumulierten Fair-Value-Änderung von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen ergeben hat, beträgt zum 31. Dezember 2010 +0 Mio EUR (zum 31. Dezember 2009: 0 Mio EUR).
Für Teile der verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten mit unbestimmter Zinsbindung wurde der Fair Value dem Bilanzwert gleichgesetzt.
Fair Value von ausgewählten Bilanzpositionen
Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der Buchwerte und Fair Values der einzelnen Bilanzposten.
| in Millionen Euro | Buchwert 12/2010 | Fair Value 12/2010 | Buchwert 12/2009 | Fair Value 12/2009 |
|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | ||||
| Barreserve | 511 | 511 | 615 | 615 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände | 2.284 | 2.284 | 2.980 | 2.980 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 6.644 | 6.644 | 3.250 | 3.250 |
| Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen | – | – | 6.560 | 6.532 |
| Handelsaktiva | 1.927 | 1.927 | 1.753 | 1.753 |
| Kredite und Forderungen | 26.173 | 26.645 | 24.879 | 25.160 |
| Sicherungsderivate | 55 | 55 | 33 | 33 |
| Sachanlagen | 219 | k.A. | 287 | k.A. |
davon Investment Properties | 33 | 39 | 64 | 70 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 229 | k.A. | 266 | k.A. |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 478 | k.A. | 602 | k.A. |
| Langfristige Vermögenswerte in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden | 36 | k.A. | – | – |
| Summe Aktiva | 38.556 | 41.225 | ||
| PASSIVA | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 4.900 | 4.900 | 6.371 | 6.371 |
| Handelsbestand | 2.271 | 2.271 | 2.198 | 2.198 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 28.023 | 28.408 | 29.485 | 29.669 |
| Sicherungsderivate | 40 | 40 | 60 | 60 |
| Rückstellungen | 417 | k.A. | 441 | k.A. |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 481 | k.A. | 378 | k.A. |
| Verbindlichkeiten in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden | 38 | k.A. | – | – |
| Eigenkapital | 2.016 | k.A. | 1.919 | k.A. |
| Nicht beherrschende Anteile | 370 | k.A. | 373 | k.A. |
| Summe Passiva | 38.556 | 41.225 |
Fair-Value-Hierarchie
Die folgende Tabelle zeigt eine Analyse der zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente auf Basis der im IFRS 7 definierten Fair-Value-Hierarchie. Die Aufgliederung umfasst die folgenden Gruppen:
- Level 1: Finanzinstrumente werden unter Verwendung eines öffentlich zugänglichen Kurses, ohne jegliche Kursmodifikation bewertet. Hierunter fallen Staatsanleihen und Anleihen mit einem öffentlich zugänglichen Kurs sowie börsengehandelte Derivate.
- Level 2: Die Bewertung basiert auf Inputfaktoren (Ausfallsquoten, Kosten, Liquidität, Volatilität, Zinssätze, etc.), die aus beobachtbaren Marktpreisen (Level 1) abgeleitet sind. Das betrifft Kurse, die mittels eines internen Modells bzw. anhand von Bewertungsverfahren errechnet werden, sowie externe Quotierungen von Wertpapieren, die auf Märkten mit eingeschränkter Liquidität handeln, die nachweislich auf beobachtbaren Marktpreisen beruhen. Diese Kategorie beinhaltet einen Großteil des strukturierten Kreditportfolios. Weiters werden hierunter die Mehrzahl der OTC-Derivatkontrakte, Unternehmensanleihen und Anleihen, bei denen kein öffentlich zugänglicher Kurs vorliegt, sowie die emittierten, zum Fair Value klassifizierten, Schuldtitel des Konzerns dargestellt.
- Level 3: Im Rahmen der Bewertung werden nicht extern beobachtbare Inputfaktoren, die einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Marktwertes haben, verwendet. Dies betrifft vorwiegend illiquide strukturierte Verbriefungen, deren Wert von nicht beobachtbaren Annahmen (Verfahrensausgänge, Investorenentscheidungen, Trigger-Brüche) abhängt.
- Sonstige: Hier werden die Anteile an nicht konsolidierten Beteiligungen der Kategorie „Available for Sale" ausgewiesen.
| in Millionen Euro | Level 1 12/2010 | Level 2 12/2010 | Level 3 12/2010 | Sonstige 1) 12/2010 | Summe 12/2010 |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände | 466 | 1.712 | 106 | – | 2.284 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 6.040 | 357 | – | 247 | 6.644 |
| Handelsaktiva | 71 | 1.856 | – | – | 1.927 |
| Sicherungsderivate | – | 55 | – | – | 55 |
| Summe Aktiva | 6.577 | 3.980 | 106 | 247 | 10.910 |
| Passiva | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 14 | 4.796 | 90 | – | 4.900 |
| Handelsbestand | 333 | 1.938 | – | – | 2.271 |
| Sicherungsderivate | - | 40 | – | – | 40 |
| Summe Passiva | 347 | 6.774 | 90 | – | 7.211 |
1) Investitionen in Eigenkapitalinstrumenten, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Preis verfügen und in Einklang mit IAS 39.A80-81 zu Anschaffungskosten bewertet werden.
| in Millionen Euro | Level 1 12/2009 | Level 2 12/2009 | Level 3 12/2009 | Sonstige 1) 12/2009 | Summe 12/2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände | 2.212 | 705 | 63 | – | 2.980 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2.749 | 222 | – | 279 | 3.250 |
| Handelsaktiva | 460 | 1.293 | – | – | 1.753 |
| Sicherungsderivate | – | 33 | – | – | 33 |
| Summe Aktiva | 5.421 | 2.253 | 63 | 279 | 8.016 |
| Passiva | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 159 | 6.212 | – | – | 6.371 |
| Handelsbestand | 942 | 1.256 | – | – | 2.198 |
| Sicherungsderivate | – | 60 | – | – | 60 |
| Summe Passiva | 1.101 | 7.528 | – | – | 8.629 |
1) Investitionen in Eigenkapitalinstrumenten, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Preis verfügen und in Einklang mit IAS 39.A80-81 zu Anschaffungskosten bewertet wernden.
Die dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente haben sich wie folgt entwickelt:
| in Millionen Euro | Finanzielle Vermögenswerte | Finanzielle Verbindlichkeiten |
|---|---|---|
| Stand 1.1.2010 | 63 | – |
Gewinne und Verluste im Konzernüberschuss/-jahresfehlbetrag | ||
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode gehalten werden | -10 | -36 |
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode nicht mehr gehalten werden | 2 | – |
Tilgungen/Verkäufe | -24 | – |
Währungsumrechnung | 4 | -23 |
Übertragungen aus anderen Levels | 71 | -31 |
| Stand 31.12.2010 | 106 | -90 |
| in Millionen Euro | Finanzielle Vermögenswerte | Finanzielle Verbindlichkeiten |
|---|---|---|
| Stand 1.1.2009 | 75 | – |
Gewinne und Verluste im Konzernüberschuss/-jahresfehlbetrag | ||
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode gehalten werden | -1 | – |
Käufe | 1 | – |
Tilgungen | -12 | – |
| Stand 31.12.2009 | 63 | – |
Bewegungen nach und aus Level 3
Im Geschäftsjahr 2010 wurden wesentliche Bestände der am 31. Dezember 2009 unter Level 3 ausgewiesenen Wertpapiere verkauft. Auf der anderen Seite wurden strukturierte Wertpapiere und Eigene Emissionen zu Level 3 umgegliedert, bei welchen aufgrund von geänderten Umständen in 2010 nicht beobachtbare Parameter bei der Berechnung des Marktwertes berücksichtigt wurden.
Sensitivitätsanalyse der nicht beobachtbaren Parameter
Wenn der Wert eines Finanzinstruments von nicht beobachtbaren Parametern abhängt, können diese Parameter aus einer Bandbreite von alternativen Parametrisierungen gewählt werden. Wenn man die Parameter an die Enden dieser Bandbreite verschiebt, steigt der Fair Value zum 31. Dezember 2010 entweder um 47 Mio EUR oder fällt um 12 Mio EUR. Bei der Abschätzung der Veränderungen wurden hauptsächlich Ausfallwahrscheinlichkeiten und erwartete Tilgungszeitpunkte von Emissionen variiert.
32 | Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Forderungen und Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. Gruppe gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich in nachfolgend dargestellter Höhe. Die Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen erfolgen zu banküblichen Konditionen.
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Forderungen gegenüber Kunden | 222 |
169 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 222 |
169 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 33 |
62 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 33 |
62 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 48 |
48 |
In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).
Im Jahr 2010 beliefen sich die Zinserträge aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen auf 6 Mio EUR (2009: 4 Mio EUR), die Zinsaufwendungen auf 1 Mio EUR (2009: 1 Mio EUR).
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Forderungen gegenüber Kunden | 233 |
227 |
| Risikovorsorge | – |
– |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 233 |
227 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1 |
1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 48 |
74 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 49 |
75 |
In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).
33 | Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen
Eigentümer der BAWAG P.S.K
- 99,62% BAWAG Holding GmbH
- 0,38% Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH
Die Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH ist zu 100% im Eigentum der BAWAG Holding GmbH (ehemals: Pa-Zweiundfünfzigste WTP Beteiligungsverwaltungs GmbH).
Die BAWAG Holding GmbH (im Folgenden kurz BAWAG Holding) wird zu 100 % von der niederländischen Finanzholding Promontoria Sacher Holding N.V. gehalten, welche wiederum zu 100 % im Eigentum einer niederländischen Finanzholding ist, der Promontoria Sacher Coöperatie U.A. Letztere wird zu 51,25 % von der niederländischen Finanzholding BAWAG Holdings Coöperatie U.A. gehalten. Die BAWAG Holdings Coöperatie U.A. steht in direktem und indirektem Eigentum eines Konsortiums, das u.a. die Österreichische Post AG, die Generali Holding AG und die Wüstenrot Verwaltungs- und Dienstleistungen GmbH umfasst, und wird geführt von verschiedenen privaten Investmentfonds, die ihrerseits mit Cerberus verbunden sind und wie auch Cerberus letztlich unter der Kontrolle von Stephen A. Feinberg stehen.
Weiters bestehen Geschäftsbeziehungen mit folgenden Cerberus nahe stehenden Unternehmen:
- Ableco (Agent)
- Antoinette Holding Ltd. (vertragliche Beziehung)
- BAWAG Holding GmbH (Girokonto, Termineinlage, Gruppenträger der Steuergruppe)
- Cerberus Operations and Advisory Company, LLC (Berater)
- Komagata Holding B.V. (CLN von Ströer Out-of-Home Media AG [Ströer Turkey] Kredit)
Tochtergesellschaften, Joint Ventures und Beteiligungen der BAWAG P.S.K.
BAWAG P.S.K. Versicherung Aktiengesellschaft
Die Geschäftsbeziehungen der BAWAG P.S.K. mit der BAWAG P.S.K. Versicherung AG, die mehrheitlich im Eigentum des Generali-Konzerns steht, umfassen Wertpapierdepots und Girokonten, wobei die Konditionengestaltung marktüblich ist. Zur Absicherung und Regelung der Zusammenarbeit der BAWAG P.S.K. mit der Generali bestehen drittübliche Verträge, z.B. Kooperationsvertrag, Lizenzvertrag, Provisionsvereinbarung usw. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, wurde zur Stärkung der Eigenmittelmittelausstattung der BAWAG P.S.K. Versicherung im Geschäftsjahr 2010 ein Gesellschafterzuschuss geleistet.
Versicherungsdienst der BAWAG P.S.K. GmbH
Im Geschäftsjahr 2007 wurde eine Minderheitsbeteiligung am Versicherungsmakler der BAWAG P.S.K., dem „Versicherungsdienst BAWAG P.S.K. GmbH", an die Generali verkauft. Für die Vermittlung von Versicherungsverträgen erhält die BAWAG P.S.K. marktübliche Provisionen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden die restlichen 50,01 % an die BAWAG P.S.K. Versicherung AG verkauft.
Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH
Die BAWAG P.S.K. ist über eine Tochtergesellschaft zu 50 % Eigentümer der Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH. Die restlichen 50 % gehören der Österreichischen Post AG. Unternehmensgegenstand sind die Planung, die Errichtung und der Betrieb eines einheitlichen IT-Systems für die Postämter, dessen Applikationen sowohl von der Post als auch von der BAWAG P.S.K. genutzt werden können.
BAWAG Allianz Vorsorgekasse AG
Die Vorsorgekasse steht je zur Hälfte im Eigentum der BAWAG P.S.K. Gruppe und der Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft. Das veranlagte Vermögen betrug per Ende 2010 rund 531 Mio EUR und wird zur Hälfte von der BAWAG P.S.K. Invest GmbH und der Allianz Investment Bank zu drittüblichen Konditionen verwaltet.
Verbundene, jedoch nicht konsolidierte Gesellschaften der Immobiliengruppe und Leasinggruppe
Folgende Gesellschaften sind indirekt 100-%-Tochtergesellschaften der BAWAG P.S.K.:
- BAWAG Leasing & fleet Kft (Ungarn)
- BAWAG Leasing & fleet Sp.z.o.o. (Polen)
- BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Tschechien)
- BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Slowakei)
- BAWAG Leasing Zrt. (Ungarn)
- BAWAG Real Estate Leasing s.r.o. (Tschechien)
- BAWAG Leasing s.r.o. (Slowakei)
- BPLCZ One s.r.o. (Tschechien)
- Gara RPK Grundstücksverwaltungsgesellschaft m.b.H.
- PT Immobilienleasing GmbH
- REAL ESTATE Leasing s.r.o. (Slowakei)
- IDG Immobilien Development GmbH & Co KG
- Ingebe Immobilienhandels- und vermittlungs GmbH
- Plato Grundstücksverwertungs GmbH
Folgende Leasinggesellschaften werden indirekt von der BAWAG P.S.K. und jeweils einem Kooperationspartner gehalten: die Kommunalleasing GmbH (50 %), die Realplan Beta Liegenschaftsverwertung GmbH (50 %), die HFE Alpha Handels-GmbH (50 %), Immoconsult Uriah Leasinggesellschaft m.B.H. (45%), die Fides Leasing GmbH (50%) und die Generali Leasing GmbH (25 %).
Die Immobiliengesellschaft B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH wird gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern zu je einem Drittel gehalten.
Die Refinanzierung der im mehrheitlichen Eigentum der BAWAG P.S.K. stehenden Leasinggesellschaften erfolgte bislang ohne Risiko- und auch künftig ohne Gewinnaufschlag. Seitens der BAWAG P.S.K. Leasing GmbH bzw. der BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN GmbH wird für die Geschäftsführung ein Verwaltungskostenbeitrag verrechnet.
Auslandsgesellschaften
Im Geschäftsjahr 2010 wurden die Bensor Stiftung, die Biamo Foundation, die Treval Stifung, die Glen Star Foundation und die Celeste Trust REG. in Anstalten umgewandelt und ebenso wie die Austinvest Anstalt mit der Austost Anstalt als übernehmende Gesellschaft und folglich einzig verbleibende Gesellschaft in Liechtenstein verschmolzen.
Austost Handels- und Treuhand Ltd. (Guernsey), Shrivenham Ltd. (in 2010 von der Austost Anstalt erworben) und die Polestar Ltd. wurden in Liquidation gesetzt.
Die Liquidation der BAWAG International Finance Ltd. (Irland) konnte im Geschäftsjahr finalisiert werden.
Datchet Ltd. (Irland) ist keine Beteiligung der BAWAG P.S.K. Es besteht jedoch eine Call-Option auf den Erwerb der Gesellschaftsanteile und eine Genehmigungs- und Entlastungserklärung der BAWAG P.S.K. zugunsten der derzeitigen Gesellschafter und Geschäftsführer aus Liechtenstein. Diese Gesellschaft wurde ebenfalls in 2010 in Liquidation gesetzt.
BAWAG Investments Ltd. (Jersey) wird zu 100 % indirekt von der BAWAG P.S.K. gehalten. Die Geschäftstätigkeit ist auf Veranlagungsgeschäfte fokussiert und erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Die Liquidation der BAWAG P.S.K. Jersey Auto Finance Ltd., der Auto Finance Jersey I Ltd. und der Auto Finance Jersey II Ltd. wurde in 2010 abgeschlossen, die Liquidation der BAWAG P.S.K. Capital Advisors Ltd. ist weiterhin im Gange.
Unter anderem werden folgende Gesellschaften nicht konsolidiert:
- Vindobona alpha S.a.r.l. (Luxemburg, 100 %); diese Gesellschaft wurde für die private Krankenversicherung von ausländischen Mitarbeitern, Vorständen der BAWAG P.S.K. und deren Angehörigen gegründet.
- BAWAG P.S.K. Equity Finance Ltd. (Jersey, 100 %, noch keine Geschäftstätigkeit)
Sonstige vertragliche Beziehungen mit nahe stehenden Gesellschaften
Seit 2001 besteht für die B.I.S. BAWAG Internet Services GmbH eine in Höhe und Laufzeit unbefristete Patronatserklärung der BAWAG P.S.K. Weiters hat die BAWAG P.S.K. gegenüber der Plato Grundstücksverwertungs GmbH eine vollumfängliche Schad- und Klagloserklärung aus Schäden, Rechtsstreitigkeiten und Vermögensnachteilen abgegeben.
Private Equity – Venture-Capital-Gesellschaften
Darunter fallen neben einigen Minderheitsbeteiligungen auch die 50-%-Beteiligung an der Athena Wien Beteiligungen AG sowie die 100-%-Beteiligung an der uni venture Beteiligungs AG.
Die Geschäftsbeziehungen zur BAWAG P.S.K. unterliegen marktüblichen Konditionen, mit folgender Ausnahme: Es erfolgt keine Personalverrechnung der Tätigkeit von BAWAG P.S.K.-Mitarbeitern für uni venture.MKB Bank Zrt.
Die P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH hält nach Kapitalerhöhungen der MKB Bank Zrt. im Jahr 2010, die zur Stärkung der Eigenkapitalbasis durchgeführt wurden, bei einem Anteil von 9,77 % bzw. 2.025.420 Stückaktien. Daneben hält die Antoinette Holding Ltd., eine von der CERBERUS CAPITAL MANAGEMENT, L.P. kontrollierte Gesellschaft, 70.472 Stück Aktien bzw. einen Anteil von 0,34 %.Paysafecard.com Wertkarten AG
Die BAWAG P.S.K. hält 11,24 % an der Muttergesellschaft der international tätigen Paysafecard-Gruppe, die auf Prepaid-Zahlungslösungen spezialisiert ist. Die Androsch Privatstiftung hält 38% der Anteile.BWA Beteiligungs- und Verwaltungs- Aktiengesellschaft
Die BAWAG P.S.K. ist mit 3,88 % am Unternehmen beteiligt, welches wiederum die alleinige Eigentümerin der Bausparkasse Wüstenrot AG ist. Die BAWAG P.S.K. wird durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Koren in beiden Aufsichtsräten vertreten.Auf Basis eines Kooperationsübereinkommens vertreibt die BAWAG P.S.K. über ihre Vertriebsnetze ausschließlich Bausparprodukte der Bausparkasse Wüstenrot.
Zeus Recovery Fund S.A.
Die in Luxemburg ansässige Gesellschaft hält drei griechische Portfolios von unbesicherten, notleidenden Konsumkrediten und ist ein 50 : 50 joint venture mit der Bank of America. Sie wird über die BAWAG P.S.K. Jersey Capital Ltd. gehalten.Angaben über Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Aufwand für die Bezüge des aktiven Vorstands betrug im abgelaufenen Jahr 9.358 Tsd EUR (2009: 6.662 Tsd EUR). An Pensionen wurden an ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene 1.674 Tsd EUR ausbezahlt, aufgrund von Rückstellungsauflösungen hat sich 2010 ein Ertrag von 456 Tsd EUR ergeben (2009: Ertrag 1.669 Tsd EUR). Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen beliefen sich für den Vorstand und leitende Angestellte auf 10.729 Tsd EUR (2009: 11.549 Tsd EUR), für die anderen Arbeitnehmer auf 32.219 Tsd EUR (2009: 39.400 Tsd EUR).
Zum 31. Dezember 2010 bestand bei sechs Vorständen eine Pensionsregelung. Für direkte Leistungszusagen wurden in der Bilanz Rückstellungen gebildet. Die Pensionsansprüche der Vorstände waren zum Großteil in eine Pensionskasse ausgelagert.Zum Bilanzstichtag haftet ein Kredit an ein Mitglied des Vorstands in Höhe von 38 Tsd EUR aus (2009: keine aushaftenden Kredite). Die Summe der Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich auf 29 Tsd EUR (2009: 33 Tsd EUR). Die Rückzahlung der Organkredite erfolgte entsprechend den Vertragsbedingungen.
Zusätzlich sind zum Bilanzstichtag keine Limite auf Girokonten von Mitgliedern des Vorstands ausgenützt. Die Summe der ausgenützten Limite auf Girokonten von Mitgliedern des Aufsichtsrats beträgt 26 Tsd EUR (2009: 32 Tsd EUR). Die Summe der Umsätze von garantierten Kreditkarten des Dezembers 2010 die im Besitz von Mitgliedern des Vorstands waren, betragen 0 EUR, jener im Besitz von Mitgliedern des Aufsichtsrats betragen 2 Tsd EUR (2009: 1 Tsd EUR).
Eine Aufstellung der Organmitglieder befindet sich in einer gesonderten Anlage zum Anhang.
Nicht alle leitenden Angestellten haben eine Pensionszusage. Die leitenden Angestellten, die über eine Pensionszusage verfügen, haben Ansprüche aufgrund der Pensionsreform 1961 oder eine individuelle Zusage. Für alle Mitarbeiter besteht gemäß Pensionskassen-Kollektivvertrag eine Anwartschaft auf eine Pensionskassen-Pension.
Nachstehend werden die Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Personen und deren Familienangehörigen dargestellt, wobei es sich bei den Konditionen um branchen- und konzernübliche Mitarbeiterkonditionen beziehungsweise fremdübliche Marktkonditionen handelt.
| in Tausend Euro | 31.12.210 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Giroeinlage | 5.028 |
5.243 |
| Spareinlagen | 3.245 |
3.789 |
| Kredit | 1.667 |
1.468 |
| Leasing | 70 |
142 |
Das von der Hauptversammlung genehmigte Vergütungsschema für Aufsichtsratsmitglieder sieht vor, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats 60.000 EUR, der stellvertretende Vorsitzende 40.000 EUR und die von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats je 30.000 EUR pro Kalenderjahr erhalten. Die Vorsitzenden des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhalten jeweils 20.000 EUR und jedes sonstige Mitglied des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhält 10.000 EUR (der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält diese zusätzlichen Vergütungen nicht). Die Aufsichtsratsvergütungen beliefen sich im Jahr 2010 auf 253 Tsd EUR (2009: 308 Tsd EUR). Die vom Betriebsrat delegierten Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Vergütung.
2008 haben Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands einen langfristigen Vergütungsplan mit der BAWAG Holdings Coöperatie U.A., einer Konzerngesellschaft der BAWAG P.S.K. Gruppe, abgeschlossen. Dieser Plan stellt einen langfristigen Prämienplan dar, welcher auf der Schaffung von Unternehmenswert aufbaut. Die Ansprüche sind nach einer durchschnittlichen Periode von vier Jahren ausübbar, wobei dies teilweise von der durchgehenden Beschäftigung und teilweise von der Erreichung von ergebnisbasierten Zielen der BAWAG P.S.K. abhängt. Aufgrund der vertraglichen Konditionen hatten die Ansprüche zum Zeitpunkt der Gewährung keinen Wert und dementsprechend wurde keine Verbindlichkeit im Konzernabschluss 2010 (2009: 0) erfasst. Der zukünftige Wert des Vergütungsplans ist in Anbetracht des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds ebenfalls unsicher.34 | Angaben zur Vergütungspolitik gemäß CRD III Richtlinie
In der BAWAG P.S.K. wurde eine geänderte Vergütungsrichtlinie entworfen, die die Mitglieder des Vorstands und die Beschäftigten des Konzerns betrifft und die dem Vergütungsausschuss im Februar 2011 vorgelegt und von diesem befürwortet wurde. Diese abgeänderte Vergütungsrichtlinie berücksichtigt die Grundsätze der CRD III-EU-Richtlinie und der diesbezüglichen Bankwesengesetz-Novelle. Diese Vergütungsrichtlinie gilt für variable Gehaltsbestandteile, welche im ersten Quartal 2011 gewährt werden und vom Ergebnis 2010 der BAWAG P.S.K. abhängen.
Für jene Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt, wird eine Vergütungspolitik festgelegt, die mit einem wirksamen Risikomanagement vereinbar ist. Sie ist darauf ausgerichtet, die persönlichen Zielsetzungen der Mitarbeiter an die langfristigen Interessen der Bank anzupassen und ein angemessenes Verhältnis der fixen und variablen Gehaltsbestandteile zu gewährleisten. Dabei wurde die gesetzliche Regelung berücksichtigt, wonach neben der Geschäftsleitung auch Risikokäufer, Mitarbeiter mit Kontrollfunktion und Mitarbeiter, die derselben Vergütungsgruppe wie die Geschäftsleitung und Risikokäufer angehören und deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt, umfasst sind.
Die vorgegebenen Rahmenbedingungen wurden folgendermaßen berücksichtigt:
- Die Risikoadäquanz, indem die variable Vergütung nicht zum Eingehen unangemessener Risken verleiten darf;
- Die Nachhaltigkeit; das bedeutet, dass der Erfolg einer längerfristigen Beurteilung unterliegt;
- Die Angemessenheit von Entgelten und deren Marktadäquanz, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fixer und variabler Vergütung geachtet wird; und
- Bei der variablen Vergütung werden sowohl der Erfolg des Einzelnen (in quantitativer und qualitativer Hinsicht) als auch der Erfolg der jeweiligen organisatorischen Einheit und der Bankerfolg berücksichtigt.
Das jährliche Budget für variable Gehaltsbestandteile richtet sich nach dem Erreichungsgrad des budgetierten Ergebnisses der Bank.
In der BAWAG P.S.K. besteht ein Vergütungsausschuss, der als Ausschuss des Aufsichtsrats eingerichtet ist. Dieser Vergütungsausschuss genehmigt die Vergütungspolitik, überprüft deren Umsetzung und berichtet in regelmäßigen Abständen über seine Tätigkeit an den gesamten Aufsichtsrat.
35 | Angaben gemäß IFRS 5 – Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
Im Rahmen der Genehmigung des Erwerbs von Partizipationskapital durch die Republik Österreich wurden der Bank durch die EU-Kommission gewisse Auflagen und Kompensationsmaßnahmen auferlegt. Diese kompensatorischen Maßnahmen umfassen die Veräußerung gewisser Nicht-Kernbeteiligungen wie der Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft mbH.
Gemäß IFRS 5 sind Tochterunternehmen (Veräußerungsgruppen aus Vermögenswerten und Schulden) als zur Veräußerung klassifiziert, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgeführte Nutzung realisiert wird und der Verkauf innerhalb von 12 Monaten erwartet wird. Dementsprechend wurden die Buchwerte der im Konzern erfassten Vermögenswerte und Schulden der Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft mbH in dem Bilanzposten „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" dargestellt. Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung dieses Bilanzpostens.
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
| in Millionen Euro | 31.12.210 | davon konsoldiert 31.12.2010 | davon nicht konsoldiert 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden |
36 |
– | 36 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
2 |
– | 2 |
| Kredite und Forderungen |
15 |
– | 15 |
Kunden |
15 |
– | 15 |
Kreditinstitute |
– |
– | – |
| Sachanlagen |
6 |
– | 6 |
| Sonstige Vermöggensgegenstände |
13 |
– | 13 |
| Verbindlichkeiten in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden |
75 | 37 | 38 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten |
29 | 24 | 5 |
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
29 | 24 | 5 |
Kunden |
5 | – | 5 |
Kreditinstitute |
22 | 22 | – |
begebene Schulverschreibunge, Nachrang- und Ergänzungskapital |
2 | 2 | – |
| Rückstellungen |
7 | – | 7 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
39 | 13 |
26 |
36 | Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Abgetretene Forderungen und Wertpapiere zugunsten der Oesterreichischen Kontrollbank AG |
985 |
993 |
| Sicherstellung zugunsten der Europäischen Investitionsbank |
518 |
329 |
| Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen | 39 |
47 |
| Deckungsstock für fundierte Anleihen |
3.586 |
2.802 |
| Sonstige Sicherstellungen |
50 |
43 |
| Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 5.178 |
4.214 |
37 | Gesamtbetrag der besicherten Schulden
Den in der Vortabelle angeführten Sicherheiten stehen folgende Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. gegenüber:
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Durch abgetretene Forderungen besicherte Verbindlichkeiten zugunsten der Oesterreichischen Kontrollbank AG |
985 |
993 |
| Verbindlichkeiten Refinanzierung Europäische Investitionsbank |
495 |
378 |
| Mündelgeldspareinlagen | 29 |
33 |
| Durch Deckungsstock für fundierte Anleihen besicherte Verbindlichkeiten |
2.605 |
2.177 |
| Gesamtbetrag besicherter Schulden | 4.114 |
3.581 |
38 | Nachrangige Vermögensgegenstände
In den Aktivposten der Bilanz sind folgende nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 27 |
36 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände, die erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden |
21 |
7 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
– |
14 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände | 48 |
57 |
39 | Eventualforderungen, Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Eventualforderungen | 1 |
– |
| Eventualverbindlichkeiten |
938 |
1.479 |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | 929 |
1.466 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 9 |
13 |
| Kreditrisiken | 9.729 |
7.440 |
Die Position „Kreditrisiken" enthält als wichtigsten Bestandteil die nicht ausgenützten Rahmen im Kreditgeschäft.
40 | Fremdwährungsvolumina
In der BAWAG P.S.K. Gruppe wurden zum 31. Dezember 2010 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in folgenden Fremdwährungen gehalten:
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| USD | 1.854 |
1.770 |
| CHF |
3.424 |
3.226 |
| JPY | 174 |
192 |
| SKK |
– |
– |
| CZK |
155 |
126 |
| Sonstige |
378 |
268 |
| Fremdwährung |
5.985 |
5.582 |
| Euro |
32.571 |
35.643 |
| Gesamtaktiva | 38.556 | 41.225 |
| USD | 767 |
756 |
| CHF |
1.295 |
1.843 |
| JPY | 592 |
599 |
| SKK |
– |
– |
| CZK |
6 |
4 |
| Sonstige |
356 |
561 |
| Fremdwährung |
3.016 |
3.763 |
| Euro |
35.540 |
37.462 |
| Gesamtpassiva | 38.556 | 41.225 |
Die Tabelle enthält ausschließlich Bilanzpositionen und gibt keine Hinweise auf offene Devisenpositionen.
41 | Echte Pensionsgeschäfte
| in Millionen Euro | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Pensionsnehmer – Forderungen Kreditinstitute | – |
100 |
| Pensionsgeber – Verbindlichkeiten Kreditinstitute |
-333 |
-826 |
| Pensionsgeschäfte | -333 |
-726 |
42 | Leasinggeschäfte
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Bruttoinvestitionswertes auf den Barwert, gegliedert nach Restlaufzeiten:
| 31.12.2010 in Millionen Euro | Bis 1 Jahr | 1–5 Jahre | Über 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten (Bruttoinvestitionswert) |
302 |
531 |
293 |
1.126 |
| Noch nicht realisierte Finanzerträge | 28 |
48 |
26 |
102 |
| Forderungen aus finance lease (Nettoinvestitionswert) |
274 |
483 |
267 |
1.024 |
| 31.12.2009 in Millionen Euro | Bis 1 Jahr | 1–5 Jahre | Über 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten (Bruttoinvestitionswert) |
312 |
580 |
301 |
1.193 |
| Noch nicht realisierte Finanzerträge | 31 |
54 |
31 |
116 |
| Forderungen aus finance lease (Nettoinvestitionswert) |
281 |
526 |
270 |
1.077 |
Am 31. Dezember 2010 betragen die nicht garantierten Restwerte 69 Mio EUR (2009: 11 Mio EUR).
Die Wertberichtigung der uneinbringlichen Mindestleasingzahlungen beträgt 0,0 Mio EUR (2009: 0,0 Mio EUR).43 | Liste konsolidierter Tochterunternehmen
Die folgende Tabelle zeigt die konsolidierten Tochterunternehmen der BAWAG P.S.K. Gruppe:
| Konsolidierte Gesellschaften nach IFRS zum 31.12.2009 | Einbezugsmethode | Kapitalanteil in % |
|---|---|---|
| Banken | ||
BAWAG Banka d.d., Ljubljana |
V | 100,00% |
BAWAG Malta Bank Limited, Sliema |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Invest GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Wohnbaubank Aktiengesellschaft, Wien |
V | 100,00% |
easybank AG, Wien |
V | 100,00% |
Österreichische Verkehrskreditbank AG, Wien |
V | 100,00% |
| Immobilien | ||
BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BPI Holding GmbH & Co KEG., Wien |
V | 100,00% |
CARNI Industrie-Immobiliengesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
R & B Leasinggesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
RVG Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
| Leasing | ||
BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Kommerzleasing GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. MOBILIENLEASING KG., Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. MOBILIENLEASING GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Vermietungs- und Leasing GmbH, Wien |
V | 100,00% |
B.L.H. BAWAG Leasing Holding GmbH, Wien |
V | 100,00% |
CVG Immobilien GmbH, Wien |
V | 100,00% |
HBV Holding und Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien |
V | 100,00% |
KLB Baulandentwicklung GmbH, Wien |
V | 100,00% |
M. Sittikus Str. 10 Errichtungs GmbH., Wien |
V | 100,00% |
P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien |
V | 100,00% |
RF BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H, Wien |
V |
100,00% |
RF 17 BAWAG Immobilienleasing GmbH, Wien |
V | 100,00% |
RF elf Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
RF fünfzehn BAWAG Mobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
RF sechs BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. KG., Wien |
V | 100,00% |
RF zwölf BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien |
V | 100,00% |
START Immobilienleasing GmbH, Wien |
V | 100,00% |
| Sonstige Nichtbanken | ||
A.U.S Alpha Holding GmbH, Wien |
V | 100,00% |
A.U.S Alpha Vermögensverwaltung GmbH, Wien |
V | 100,00% |
A.U.S Beta Holding GmbH, Wien |
V | 100,00% |
A.U.S Beta Vermögensverwaltung GmbH, Wien |
V | 100,00% |
A.U.S. Delta Holding GmbH, Wien, Wien |
V | 100,00% |
| A.U.S. Delta Vermögensverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S. Gamma Holding GmbH, Wien |
V | 100,00% |
A.U.S. Gamma Vermögensverwaltung GmbH, Wien |
V | 100,00% |
BAWAG CAPITAL FINANCE II LIMITED, Jersey |
V | 100,00% |
BAWAG CAPITAL FINANCE III LIMITED, Jersey |
V | 100,00% |
| BAWAG CAPITAL FINANCE LIMITED, Jersey | V | 100,00% |
BAWAG Finance Malta Ltd., Sliema |
V | 100,00% |
BAWAG Investments Ltd., Jersey |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Jersey Capital Limited, Jersey |
V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Versicherung AG, Wien |
E |
25,00% |
Bodensee Limited, Sliema |
V |
51,00% |
BV Holding GmbH, Wien |
V |
100,00% |
BV Vermögensverwaltung GmbH, Wien |
V |
100,00% |
FCH beta Finanzierungsvermittlung GmbH, Wien |
V |
100,00% |
NAVENSIS Zahlungsverkehrsabwicklungs GmbH, Wien |
V |
99,66% |
P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien |
V |
100,00% |
Rhein Limited, Grand Cayman |
V |
51,00% |
Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft m.b.H., Graz |
V |
100,00% |
Vindobona Finance Beta S.A., Luxemburg |
V |
100,00% |
ZEUS Recovery Fund S.A., Luxemburg |
E | 50,00% |
