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31 | Fair Value

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Fair Values der Bilanzpositionen. Dabei handelt es sich um jene Beträge, zu denen die Finanzinstrumente am Bilanzstichtag zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Parteien gehandelt hätten werden können. Sofern Marktpreise von Börsen oder anderen funktionsfähigen Märkten verfügbar waren, wurden diese angesetzt.

Falls keine aktuellen, liquiden Marktwerte zur Verfügung stehen, werden anerkannte und marktübliche „State of the Art"-Bewertungsmethoden angewendet. Dies gilt für die Kategorie „Verbriefte Verbindlichkeiten (Eigene Emissionen)", Structured Credit Transaktionen, für die keine aktiven Märkte existieren und vereinzelt für das Sonstige Finanzumlaufvermögen im Nostroportfolio; bei „Plain Vanilla"-Wertpapieren erfolgt die Bewertung über die Zinskurve unter Berücksichtigung des aktuellen Credit Spreads.

Die „Fair Value" Bewertung der Kundengeschäftspositionen berücksichtigt pauschale Credit Spreads für einzelne Kundenkategorien. Die pauschalen Credit Spreads wurden auf Basis einer Kundensegmentierung angesetzt: Kreditinstitute, Kommerzkunden, öffentlicher Sektor und Privatkunden, bei denen zusätzlich eine Differenzierung zwischen Hypothekarkrediten und sonstigen Krediten vorgenommen wird. Methodisch werden die Credit Spreads für das Kundengeschäft aufgrund von Analysen sowohl externer Daten (Markt, Statistiken der OeNB) als auch interner Ausfallsstatistiken abgeleitet.

Bei linearen, derivativen Finanzinstrumenten, die keine optionalen Komponenten beinhalten (wie z.B. Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte), wird ebenso die Barwertmethode angewandt (Abzinsung zukünftiger Cashflows mit der aktuellen Swapkurve).

Für optionale Instrumente werden marktübliche Optionspreismodelle wie Black Scholes (Swaptions, Cap, Floor), Garman-Kohlhagen (Währungsoptionen) sowie das Hull-White-Modell (Swaps mit mehrfachen Kündigungsrechten) verwendet, die in den Frontofficesystemen konsistent implementiert und angewandt werden.

Die den Modellen zugrunde liegenden Parameter (Zinskurven, Volatilitäten, FX-Kurse) werden unabhängig von den Treasuryabteilungen vom Bereich Market Risk in die Frontofficesysteme übertragen, wodurch eine Trennung von Markt und Marktfolge sichergestellt ist.

Bei komplexeren Derivaten, die zu Hedgezwecken abgeschlossen wurden und back to back geschlossen sind, wird in vereinzelten Segmenten auf eine externe Bewertung zurückgegriffen, die vom Bereich Market Risk eingeholt und zur korrekten Weiterverarbeitung in die Systeme übertragen wird.

Zur Evaluierung der Spreads der „Fair Value through Profit and Loss" gewidmeten Eigenen Emissionen wurden marktübliche Anbieter wie Bloomberg (Spreads aus Benchmarkanleihen) und Markit (zur Ermittlung der Termstructure) herangezogen. Die Wertpapierkurse der BAWAG P.S.K-Emissionen errechnen sich dann durch Diskontierung der um den Spread adaptierten Swapkurve.

Im Jahr 2010 betrug der Anteil der Fair-Value-Änderung der Eigenen Emissionen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen (nach Saldierung des Aktiv- und Passivbestandes) ergeben hat, –95 Mio EUR (2009: –58 Mio EUR). Zum 31. Dezember 2010 beträgt die kumulierte Fair-Value-Änderung, die auf Bonitätsveränderungen zurückzuführen ist, 144 Mio EUR (2009: 240 Mio EUR).

Im folgenden Jahr würde sich bei einer Verengung des Credit Spreads um einen Basispunkt eine Fair-Value-Änderung von –1,2 Mio EUR ergeben.

Der Anteil der kumulierten Fair-Value-Änderung von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen ergeben hat, beträgt zum 31. Dezember 2010 +0 Mio EUR (zum 31. Dezember 2009: 0 Mio EUR).

Für Teile der verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten mit unbestimmter Zinsbindung wurde der Fair Value dem Bilanzwert gleichgesetzt.

Fair Value von ausgewählten Bilanzpositionen

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der Buchwerte und Fair Values der einzelnen Bilanzposten.

Fair Value von ausgewählten Bilanzpositionen
in Millionen Euro Buchwert 12/2010 Fair Value 12/2010 Buchwert 12/2009 Fair Value 12/2009
AKTIVA        
Barreserve
511 511 615 615
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände  2.284  2.284 2.980 2.980
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
 6.644  6.644 3.250 3.250
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
 –  – 6.560 6.532
Handelsaktiva  1.927  1.927 1.753 1.753
Kredite und Forderungen
 26.173  26.645 24.879 25.160
Sicherungsderivate  55  55 33 33
Sachanlagen  219  k.A. 287 k.A.
davon Investment Properties
 33  39 64 70
Immaterielle Vermögensgegenstände  229  k.A. 266 k.A.
Sonstige Vermögensgegenstände  478  k.A. 602 k.A.
Langfristige Vermögenswerte in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden
 36  k.A.
 –
Summe Aktiva 38.556
  41.225  
         
PASSIVA        
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten  4.900  4.900 6.371 6.371
Handelsbestand 2.271
 2.271 2.198 2.198
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten  28.023  28.408 29.485 29.669
Sicherungsderivate  40  40 60 60
Rückstellungen  417  k.A. 441 k.A.
Sonstige Verbindlichkeiten  481  k.A. 378 k.A.
Verbindlichkeiten in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden
 38  k.A.  –  –
Eigenkapital  2.016 k.A.
1.919 k.A.
Nicht beherrschende Anteile
 370 k.A.
373 k.A.
Summe Passiva 38.556
  41.225  

In den „Zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten" sind Unternehmensanteile in Höhe von 247 Mio EUR (2009: 279 Mio EUR) enthalten. Der Buchwert wurde dem Fair Value gleichgesetzt, da ein Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.

Fair-Value-Hierarchie

Die folgende Tabelle zeigt eine Analyse der zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente auf Basis der im IFRS 7 definierten Fair-Value-Hierarchie. Die Aufgliederung umfasst die folgenden Gruppen:

  • Level 1: Finanzinstrumente werden unter Verwendung eines öffentlich zugänglichen Kurses, ohne jegliche Kursmodifikation bewertet. Hierunter fallen Staatsanleihen und Anleihen mit einem öffentlich zugänglichen Kurs sowie börsengehandelte Derivate.
  • Level 2: Die Bewertung basiert auf Inputfaktoren (Ausfallsquoten, Kosten, Liquidität, Volatilität, Zinssätze, etc.), die aus beobachtbaren Marktpreisen (Level 1) abgeleitet sind. Das betrifft Kurse, die mittels eines internen Modells bzw. anhand von Bewertungsverfahren errechnet werden, sowie externe Quotierungen von Wertpapieren, die auf Märkten mit eingeschränkter Liquidität handeln, die nachweislich auf beobachtbaren Marktpreisen beruhen. Diese Kategorie beinhaltet einen Großteil des strukturierten Kreditportfolios. Weiters werden hierunter die Mehrzahl der OTC-Derivatkontrakte, Unternehmensanleihen und Anleihen, bei denen kein öffentlich zugänglicher Kurs vorliegt, sowie die emittierten, zum Fair Value klassifizierten, Schuldtitel des Konzerns dargestellt.
  • Level 3: Im Rahmen der Bewertung werden nicht extern beobachtbare Inputfaktoren, die einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Marktwertes haben, verwendet. Dies betrifft vorwiegend illiquide strukturierte Verbriefungen, deren Wert von nicht beobachtbaren Annahmen (Verfahrensausgänge, Investorenentscheidungen, Trigger-Brüche) abhängt.
  • Sonstige: Hier werden die Anteile an nicht konsolidierten Beteiligungen der Kategorie „Available for Sale" ausgewiesen.

in Millionen Euro Level 1 12/2010 Level 2 12/2010 Level 3 12/2010 Sonstige 1) 12/2010 Summe 12/2010
Aktiva          
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände
466
 1.712 106
 – 2.284
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
 6.040  357  –  247  6.644
Handelsaktiva  71  1.856  –  –  1.927
Sicherungsderivate
 –  55  –  –  55
Summe Aktiva
 6.577  3.980  106  247  10.910
Passiva
         
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
 14  4.796  90  –  4.900
Handelsbestand
 333  1.938  –  –  2.271
Sicherungsderivate  -  40  –
 40
Summe Passiva  347 6.774
 90
 7.211

1) Investitionen in Eigenkapitalinstrumenten, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Preis verfügen und in Einklang mit IAS 39.A80-81 zu Anschaffungskosten bewertet werden.


in Millionen Euro Level 1 12/2009
Level 2 12/2009 Level 3 12/2009 Sonstige 1) 12/2009 Summe 12/2009
Aktiva          
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände
2.212 705
63

2.980
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
2.749
222

279
3.250
Handelsaktiva 460
1.293


1.753
Sicherungsderivate

33


33
Summe Aktiva
5.421
2.253
63
279
8.016
Passiva
         
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
159
6.212


6.371
Handelsbestand
942
1.256


2.198
Sicherungsderivate
60


60
Summe Passiva 1.101
7.528

8.629

1) Investitionen in Eigenkapitalinstrumenten, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Preis verfügen und in Einklang mit IAS 39.A80-81 zu Anschaffungskosten bewertet wernden.

Die dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente haben sich wie folgt entwickelt:

in Millionen Euro
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Verbindlichkeiten
Stand 1.1.2010
63
 –
Gewinne und Verluste im Konzernüberschuss/-jahresfehlbetrag
   
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode gehalten werden 
-10
 -36
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode nicht mehr gehalten werden
2
 –
Tilgungen/Verkäufe
-24
 –
Währungsumrechnung
4
 -23
Übertragungen aus anderen Levels
71
 -31
Stand 31.12.2010
 106 -90
in Millionen Euro
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Verbindlichkeiten
Stand 1.1.2009 75
 –
Gewinne und Verluste im Konzernüberschuss/-jahresfehlbetrag
   
Von Vermögensgegenstände die zum Ende der Periode gehalten werden                
 -1  –
Käufe
 1  –
Tilgungen
 -12  –
Stand 31.12.2009
 63

Bewegungen nach und aus Level 3

Im Geschäftsjahr 2010 wurden wesentliche Bestände der am 31. Dezember 2009 unter Level 3 ausgewiesenen Wertpapiere verkauft. Auf der anderen Seite wurden strukturierte Wertpapiere und Eigene Emissionen zu Level 3 umgegliedert, bei welchen aufgrund von geänderten Umständen in 2010 nicht beobachtbare Parameter bei der Berechnung des Marktwertes berücksichtigt wurden.

Sensitivitätsanalyse der nicht beobachtbaren Parameter

Wenn der Wert eines Finanzinstruments von nicht beobachtbaren Parametern abhängt, können diese Parameter aus einer Bandbreite von alternativen Parametrisierungen gewählt werden. Wenn man die Parameter an die Enden dieser Bandbreite verschiebt, steigt der Fair Value zum 31. Dezember 2010 entweder um 47 Mio EUR oder fällt um 12 Mio EUR. Bei der Abschätzung der Veränderungen wurden hauptsächlich Ausfallwahrscheinlichkeiten und erwartete Tilgungszeitpunkte von Emissionen variiert.

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32 | Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Forderungen und Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. Gruppe gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich in nachfolgend dargestellter Höhe. Die Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen erfolgen zu banküblichen Konditionen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Forderungen gegenüber Kreditinstituten

Forderungen gegenüber Kunden 222
169
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 222
169
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 33
62
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33
62
Sonstige Verbindlichkeiten 48
48

In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).

Im Jahr 2010 beliefen sich die Zinserträge aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen auf 6 Mio EUR (2009: 4 Mio EUR), die Zinsaufwendungen auf 1 Mio EUR (2009: 1 Mio EUR).

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Forderungen gegenüber Kreditinstituten

Forderungen gegenüber Kunden 233
227
Risikovorsorge

Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 233
227
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1
1
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 48
74
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 49
75

In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).

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33 | Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen

Eigentümer der BAWAG P.S.K

  • 99,62%    BAWAG Holding GmbH
  •   0,38%    Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH

Die Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH ist zu 100% im Eigentum der BAWAG Holding GmbH (ehemals: Pa-Zweiundfünfzigste WTP Beteiligungsverwaltungs GmbH).

Die BAWAG Holding GmbH (im Folgenden kurz BAWAG Holding) wird zu 100 % von der niederländischen Finanzholding Promontoria Sacher Holding N.V. gehalten, welche wiederum zu 100 % im Eigentum einer niederländischen Finanzholding ist, der Promontoria Sacher Coöperatie U.A. Letztere wird zu 51,25 % von der niederländischen Finanzholding BAWAG Holdings Coöperatie U.A. gehalten. Die BAWAG Holdings Coöperatie U.A. steht in direktem und indirektem Eigentum eines Konsortiums, das u.a. die Österreichische Post AG, die Generali Holding AG und die Wüstenrot Verwaltungs- und Dienstleistungen GmbH umfasst, und wird geführt von verschiedenen privaten Investmentfonds, die ihrerseits mit Cerberus verbunden sind und wie auch Cerberus letztlich unter der Kontrolle von Stephen A. Feinberg stehen.

Weiters bestehen Geschäftsbeziehungen mit folgenden Cerberus nahe stehenden Unternehmen:

  • Ableco (Agent)
  • Antoinette Holding Ltd. (vertragliche Beziehung)
  • BAWAG Holding GmbH (Girokonto, Termineinlage, Gruppenträger der Steuergruppe)
  • Cerberus Operations and Advisory Company, LLC (Berater)
  • Komagata Holding B.V. (CLN von Ströer Out-of-Home Media AG [Ströer Turkey] Kredit)

Tochtergesellschaften, Joint Ventures und Beteiligungen der BAWAG P.S.K.

BAWAG P.S.K. Versicherung Aktiengesellschaft

Die Geschäftsbeziehungen der BAWAG P.S.K. mit der BAWAG P.S.K. Versicherung AG, die mehrheitlich im Eigentum des Generali-Konzerns steht, umfassen Wertpapierdepots und Girokonten, wobei die Konditionengestaltung marktüblich ist. Zur Absicherung und Regelung der Zusammenarbeit der BAWAG P.S.K. mit der Generali bestehen drittübliche Verträge, z.B. Kooperationsvertrag, Lizenzvertrag, Provisionsvereinbarung usw. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, wurde zur Stärkung der Eigenmittelmittelausstattung der BAWAG P.S.K. Versicherung im Geschäftsjahr 2010 ein Gesellschafterzuschuss geleistet.

Versicherungsdienst der BAWAG P.S.K. GmbH

Im Geschäftsjahr 2007 wurde eine Minderheitsbeteiligung am Versicherungsmakler der BAWAG P.S.K., dem „Versicherungsdienst BAWAG P.S.K. GmbH", an die Generali verkauft. Für die Vermittlung von Versicherungsverträgen erhält die BAWAG P.S.K. marktübliche Provisionen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden die restlichen 50,01 % an die BAWAG P.S.K. Versicherung AG verkauft.

Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH

Die BAWAG P.S.K. ist über eine Tochtergesellschaft zu 50 % Eigentümer der Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH. Die restlichen 50 % gehören der Österreichischen Post AG. Unternehmensgegenstand sind die Planung, die Errichtung und der Betrieb eines einheitlichen IT-Systems für die Postämter, dessen Applikationen sowohl von der Post als auch von der BAWAG P.S.K. genutzt werden können.

BAWAG Allianz Vorsorgekasse AG

Die Vorsorgekasse steht je zur Hälfte im Eigentum der BAWAG P.S.K. Gruppe und der Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft. Das veranlagte Vermögen betrug per Ende 2010 rund 531 Mio EUR und wird zur Hälfte von der BAWAG P.S.K. Invest GmbH und der Allianz Investment Bank zu drittüblichen Konditionen verwaltet.

Verbundene, jedoch nicht konsolidierte Gesellschaften der Immobiliengruppe und Leasinggruppe

Folgende Gesellschaften sind indirekt 100-%-Tochtergesellschaften der BAWAG P.S.K.:

  • BAWAG Leasing & fleet Kft (Ungarn)
  • BAWAG Leasing & fleet Sp.z.o.o. (Polen)
  • BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Tschechien)
  • BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Slowakei)
  • BAWAG Leasing Zrt. (Ungarn)
  • BAWAG Real Estate Leasing s.r.o. (Tschechien)
  • BAWAG Leasing s.r.o. (Slowakei)
  • BPLCZ One s.r.o. (Tschechien)
  • Gara RPK Grundstücksverwaltungsgesellschaft m.b.H.
  • PT Immobilienleasing GmbH
  • REAL ESTATE Leasing s.r.o. (Slowakei)
  • IDG Immobilien Development GmbH & Co KG
  • Ingebe Immobilienhandels- und vermittlungs GmbH
  • Plato Grundstücksverwertungs GmbH
Die IDG Immobilien Development GmbH wurde in 2010 mit der BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN GmbH verschmolzen, die Anteile an der MARVE Immobilienentwicklungsgesellschaft m.b.H. wurden veräußert.

Folgende Leasinggesellschaften werden indirekt von der BAWAG P.S.K. und jeweils einem Kooperationspartner gehalten: die Kommunalleasing GmbH (50 %), die Realplan Beta Liegenschaftsverwertung GmbH (50 %), die HFE Alpha Handels-GmbH (50 %), Immoconsult Uriah Leasinggesellschaft m.B.H. (45%), die Fides Leasing GmbH (50%) und die Generali Leasing GmbH (25 %).

Die Immobiliengesellschaft B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH wird gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern zu je einem Drittel gehalten.

Die Refinanzierung der im mehrheitlichen Eigentum der BAWAG P.S.K. stehenden Leasinggesellschaften erfolgte bislang ohne Risiko- und auch künftig ohne Gewinnaufschlag. Seitens der BAWAG P.S.K. Leasing GmbH bzw. der BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN GmbH wird für die Geschäftsführung ein Verwaltungskostenbeitrag verrechnet.
Auslandsgesellschaften

Im Geschäftsjahr 2010 wurden die Bensor Stiftung, die Biamo Foundation, die Treval Stifung, die Glen Star Foundation und die Celeste Trust REG. in Anstalten umgewandelt und ebenso wie die Austinvest Anstalt mit der Austost Anstalt als übernehmende Gesellschaft und folglich einzig verbleibende Gesellschaft in Liechtenstein verschmolzen.

Austost Handels- und Treuhand Ltd. (Guernsey), Shrivenham Ltd. (in 2010 von der Austost Anstalt erworben) und die Polestar Ltd. wurden in Liquidation gesetzt.

Die Liquidation der BAWAG International Finance Ltd. (Irland) konnte im Geschäftsjahr finalisiert werden.

Datchet Ltd. (Irland) ist keine Beteiligung der BAWAG P.S.K. Es besteht jedoch eine Call-Option auf den Erwerb der Gesellschaftsanteile und eine Genehmigungs- und Entlastungserklärung der BAWAG P.S.K. zugunsten der derzeitigen Gesellschafter und Geschäftsführer aus Liechtenstein. Diese Gesellschaft wurde ebenfalls in 2010 in Liquidation gesetzt.

BAWAG Investments Ltd. (Jersey) wird zu 100 % indirekt von der BAWAG P.S.K. gehalten. Die Geschäftstätigkeit ist auf Veranlagungsgeschäfte fokussiert und erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Die Liquidation der BAWAG P.S.K. Jersey Auto Finance Ltd., der Auto Finance Jersey I Ltd. und der Auto Finance Jersey II Ltd. wurde in 2010 abgeschlossen, die Liquidation der BAWAG P.S.K. Capital Advisors Ltd. ist weiterhin im Gange.

Unter anderem werden folgende Gesellschaften nicht konsolidiert:

  • Vindobona alpha S.a.r.l. (Luxemburg, 100 %); diese Gesellschaft wurde für die private Krankenversicherung von ausländischen Mitarbeitern, Vorständen der BAWAG P.S.K. und deren Angehörigen gegründet.
  • BAWAG P.S.K. Equity Finance Ltd. (Jersey, 100 %, noch keine Geschäftstätigkeit)
Sonstige vertragliche Beziehungen mit nahe stehenden Gesellschaften

Seit 2001 besteht für die B.I.S. BAWAG Internet Services GmbH eine in Höhe und Laufzeit unbefristete Patronatserklärung der BAWAG P.S.K. Weiters hat die BAWAG P.S.K. gegenüber der Plato Grundstücksverwertungs GmbH eine vollumfängliche Schad- und Klagloserklärung aus Schäden, Rechtsstreitigkeiten und Vermögensnachteilen abgegeben.

Private Equity – Venture-Capital-Gesellschaften

Darunter fallen neben einigen Minderheitsbeteiligungen auch die 50-%-Beteiligung an der Athena Wien Beteiligungen AG sowie die 100-%-Beteiligung an der uni venture Beteiligungs AG.

Die Geschäftsbeziehungen zur BAWAG P.S.K. unterliegen marktüblichen Konditionen, mit folgender Ausnahme: Es erfolgt keine Personalverrechnung der Tätigkeit von BAWAG P.S.K.-Mitarbeitern für uni venture.
MKB Bank Zrt.
Die P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH hält nach Kapitalerhöhungen der MKB Bank Zrt. im Jahr 2010, die zur Stärkung der Eigenkapitalbasis durchgeführt wurden, bei einem Anteil von 9,77 % bzw. 2.025.420 Stückaktien. Daneben hält die Antoinette Holding Ltd., eine von der CERBERUS CAPITAL MANAGEMENT, L.P. kontrollierte Gesellschaft, 70.472 Stück Aktien bzw. einen Anteil von 0,34 %.
Paysafecard.com Wertkarten AG
Die BAWAG P.S.K. hält 11,24 % an der Muttergesellschaft der international tätigen Paysafecard-Gruppe, die auf Prepaid-Zahlungslösungen spezialisiert ist. Die Androsch Privatstiftung hält 38% der Anteile.
BWA Beteiligungs- und Verwaltungs- Aktiengesellschaft
Die BAWAG P.S.K. ist mit 3,88 % am Unternehmen beteiligt, welches wiederum die alleinige Eigentümerin der Bausparkasse Wüstenrot AG ist. Die BAWAG P.S.K. wird durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Koren in beiden Aufsichtsräten vertreten.
Auf Basis eines Kooperationsübereinkommens vertreibt die BAWAG P.S.K. über ihre Vertriebsnetze ausschließlich Bausparprodukte der Bausparkasse Wüstenrot.
Zeus Recovery Fund S.A.
Die in Luxemburg ansässige Gesellschaft hält drei griechische Portfolios von unbesicherten, notleidenden Konsumkrediten und ist ein 50 : 50 joint venture mit der Bank of America. Sie wird über die BAWAG P.S.K. Jersey Capital Ltd. gehalten.

Angaben über Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Aufwand für die Bezüge des aktiven Vorstands betrug im abgelaufenen Jahr 9.358 Tsd EUR (2009: 6.662 Tsd EUR). An Pensionen wurden an ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene 1.674 Tsd EUR ausbezahlt, aufgrund von Rückstellungsauflösungen hat sich 2010 ein Ertrag von 456 Tsd EUR ergeben (2009: Ertrag 1.669 Tsd EUR). Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen beliefen sich für den Vorstand und leitende Angestellte auf 10.729 Tsd EUR (2009: 11.549 Tsd EUR), für die anderen Arbeitnehmer auf 32.219 Tsd EUR (2009: 39.400 Tsd EUR).

Zum 31. Dezember 2010 bestand bei sechs Vorständen eine Pensionsregelung. Für direkte Leistungszusagen wurden in der Bilanz Rückstellungen gebildet. Die Pensionsansprüche der Vorstände waren zum Großteil in eine Pensionskasse ausgelagert.

Zum Bilanzstichtag haftet ein Kredit an ein Mitglied des Vorstands in Höhe von 38 Tsd EUR aus (2009: keine aushaftenden Kredite). Die Summe der Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich auf 29 Tsd EUR (2009: 33 Tsd EUR). Die Rückzahlung der Organkredite erfolgte entsprechend den Vertragsbedingungen.

Zusätzlich sind zum Bilanzstichtag keine Limite auf Girokonten von Mitgliedern des Vorstands ausgenützt. Die Summe der ausgenützten Limite auf Girokonten von Mitgliedern des Aufsichtsrats beträgt 26 Tsd EUR (2009: 32 Tsd EUR). Die Summe der Umsätze von garantierten Kreditkarten des Dezembers 2010 die im Besitz von Mitgliedern des Vorstands waren, betragen 0 EUR, jener im Besitz von Mitgliedern des Aufsichtsrats betragen 2 Tsd EUR (2009: 1 Tsd EUR).

Eine Aufstellung der Organmitglieder befindet sich in einer gesonderten Anlage zum Anhang.

Nicht alle leitenden Angestellten haben eine Pensionszusage. Die leitenden Angestellten, die über eine Pensionszusage verfügen, haben Ansprüche aufgrund der Pensionsreform 1961 oder eine individuelle Zusage. Für alle Mitarbeiter besteht gemäß Pensionskassen-Kollektivvertrag eine Anwartschaft auf eine Pensionskassen-Pension.

Nachstehend werden die Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Personen und deren Familienangehörigen dargestellt, wobei es sich bei den Konditionen um branchen- und konzernübliche Mitarbeiterkonditionen beziehungsweise fremdübliche Marktkonditionen handelt.


in Tausend Euro
31.12.210 31.12.2009
Giroeinlage 5.028
5.243
Spareinlagen 3.245
3.789
Kredit 1.667
1.468
Leasing 70
142

Das von der Hauptversammlung genehmigte Vergütungsschema für Aufsichtsratsmitglieder sieht vor, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats 60.000 EUR, der stellvertretende Vorsitzende 40.000 EUR und die von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats je 30.000 EUR pro Kalenderjahr erhalten. Die Vorsitzenden des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhalten jeweils 20.000 EUR und jedes sonstige Mitglied des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhält 10.000 EUR (der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält diese zusätzlichen Vergütungen nicht). Die Aufsichtsratsvergütungen beliefen sich im Jahr 2010 auf 253 Tsd EUR (2009: 308 Tsd EUR). Die vom Betriebsrat delegierten Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Vergütung.

2008 haben Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands einen langfristigen Vergütungsplan mit der BAWAG Holdings Coöperatie U.A., einer Konzerngesellschaft der BAWAG P.S.K. Gruppe, abgeschlossen. Dieser Plan stellt einen langfristigen Prämienplan dar, welcher auf der Schaffung von Unternehmenswert aufbaut. Die Ansprüche sind nach einer durchschnittlichen Periode von vier Jahren ausübbar, wobei dies teilweise von der durchgehenden Beschäftigung und teilweise von der Erreichung von ergebnisbasierten Zielen der BAWAG P.S.K. abhängt. Aufgrund der vertraglichen Konditionen hatten die Ansprüche zum Zeitpunkt der Gewährung keinen Wert und dementsprechend wurde keine Verbindlichkeit im Konzernabschluss 2010 (2009: 0) erfasst. Der zukünftige Wert des Vergütungsplans ist in Anbetracht des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds ebenfalls unsicher.

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34 | Angaben zur Vergütungspolitik gemäß CRD III Richtlinie

In der BAWAG P.S.K. wurde eine geänderte Vergütungsrichtlinie entworfen, die die Mitglieder des Vorstands und die Beschäftigten des Konzerns betrifft und die dem Vergütungsausschuss im Februar 2011 vorgelegt und von diesem befürwortet wurde. Diese abgeänderte Vergütungsrichtlinie berücksichtigt die Grundsätze der CRD III-EU-Richtlinie und der diesbezüglichen Bankwesengesetz-Novelle. Diese Vergütungsrichtlinie gilt für variable Gehaltsbestandteile, welche im ersten Quartal 2011 gewährt werden und vom Ergebnis 2010 der BAWAG P.S.K. abhängen.

Für jene Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt, wird eine Vergütungspolitik festgelegt, die mit einem wirksamen Risikomanagement vereinbar ist. Sie ist darauf ausgerichtet, die persönlichen Zielsetzungen der Mitarbeiter an die langfristigen Interessen der Bank anzupassen und ein angemessenes Verhältnis der fixen und variablen Gehaltsbestandteile zu gewährleisten. Dabei wurde die gesetzliche Regelung berücksichtigt, wonach neben der Geschäftsleitung auch Risikokäufer, Mitarbeiter mit Kontrollfunktion und Mitarbeiter, die derselben Vergütungsgruppe wie die Geschäftsleitung und Risikokäufer angehören und deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt, umfasst sind.

Die vorgegebenen Rahmenbedingungen wurden folgendermaßen berücksichtigt:

  • Die Risikoadäquanz, indem die variable Vergütung nicht zum Eingehen unangemessener Risken verleiten darf;
  • Die Nachhaltigkeit; das bedeutet, dass der Erfolg einer längerfristigen Beurteilung unterliegt;
  • Die Angemessenheit von Entgelten und deren Marktadäquanz, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fixer und variabler Vergütung geachtet wird; und
  • Bei der variablen Vergütung werden sowohl der Erfolg des Einzelnen (in quantitativer und qualitativer Hinsicht) als auch der Erfolg der jeweiligen organisatorischen Einheit und der Bankerfolg berücksichtigt.

Das jährliche Budget für variable Gehaltsbestandteile richtet sich nach dem Erreichungsgrad des budgetierten Ergebnisses der Bank.

In der BAWAG P.S.K. besteht ein Vergütungsausschuss, der als Ausschuss des Aufsichtsrats eingerichtet ist. Dieser Vergütungsausschuss genehmigt die Vergütungspolitik, überprüft deren Umsetzung und berichtet in regelmäßigen Abständen über seine Tätigkeit an den gesamten Aufsichtsrat.

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35 | Angaben gemäß IFRS 5 – Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Im Rahmen der Genehmigung des Erwerbs von Partizipationskapital durch die Republik Österreich wurden der Bank durch die EU-Kommission gewisse Auflagen und Kompensationsmaßnahmen auferlegt. Diese kompensatorischen Maßnahmen umfassen die Veräußerung gewisser Nicht-Kernbeteiligungen wie der Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft mbH.

Gemäß IFRS 5 sind Tochterunternehmen (Veräußerungsgruppen aus Vermögenswerten und Schulden) als zur Veräußerung klassifiziert, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgeführte Nutzung realisiert wird und der Verkauf innerhalb von 12 Monaten erwartet wird. Dementsprechend wurden die Buchwerte der im Konzern erfassten Vermögenswerte und Schulden der Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft mbH in dem Bilanzposten „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" dargestellt. Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung dieses Bilanzpostens.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
in Millionen Euro
 31.12.210davon
konsoldiert 31.12.2010
davon nicht
konsoldiert 31.12.2010
Vermögenswerte in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden
36
 – 36
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
2
 –  2
Kredite und Forderungen
15
 –  15
Kunden
15
 –  15
Kreditinstitute

 –  –
Sachanlagen
6
 –  6
Sonstige Vermöggensgegenstände
13
 –  13
       
Verbindlichkeiten in Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden
 75  37  38
Finanzielle Verbindlichkeiten
 29  24  5
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
 29  24  5
Kunden
 5  –  5
Kreditinstitute
 22  22  –
begebene Schulverschreibunge, Nachrang- und Ergänzungskapital
 2  2  –
Rückstellungen
 7  –  7
Sonstige Verbindlichkeiten
 39 13
 26

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36 | Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände

Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Abgetretene Forderungen und Wertpapiere zugunsten der Oesterreichischen
Kontrollbank AG
985
993
Sicherstellung zugunsten der Europäischen Investitionsbank
518
329
Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen 39
47
Deckungsstock für fundierte Anleihen
3.586
2.802
Sonstige Sicherstellungen
50
43
Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände 5.178
4.214

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37 | Gesamtbetrag der besicherten Schulden

Den in der Vortabelle angeführten Sicherheiten stehen folgende Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. gegenüber:

Gesamtbetrag der besicherten Schulden
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Durch abgetretene Forderungen besicherte Verbindlichkeiten zugunsten der
Oesterreichischen Kontrollbank AG
985
993
Verbindlichkeiten Refinanzierung Europäische Investitionsbank
495
378
Mündelgeldspareinlagen 29
33
Durch Deckungsstock für fundierte Anleihen besicherte Verbindlichkeiten
2.605
2.177
Gesamtbetrag besicherter Schulden 4.114
3.581

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38 | Nachrangige Vermögensgegenstände

In den Aktivposten der Bilanz sind folgende nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:

Nachrangige Vermögensgegenstände
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Kredite und Forderungen 27
36
Nachrangige Vermögensgegenstände, die erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden
21
7
Nachrangige Vermögensgegenstände zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

14
Nachrangige Vermögensgegenstände 48
57

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39 | Eventualforderungen, Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken

Eventualforderungen, Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Eventualforderungen 1

Eventualverbindlichkeiten
938
1.479
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 929
1.466
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 9
13
Kreditrisiken 9.729
7.440

Die Position „Kreditrisiken" enthält als wichtigsten Bestandteil die nicht ausgenützten Rahmen im Kreditgeschäft.

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40 | Fremdwährungsvolumina

In der BAWAG P.S.K. Gruppe wurden zum 31. Dezember 2010 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in folgenden Fremdwährungen gehalten:

Fremdwährungsvolumina
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
USD 1.854
1.770
CHF
3.424
3.226
JPY 174
192
SKK

CZK
155
126
Sonstige
378
268
Fremdwährung
5.985
5.582
Euro
32.571
35.643
Gesamtaktiva 38.556
41.225
USD 767
756
CHF
1.295
1.843
JPY 592
599
SKK

CZK
6
4
Sonstige
356
561
Fremdwährung
3.016
3.763
Euro
35.540
37.462
Gesamtpassiva 38.556
41.225

Die Tabelle enthält ausschließlich Bilanzpositionen und gibt keine Hinweise auf offene Devisenpositionen.

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41 | Echte Pensionsgeschäfte

Echte Pensionsgeschäfte
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Pensionsnehmer – Forderungen Kreditinstitute
100
Pensionsgeber – Verbindlichkeiten Kreditinstitute
-333
-826
Pensionsgeschäfte -333
-726

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42 | Leasinggeschäfte

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Bruttoinvestitionswertes auf den Barwert, gegliedert nach Restlaufzeiten:

Leasinggeschäfte
31.12.2010
in Millionen Euro
Bis 1 Jahr 1–5
Jahre
Über
5 Jahre
Summe
Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten
(Bruttoinvestitionswert)
302
531
293
1.126
Noch nicht realisierte Finanzerträge 28
48
26
102
Forderungen aus finance lease
(Nettoinvestitionswert)

274
483
267
1.024

 

Leasinggeschäfte
31.12.2009
in Millionen Euro
Bis 1 Jahr 1–5
Jahre
Über
5 Jahre
Summe
Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten
(Bruttoinvestitionswert)
312
580
301
1.193
Noch nicht realisierte Finanzerträge 31
54
31
116
Forderungen aus finance lease
(Nettoinvestitionswert)

281
526
270
1.077

Am 31. Dezember 2010 betragen die nicht garantierten Restwerte 69 Mio EUR (2009: 11 Mio EUR).

Die Wertberichtigung der uneinbringlichen Mindestleasingzahlungen beträgt 0,0 Mio EUR (2009: 0,0 Mio EUR).

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43 | Liste konsolidierter Tochterunternehmen

Die folgende Tabelle zeigt die konsolidierten Tochterunternehmen der BAWAG P.S.K. Gruppe:

Liste konsolidierter Tochterunternehmen
Konsolidierte Gesellschaften nach IFRS zum 31.12.2009 Einbezugsmethode Kapitalanteil
in %
Banken  
BAWAG Banka d.d., Ljubljana
V 100,00%
BAWAG Malta Bank Limited, Sliema
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Invest GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Wohnbaubank Aktiengesellschaft, Wien
V 100,00%
easybank AG, Wien
V 100,00%
Österreichische Verkehrskreditbank AG, Wien
V 100,00%
Immobilien  
BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN GmbH, Wien
V 100,00%
BPI Holding GmbH & Co KEG., Wien
V 100,00%
CARNI Industrie-Immobiliengesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
R & B Leasinggesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
RVG Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
Leasing  
BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Kommerzleasing GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. MOBILIENLEASING KG., Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. MOBILIENLEASING GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Vermietungs- und Leasing GmbH, Wien
V 100,00%
B.L.H. BAWAG Leasing Holding GmbH, Wien
V 100,00%
CVG Immobilien GmbH, Wien
V 100,00%
HBV Holding und Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien
V 100,00%
KLB Baulandentwicklung GmbH, Wien
V 100,00%
M. Sittikus Str. 10 Errichtungs GmbH., Wien
V 100,00%
P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien
V 100,00%
RF BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H, Wien 
V
100,00%
RF 17 BAWAG Immobilienleasing GmbH, Wien
V 100,00%
RF elf Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
RF fünfzehn BAWAG Mobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
RF sechs BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. KG., Wien
V 100,00%
RF zwölf BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien
V 100,00%
START Immobilienleasing GmbH, Wien
V 100,00%
Sonstige Nichtbanken  
A.U.S Alpha Holding GmbH, Wien
V 100,00%
A.U.S Alpha Vermögensverwaltung GmbH, Wien
V 100,00%
A.U.S Beta Holding GmbH, Wien
V 100,00%
A.U.S Beta Vermögensverwaltung GmbH, Wien
V 100,00%
A.U.S. Delta Holding GmbH, Wien, Wien
V 100,00%
   A.U.S. Delta Vermögensverwaltung GmbH, Wien V 100,00%
A.U.S. Gamma Holding GmbH, Wien
V 100,00%
A.U.S. Gamma Vermögensverwaltung GmbH, Wien
V 100,00%
BAWAG CAPITAL FINANCE II LIMITED, Jersey
V 100,00%
BAWAG CAPITAL FINANCE III LIMITED, Jersey
V 100,00%
   BAWAG CAPITAL FINANCE LIMITED, Jersey V 100,00%
BAWAG Finance Malta Ltd., Sliema
V 100,00%
BAWAG Investments Ltd., Jersey
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Jersey Capital Limited, Jersey
V 100,00%
BAWAG P.S.K. Versicherung AG, Wien
E
25,00%
Bodensee Limited, Sliema
V
51,00%
BV Holding GmbH, Wien
V
100,00%
BV Vermögensverwaltung GmbH, Wien
V
100,00%
FCH beta Finanzierungsvermittlung GmbH, Wien
V
100,00%
NAVENSIS Zahlungsverkehrsabwicklungs GmbH, Wien
V
99,66%
P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien
V
100,00%
Rhein Limited, Grand Cayman
V
51,00%
Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft m.b.H., Graz
V
100,00%
Vindobona Finance Beta S.A., Luxemburg
V
100,00%
ZEUS Recovery Fund S.A., Luxemburg
E 50,00%

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