Details zur Konzernbilanz

2 | Barreserve

Barreserve
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Kassenbestand 230
245
Guthaben bei Zentralnotenbanken 281
370
Barreserve 511
615

Top

3 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere 1.207
1.611
Schuldtitel öffentlicher Stellen
9
19
Schuldverschreibungen anderer Emittenten
1.198
1.592
Aktien und andere nicht festverzinste Wertpapiere
69
173
Investmentzertifikate
54
51
Sonstige
15
122
Forderungen an Kunden
1.008
1.196
Kunden
1.008
1.196
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
2.284
2.980

In der Kategorie „Erfolgswirksam zum beizulegendenZeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände" werden jene Finanzinstrumente ausgewiesen, die aufgrund der Ausübung der Fair-Value-Option gemäß IAS 39 erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert angesetzt werden. Weitere Erläuterungen zur Fair-Value-Option sind in Note 1.

Das maximale Ausfallsrisiko der Forderungen an Kunden entspricht dem Buchwert.

Top

4 | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Schuldtitel 6.399
2.971
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
6.396 2.968
Schuldtitel öffentlicher Stellen
1.286
-
Schuldverschreibungen anderer Emittenten
5.110
2.968
Sonstige nicht festverzinste Wertpapiere
3
3
Eigenkapitalinstrumente 245
279
Zu Anschaffungskosten bewertet
   
Anteile an nicht konsolidierten beherrschten Unternehmen
39
58
Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis
67
72
Sonstige Anteile
139
149
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
6.644
3.250

Die Erhöhung der hier ausgewiesenen Schuldtitel umfasst auch die Umgliederung der bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinvestitionen im Jänner 2010.

Die folgende Übersicht zeigt wesentliche finanzielle Eckdaten von Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis:

Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis, die nicht at-equity bewertet werden

Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis, die nicht at-equity bewertet werden
in Millionen Euro Kumulierte Bilanzsumme Kumuliertes Eigenkapital
Kumuliertes Jahresergebnis
2010 1.511
191
48
2009 1.373 174 23

Top

5 | Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
   
Schuldtitel öffentlicher Stellen

2.814
Schuldverschreibungen anderer Emittenten

3.746
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen

6.560

Die BAWAG P.S.K. hat im Jahr 2010 einen signifikanten Anteil der bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinvestitionen verkauft und hat daher den Gesamtbestand der bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinstrumente in die Kategorie „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umgegliedert.

Die mit der Umwidmung von bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinstrumenten verbundenen Effekte sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

in Millionen Euro Buchwert
Fair Value
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
-5.480
-5.454
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte +5.454
+5.454

Top

6 | Handelsaktiva

Handelsaktiva
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere 71
160
Schuldtitel öffentlicher Stellen

Schuldverschreibungen anderer Emittenten
71
160
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
1.856
1.493
Derivate des Handelsbuchs
1.169
822
Währungsbezogene Derivate
726
223
Zinsbezogene Derivate
436
590
Kreditderivate
7
9
Derivate des Bankbuchs
687
671
Währungsbezogene Derivate
45
6
Zinsbezogene Derivate
601
614
Kreditderivate
41
51
Sonstige Handelsaktiva

100
davon Repogeschäfte

100
Handesaktiva 1.927
1.753

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7 | Kredite und Forderungen

Die folgende Aufstellung zeigt die Zusammensetzung der Kategorie Kredite und Forderungen. Die finanziellen Vermögenswerte dieser Kategorie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Kredite und Forderungen
31.12.2010 in Millionen Euro Nicht wertberichtigte Aktiva
Wertberichtigte Aktiva (Buchwert vor Abzug der Wertberichtigungen)Einzelwert-
berichtigungen
Pauschale Einzelwert-
berichtigungen
1)
Gesamtnetto (Buchwert nach Abzug der Wertberichtigungen)
Wertpapiere
2.358
 –
 – 2.358
Schuldtitel öffentlicher Stellen
 164  –  –  –  164
Schuldtitel anderer Emittenten
 2.194  –
 –  2.194
Forderungen an Kreditinstitute
 1.527  25  25  –  1.527
Forderungen an Kunden
 22.004  1.014  -580  -150  22.288
Zentralstaaten
 146  –  –  –  146
Unternehmen
 12.407  326  -174  -4  12.555
Retailkunden
 6.488  688  -406  -109  6.661
Sonstige Kunden
 2.963  –  –  –  2.963
Portfoliowertberichtigung
 –  –  –  -37  -37
Summe  25.889 1.039
 -605 -150
26.173

1) Inkludiert Abschreibungen für eingetretene und noch nicht zuordenbare Verluste.

 

Kredite und Forderungen
31.12.2009 in Millionen Euro Nicht wertberichtigte Aktiva
Wertberichtigte Aktiva (Buchwert vor Abzug der Wertberichtigungen)Einzelwert-
berichtigungen
Pauschale Einzelwert-
berichtigungen
1)
Gesamtnetto (Buchwert nach Abzug der Wertberichtigungen)
Forderungen an Kreditinstitute
3.812 34
-33
3.813
Forderungen an Kunden
20.668 1.217
-470 -349 21.066
Zentralstaaten
409



409
Unternehmen
10.693 353
-180 -2 10.864
Retailkunden
6.405 864
-290 -312 6.667
Sonstige Kunden
3.161


3.161
Portfoliowertberichtigung



-35 -35
Summe 24.480 1.251
-503
-349 24.879

1) Inkludiert Abschreibungen für eingetretene und noch nicht zuordenbare Verluste.

 

Die Untergliederung der „Forderungen an Kunden" erfolgt nach Basel II in jene Forderungsklassen, die im Ausweisschema der OeNB vorgesehen sind.

Die Kategorie „Zentralstaaten" umfasst Forderungen an Zentralregierungen, im Falle der BAWAG P.S.K. vor allem gegenüber der Republik Österreich.

Die „Unternehmen" beinhalten größere Unternehmen mit einem Exposure über 1 Mio EUR oder einem Umsatz von mehr als 50 Mio EUR, und Spezialfinanzierungen (Projektfinanzierungen) im Sinne von Basel II.

Unter „Retailkunden" werden Forderungen gegenüber unselbständig Erwerbstätigen sowie Klein- und Mittelbetrieben mit einem Exposure unter 1 Mio EUR und einem Umsatz von weniger als 50 Mio EUR zusammengefasst.

Unter „Sonstige Kunden" fallen Gebietskörperschaften, Public Sector Entities, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Parteien und Wertpapierhäuser ohne Banklizenz.

Unter „Portfoliowertberichtigung" werden Vorsorgen für zum Bilanzstichtag bereits eingetretene, aber noch nicht erkannte Verluste dargestellt.

Die BAWAG P.S.K. hat Vermögenswerte der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" mit dem Fair Value zum 1. Juni 2010 in die Bilanzposition „Kredite und Forderungen" umgegliedert.

Bei den umgegliederten Vermögenswerten handelt es sich um strukturierte Kredite und Kreditsurrogate ohne derivative Komponenten. Die BAWAG P.S.K. ist der Ansicht, dass der innere Wert der umgegliederten Vermögenswerte für den Bilanzleser relevante Informationen bietet.

Die mit der Umwidmung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten verbundenen Effekte sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

in Millionen Euro
Buchwert
Fair Value
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte –1.897
–1.897
Kredite und Forderungen
 +1.897  +1.897


Die Effektivzinssätze der umklassifizierten finanziellen Vermögenswerte lagen im Durchschnitt bei 2,2 % mit erwarteten erzielbaren Cashflows von 2,2 Mrd EUR.

Wäre die Umgliederung nicht vorgenommen worden, wären unrealisierte Fair-Value-Veränderungen in Höhe von +13 Mio EUR aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, direkt im Eigenkapital in der AFS-Rücklage ausgewiesen worden.

Nach der Umgliederung haben die umklassifizierten finanziellen Vermögenswerte zum Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2010 wie folgt beigetragen:

in Millionen Euro
2010
Zinserträge 24,2
Erträge aus Abgängen  3,0
Wertberichtigungen  –


Vor der Umgliederung wurden im ersten Halbjahr 2010 unrealisierte Fair-Value-Verluste von –38 Mio EUR (vor Steuern) aus umklassifizierten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten direkt im Eigenkapital erfasst. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2010 wurden vor der Umgliederung keine Wertminderungsverluste aus von nun an umklassifizierten, zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, ausgewiesen.

Alle im ersten Halbjahr 2010 umklassifizierten, zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte wurden im Vorjahr der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen" zugeordnet. Dementsprechend wurden in den Vorjahren keine unrealisierten Fair-Value-Verluste aus den nun umklassifizierten, zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, direkt im Eigenkapital erfasst.

Entwicklung der Risikovorsorge


Entwicklung der Risikovorsorge
in Millionen Euro Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Wertberichtigungen für noch nicht zuordenbare Verluste Summe
Stand 1.1.2010 817
 35 852
Zugänge
Über die GuV gebildete Vorsorgen
 180  3  183
Abgänge
Änderung Konsolidierungskreis
 –  –  
Zweckbestimmte Verwendung
 -174  –  -174
Über die GuV aufgelöste Vorsorgen
 -101  -1  -102
Umgliederungen
-4
 –  -4
Stand 31.12.2010  718 37
755

 

Entwicklung der Risikovorsorge
in Millionen Euro Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Wertberichtigungen für noch nicht zuordenbare Verluste Summe
Stand 1.1.2009 678
29 707
Zugänge
Über die GuV gebildete Vorsorgen
238 6
244
Abgänge
Änderung Konsolidierungskreis
Zweckbestimmte Verwendung
-29 -29
Über die GuV aufgelöste Vorsorgen
-70 -70
Stand 31.12.2009 817
35
852

Die Risikovorsorge für individuell bedeutsame Bonitätsrisiken wird unter Abschätzung der erwarteten zukünftigen Rückflüsse gebildet. Für individuell nicht bedeutsame Bonitätsrisiken werden in Abhängigkeit von Überfälligkeiten und auf Basis von Erfahrungswerten Vorsorgen mit pauschalen Prozentsätzen gebildet.

Für bereits eingetretene, aber noch nicht entdeckte Ausfälle besteht im Konzernabschluss der BAWAG P.S.K. zum 31. Dezember 2010 eine Risikovorsorge in der Höhe von 36,5 Mio EUR (2009: 34,6 Mio EUR). Die Berechnung dieser Risikovorsorge wird in Note 1 erläutert.

Die Risikovorsorge gliedert sich wie folgt auf die geografischen Regionen auf:

Risikovorsorge nach geografischen Regionen
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Österreich 625
699
Ausland 130
153
Westeuropa
 80 83
Mittel- und Osteuropa
 49 65
Nordamerika
 1 1
Fernost/Pazifik
 –
Übrige Welt
 – 4
Risikovorsorge 755
852

 

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8 | Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Die folgende Aufstellung zeigt die regionale Verteilung der zum Stichtag bestehenden Forderungen gegenüber Kunden und Kreditinstituten, wobei sich die geografische Zuordnung nach dem Sitz des Vertragspartners richtet.

Forderungen an Kreditinstitute – Regionale Gliederung

Forderungen an Kreditinstitute – Regionale Gliederung
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Österreich 292
2.273 292
2.273
Ausland 1.235
1.540 1.235
1.540
Westeuropa
 1.012 1.275  1.012 1.275
Mittel- und Osteuropa
 93 108  93 108
Nordamerika
 13 41  13 41
Fernost/Pazifik
 80 62  80 62
Übrige Welt
 37 54  37 54
Forderungen an Kreditinstitute 1.527
3.813 1.527
3.813


Forderungen an Kunden – Regionale Gliederung

Forderungen an Kunden – Regionale Gliederung
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Österreich 1.008 1.196 17.125
17.184 18.133
18.380
Ausland 5.163
3.882 5.163
3.882
Westeuropa
 2.748 1.962  2.748 1.962
Mittel- und Osteuropa
 1.560 1.382  1.560 1.382
Nordamerika
 456 250  456 250
Fernost/Pazifik
 6 7  6 7
Übrige Welt
 393 281  393 281
Forderungen an Kunden 1.008
1.196 22.288
21.066 23.296
22.262

In der folgenden Tabelle wird die Verteilung der zum Stichtag bestehenden Forderungen gegenüber Kunden und Kreditinstituten nach Kreditarten dargestellt.

Forderungen an Kreditinstitute – Gliederung nach Kreditarten
 
Forderungen an Kreditinstitute – Gliederung nach Kreditarten
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Täglich fällige Guthaben  188 183  188 183
Termingelder  1.055 3.238  1.055 3.238
Ausleihungen  277 385  277 385
Sonstiges  7 7  7 7
Forderungen an Kreditinstitute 1.527
3.813 1.527
3.813

Forderungen an Kunden – Gliederung nach Kreditarten

Forderungen an Kunden – Gliederung nach Kreditarten
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Girobereich 1.236
1.758 1.236
1.758
Barvorlagen 553
728 553
728
Kredite 1.008
1.196 19.445
17.470 20.453
18.666
Einmalkredite
 1.008 1.196  19.278 17.249  20.286 18.445
Kontokorrentkredite
 7 28  7 28
Sonstige
 160 193  160 193
Schuldtitel 1)
Leasing 1.054
1.110 1.054
1.110
Forderungen an Kunden 1.008
1.196 22.288
21.066 23.296
22.262

1) Nicht auf einem aktiven Markt gehandelt.

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9 | Restlaufzeiten Vermögenswerte

Die folgende Tabelle zeigt die Aufgliederung der finanziellen Vermögenswerte, die eine definierte Endfälligkeit aufweisen, nach deren Restlaufzeit:

Finanzielle Vermögenswerte - Gliederung nach Restlaufzeiten 2010

Finanzielle Vermögenswerte - Gliederung nach Restlaufzeiten 210
in Millionen Euro Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1–5 Jahre Über 5 Jahre Summe
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 
         
31.12.2010
         
Forderungen an Kunden
5
 12 849
 142 1.008
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
 82  155  700  270  1.207
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögensgegenstände          
31.12.2010
         
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
 272  890  4.128  1.106  6.396
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen          
31.12.2010
         
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
 –  –  –  –  –
Kredite und Forderungen          
31.12.2010
         
Forderungen an Kunden
 4.275  1.824  6.391  9.798  22.288
Forderungen an Kreditinstitute
 1.357  33  59  78  1.527
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
 4  19  907  1.428  2.358
Summe per 31.12.2010
 5.995 2.933
 13.034 12.822
 34.784

 

Finanzielle Vermögenswerte - Gliederung nach Restlaufzeiten 2009

Finanzielle Vermögenswerte - Gliederung nach Restlaufzeiten 2009
in Millionen Euro Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1–5 Jahre Über 5 Jahre Summe
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 
         
31.12.2009
         
Forderungen an Kunden
4 13 1.085 94 1.196
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
58 419 797 337 1.611
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögensgegenstände          
31.12.2009
         
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
226 1.064 1.627 51 2.968
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen          
31.12.2009
         
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
196
689 3.174 2.501 6.560
Kredite und Forderungen          
31.12.2009
         
Forderungen an Kunden
4.044 1.670 6.250 9.102 21.066
Forderungen an Kreditinstitute
3.527 148 68 70 3.813
Schuldverschreibungen und andere festverzinste Wertpapiere
Summe per 31.12.2009
8.055
4.003
13.001
12.155
37.214

Top

10 | Sachanlagen

Entwicklung der Sachanlagen 2010

Entwicklung der Sachanlagen 2010
in Millionen Euro Buchwert 31.12.2009 1) Anschaffungs-
kosten 01.01.2010
1)
Veränderung Konsolidierungs-
kreis Anschaffungs-
kosten
Veränderung Konsolidierungs-
kreis Abschreibungen kumuliert
Veränderung Währungs-
umrechnung
Zugänge Abgänge Umgliederungen Abschreibungen kumuliert Zwischensumme 31.12.2010Umgliederung zu "zur Veräußerung gehalten" 2)
Buchwert 31.12.2010 Zu- (+) und Abschreibungen (–) Geschäftsjahr
Sachanlagen 287
 924 -28
 –
 19 -75
 – -616
 225 -6
 219 -49
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude  139  242  –  –  –  1  -7  –  -104  133  -1  132  -4
Vermietete Grundstücke und Gebäude  64  127  -28  –  –  –  -16  –  -50  33  –  33  -5
Betriebs- und Geschäftsausstattung  83  554  –  –  –  15  -52  1  -462  56  -5  51  -40
Anlagen in Bau  1 1
 –
 – 3
 – -1
 – 3
 – 3
 –

1) Der Anfangsbestand bezieht sich auf den Wert per 31.12.2009 vor Umgliederung der Vermögenswerte in den Bilanzposten "Langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden".

2) Der Ausweis erfolgt im Bilanzposten "Langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung gehalten werden".

 

Entwicklung der Sachanlagen 2009

Entwicklung der Sachanlagen 2009
in Millionen Euro
Buchwert 31.12.2008 Anschaffungs-
kosten 01.01.2009

Veränderung Konsolidierungs-
kreis Anschaffungs-
kosten

Veränderung Konsolidierungs-
kreis Abschreibungen kumuliert
Veränderung Währungs-
umrechnung
Zugänge Abgänge Umgliederungen Abschreibungen kumuliert Zwischensumme 31.12.2009
Umgliederung zu "zur Veräußerung gehalten"
Buchwert 31.12.2009 Zu- (+) und Abschreibungen (–) Geschäftsjahr
Sachanlagen
379
1.052 5
-4
22 -152 -637
 – 287
-43
Betrieblich genutzte Grundstücke
und Gebäude
186
293
-51 -103     139 -3
Vermietete Grundstücke und Gebäude
82
149 7 -29 -63     64
-4
Betriebs- und Geschäftsausstattung
110 609 5 -4 15 -72 -471     83 -35
Anlagen in Bau
1 1  
1 -1

Unter der Position Vermietete Grundstücke und Gebäude werden jene Liegenschaften ausgewiesen, die gemäß IAS 40.5 die Kriterien einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie (Investment Properties) erfüllen. Das sind jene Liegenschaften, die in erster Linie der Erzielung von Mieteinnahmen dienen. Einige Liegenschaften werden auch in geringem Maße selbst genutzt. Da diese Teile jedoch nicht gesondert verkauft werden können und gemäß IAS 40.10 unbedeutend sind, werden diese als Gesamtes unter der Position Vermietete Grundstücke und Gebäude ausgewiesen.

Top

11 | Immaterielle Vermögensgegenstände

Zu den wesentlichen immateriellen Vermögenswerten gehört das Kernbankensystem Allegro. Vom Gesamtbuchwert immaterieller Vermögensgegenstände entfallen in Summe 130 Mio EUR auf Allegro und Kontextprojekte sowie die damit in Verbindung stehenden aktivierten Eigenleistungen. Die verbleibende durchschnittliche Nutzungsdauer für Allegro beträgt 3,5 Jahre.

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände 2010

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände 2010
in Millionen Euro Buchwert 31.12.2009 Anschaffungskosten 01.01.2010 Veränderung Konsolidierungskreis Anschaffungskosten Veränderung Konsolidierungskreis Abschreibungen kumuliert Veränderung Währungsumrechnung Zugänge Abgänge Umgliederungen
Abschreibungen kumuliert Buchwert 31.12.2010 Zu- (+) und Abschreibungen (–) Geschäftsjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände 266
 539
 –
 9 -2

 -317 229
 -44
Geschäfts- und Firmenwerte  85  115  –  –  –  –  –  –  -38  77  -8
Software und andere immaterielle Vermögensgegenstände  180  423  –  –  –  6  -2  1  -279  149  -36
davon erworben
 124  283  –  –  –  6  -2  1  -184  104  -26
davon selbst erstellt
 56  140  –  –  –  –  –  – -95
 45  -10
Immaterielle Vermögenswerte in Entwicklung  1  1  –  –  –  3  –  -1  –  3  –
davon erworben
 1 1
 –
 – 3
 –  -1
 3

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände 2009

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände 2009
in Millionen Euro Buchwert 31.12.2008 Anschaffungskosten 01.01.2009 Veränderung Konsolidierungskreis Anschaffungskosten Veränderung Konsolidierungskreis Abschreibungen kumuliert Veränderung Währungsumrechnung Zugänge Abgänge Umgliederungen
Abschreibungen kumuliert Buchwert 31.12.2009 Zu- (+) und Abschreibungen (–) Geschäftsjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände 295
527 10
-4
6

-273 266 -40
Geschäfts- und Firmenwerte 88
116  – -30 85 -2
Software und andere immaterielle Vermögensgegenstände 207 410 10
-4
5
 – -243 180
-38
davon erworben
139 271 10
-4
5
 – -159 124 -26
davon selbst erstellt
68
140  – -84 56
-12
Immaterielle Vermögenswerte in Entwicklung 1
 – 1
davon erworben
1
 – 1

 

In der folgenden Aufstellung werden die zum 31. Dezember 2010 aktivierten Firmenwerte dargestellt:

Firmenwerte

Firmenwerte
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing GmbH, Wien 1 1
BAWAG P.S.K. Invest GmbH, Wien 75 75
easybank AG, Wien 1 1
Österreichische Verkehrskreditbank AG, Wien 8
Firmenwerte 77 85

Der Firmenwert der Österreichische Verkehrskreditbank AG wurde im laufenden Geschäftsjahr auf 0 abgeschrieben.

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12 | Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Steueransprüche 277
292
hiervon für laufende Steuern
 16 29
hiervon für latente Steuern
 261 263
At-Equity bewertete Unternehmen  17 30
Rechnungsabgrenzungsposten  36 34
Noch nicht in Betrieb befindliche Leasingobjekte
 21 49
Sonstige Aktiva  127 197
Sonstige Vermögensgegenstände 478
602

Die folgende Übersicht zeigt wesentliche finanzielle Eckdaten über Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis:

At-equity bewertete Unternehmen

At-equity bewertete Unternehmen
in Millionen Euro Kumulierte Bilanzsumme Kumuliertes Eigenkapital Kumuliertes Jahresergebnis
2010 1.818
3
-10
2009 1.688 34 -19

 

Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuerforderungen ergeben sich aufgrund von temporären Differenzen zwischen dem Buchwert nach IFRS und dem steuerrechtlichen Ansatz folgender Bilanzposten:

Bilanzansatz aktive latente Steuern

Bilanzansatz aktive latente Steuern
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 21
47
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte  2
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
1
Kredite und Forderungen
 21 10
Sicherungsderivate  – 7
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
 15 22
Rückstellungen  30 29
Verlustvorträge  282 283
Sonstige  6 5
Latente Steueransprüche 377
404
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte  10 21
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte  22 27
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen  – 2
Handelsaktiva  58 66
Sicherungsderivate  5
Selbsterstellte immaterielle Wirtschaftsgüter  11 14
Sachanlagen  10 11
Latente Steuerverpflichtungen 116
141
Saldierter aktiver Bilanzansatz latenter Steuern 261
263

Pro Konzerngesellschaft wurden aktive und passive Steuerlatenzen gegenüber derselben lokalen Steuerbehörde saldiert und unter Sonstige Aktiva oder Rückstellungen für latente Steuern ausgewiesen.

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13 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 117
435
Anlageprodukte
117
435
Sonstige Einlagen
Begebene Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital 4.783
5.936
Begebene Schuldverschreibungen (Eigene Emissionen)
2.774
3.566
Nachrangkapital
601
847
Ergänzungskapital
32
31
Andere verbriefte Verbindlichkeiten
1.376
1.492
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten 4.900
6.371

Die Marktwertänderungen der Anlageprodukte sind durch Derivate abgesichert.

Die begebenen Schuldverschreibungen betreffen börsenotierte Emissionen, die anderen verbrieften Verbindlichkeiten umfassen Kassenobligationen und nicht börsenotierte Private Placements.

Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Eigenen Emissionen per 31. Dezember 2010 liegt um 53 Mio EUR über deren Nominalwert (2009: 33 Mio EUR über dem Nominalwert). Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Anlageprodukte liegt um 5 Mio EUR über deren Nominalwert (2009: 13 Mio EUR).

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14 | Handelspassiva

Handelspassiva
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 1.938
1.372
Derivate des Handelsbuchs
1.356
861
Währungsbezogene Derivate
704
235
Zinsbezogene Derivate
625
611
Kreditderivate
27
15
Derivate des Bankbuchs
582
511
Währungsbezogene Derivate
419
180
Zinsbezogene Derivate
120
228
Kreditderivate
43
103
Sonstige Handelspassiva 333
826
davon Repogeschäfte
333
826
Handelspassiva 2.271
2.198

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15 | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.205
3.468
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 21.733
22.674
Spareinlagen
13.001
14.220
Sonstige Einlagen
8.732
8.454
Begebene Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital 4.085
3.343
Begebene Schuldverschreibungen
2.331
1.808
Nachrangkapital
251
256
Ergänzungskapital
277
325
Andere verbriefte Verbindlichkeiten
1.226
954
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 28.023
29.485

Bei begebenen Schuldverschreibungen handelt es sich um börsenotierte Emissionen. Die anderen verbrieften Verbindlichkeiten betreffen Kassenobligationen und nicht börsenotierte Private Placements.

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16 | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die folgenden Aufstellungen zeigen die regionale Verteilung der zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten, wobei sich die geografische Zuordnung nach dem Sitz des Vertragspartners richtet.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – Regionale Gliederung

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – Regionale Gliederung
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Österreich 1.252
2.226
1.252
2.226
Ausland 953
1.242
953
1.242
Westeuropa
378
814
378
814
Mittel- und Osteuropa
2
22
2
22
Nordamerika
13
20
13
20
Fernost/Pazifik
Übrige Welt
560 386
560
386
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 2.205
3.468
2.205
3.468

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden – Regionale Gliederung

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden – Regionale Gliederung
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Österreich 115
429 21.291
22.095 21.406
22.524
Ausland 2
6 442
579 444
585
Westeuropa
1
4 281
298 282
302
Mittel- und Osteuropa
1
2 99
201 100
203
Nordamerika
19
21 19
21
Fernost/Pazifik
8
8 8
8
Übrige Welt
35
51 35
51
Verbindlichkeiten Kunden 117
435 21.733
22.674 21.850
23.109

In der folgenden Tabelle wird die Verteilung nach Branchen der zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kunden dargestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden – Gliederung nach Kundensektoren

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden – Gliederung nach Kundensektoren
in Millionen Euro Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten Summe
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Spareinlagen 13.001
14.220 13.001
14.220
Sparbücher
 5.238 6.651  5.238 6.651
Sparvereine
 379 416  379 416
Kapitalsparbücher
 7.384 7.153  7.384 7.153
Anlagebücher
 117 435


 117 435
Sonstige Einlagen 8.732
8.454 8.732
8.454
Zentralstaaten
 393 412  393 412
Nichtbanken
 356 489  356 489
Unternehmen
 2.655 3.137  2.655 3.137
Privatkunden
 5.328 4.416  5.328 4.416
Verbindlichkeiten Kunden 117 435
21.733
22.674 21.850
23.109

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17 | Restlaufzeiten Verbindlichkeiten

Die folgende Tabelle zeigt die Aufgliederung der finanziellen Verbindlichkeiten nach deren Restlaufzeit:

Finanzielle Verbindlichkeiten - Gliederung nach Restlaufzeiten 2010

Finanzielle Verbindlichkeiten - Gliederung nach Restlaufzeiten 2010
in Millionen Euro Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1–5 Jahre Über 5 Jahre Summe
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 
         
31.12.2010
         
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
11
 9 7
 90 117
Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital
 435  118  2.614  1.616  4.783
Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten          
31.12.2010
         
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
9.669
 3.819 3.443
 4.802  21.733
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
1.221
 80 240
 664  2.205
Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital
 141  417 2.178
 1.349  4.085
Summe per 31.12.2010  11.477 4.443
8.482
8.521
 32.923

Finanzielle Verbindlichkeiten - Gliederung nach Restlaufzeiten 2009

Finanzielle Verbindlichkeiten - Gliederung nach Restlaufzeiten 2009
in Millionen Euro Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1–5 Jahre Über 5 Jahre Summe
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 
         
31.12.2009
         
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
43 40 27 325 435
Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital
39
1.217
2.495 2.185
5.936
Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten          
31.12.2009
         
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
10.721
2.586
4.175
5.192 22.674
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
1.553
1.075
333
507
3.468
Schuldverschreibungen, Nachrang- und Ergänzungskapital
101
848
912
1.482 3.343
Summe per 31.12.2009
12.457
5.766
 7.942 9.691
35.856

Von den drei bisher begebenen Hybridkapitalemissionen (BCF, BCF II, BCF III) ist eine Emission (BCF) mit einem Step-up Kupon zum ersten Kündigungstermin versehen, während für die beiden anderen Emissionen (BCF II, BCF III) während der Laufzeit keine Konditionenänderungen vorgesehen sind. Bei einer Emission (BCF) wandelt sich die Verzinsung zum ersten Kündigungstermin von einer fixen Verzinsung in eine variable Verzinsung. Die ordentliche Kündigung kann nur durch den Emittenten erfolgen. Die Kündigungstermine der einzelnen Emissionen lauten:
  • BCF: vierteljährliche Kündigungsmöglichkeit (ausgewiesen unter Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten)
  • BCF II: vierteljährliche Kündigungsmöglichkeit (ausgewiesen unter Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten)
  • BCF III: erster Kündigungstermin 5. April 2014, danach halbjährliche Kündigungsmöglichkeit (ausgewiesen unter Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten)

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18 | Rückstellungen

Rückstellungen
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Sozialkapitalrückstellungen 362
356
hievon für Abfertigungen
86
89
hievon für Pensionen
246
236
hievon für Jubiläumsgeld
30
31
Steuerrückstellungen 18
19
hievon für laufende Steuern
3
4
hievon für latente Steuern
15
15
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 18
17
Kreditzusagen, Bürgschaften, Garantien
3
2
Rückstellung für belastende Verträge
15
15
Übrige Rückstellungen 38
49
Rückstellungen für anhängige Rechtsverfahren
38
43
Sonstige
6
Rückstellungen 436
441

Entwicklung des Sozialkapitals

Entwicklung des Sozialkapitals
in Millionen Euro Pensions-
rückstellung 
Abfertigungs-
rückstellung
Jubiläums-
geldrück-
stellung
Sozial-
kapital-
rückstellung
Barwert der erhobenen Ansprüche per 01.01.2010 247
89
31
367
Dienstzeitaufwand 1
5
2
8
Zinsaufwand 12
4
1
17
Zahlungen -13
-3
-1
-17
Sonstige

-2
-2
Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust zum 31.12.2010 10
-3
-1
6
Barwert der erworbenen Ansprüche per 31.12.2010 257
90
32
379
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -11
-11
Umgliederung zu Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
-4
-2
-6
Rückstellung per 31.12.2010 246
86
30
362

 

Entwicklung des Sozialkapitals
in Millionen Euro Pensions-
rückstellung 
Abfertigungs-
rückstellung
Jubiläums-
geldrück-
stellung
Sozial-
kapital-
rückstellung
Barwert der erworbenenen Ansprüche per 01.01.2009 245
92 30
367
Dienstzeitaufwand 1
5
2 8
Zinsaufwand 12
4 1
17
Zahlungen -13
-4 -1 -18
Sonstige 5

5
Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust  zum 31.12.2009 -3 -8 -1 -12
Barwert der erworbenen Ansprüche per 31.12.2009 247
89
31 367
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -11 -11
Rückstellung per 31.12.2009 236
89
31 356

Entwicklung des fondsgebundenen anrechenbaren Pensionsvermögens

Entwicklung des fondsgebundenen anrechenbaren Pensionsvermögens
in Millionen Euro 2010 2009
Pensionskassenvermögen 01.01. 11
5
Zugänge 5
Wertänderungen 1
Pensionskassenvermögen 31.12. 11
11

Die Wertänderungen umfassen erwartete Erträge aus Planvermögen, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, Beiträge des Arbeitgebers, Beiträge der Teilnehmer des Plans und gezahlte Versorgungsleistungen.

Entwicklung der Steuer- und Sonstigen Rückstellungen 

Entwicklung der Steuer- und Sonstigen Rückstellungen
in Millionen Euro Stand 01.01.2010 Zuführung Verbrauch Auflösung Abgang Konsolidierungskreis Stand 31.12.2010
Steuerrückstellungen 19
3
-3
-
-1
18
Laufende Steuern 4
1
-3
1
-
3
Latente Steuern 15
2
-
-1
-1
15
Sonstige Rückstellungen 66
5
-8
-7
-
56
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 17
2
-
-1
-
18
Übrige Rückstellungen 49
3
-8
-6
-
38

Entwicklung der Steuer- und Sonstigen Rückstellungen
in Millionen Euro Stand 01.01.2009 Zuführung Verbrauch Auflösung Abgang Konsolidierungskreis Stand 31.12.2009
Steuerrückstellungen 22
2 -1 -4 19
Laufende Steuern 5
1
-2 4
Latente Steuern 17 1
-1 -2
15
Sonstige Rückstellungen 78
6
-4 -14 66
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 27 1
-11 17
Übrige Rückstellungen 51
5 -4 -3 49

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Vorsorgen für anhängige Rechtsverfahren.

Rückstellung für latente Steuern

Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuerverbindlichkeiten ergeben sich aufgrund von temporären Differenzen zwischen dem Buchwert nach IFRS und dem steuerrechtlichen Ansatz folgender Bilanzposten:

Rückstellung für latente Steuern
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten -
-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 7
7
Kredite und Forderungen 2
1
Sachanlagen 2
3
Sonstiges 4
4
Latente Steuerverpflichtungen 15
15
Saldierter Bilanzansatz passiver latenter Steuern 15
15

Die temporären Differenzen, für die gemäß IAS 12.39 keine passiven latenten Steuern gebildet wurden, betrugen 466 Mio EUR (2009: 458 Mio EUR).

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19 | Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Sonstige Passiva 441
347
Rechnungsabgrenzungen 21
31
Sonstige Verbindlichkeiten 462
378

Top

20 | Sicherungsderivate

Sicherungsderivate
in Millionen Euro 31.12.2010 31.12.2009
Sicherungsderivate in Fair-Value-Hedge-Beziehungen    
Positiver Marktwert
55
33
Negativer Marktwert
40
60

Die BAWAG P.S.K. verwendet Fair-Value-Hedge Accounting, um Absicherungen gegen Zinsänderungsrisken bei festverzinslichen Finanzinstrumenten darzustellen. Als Sicherungsgeschäfte werden überwiegend Zinsswaps verwendet. Die Grundgeschäfte umfassen Wertpapiere der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" sowie Eigene Emissionen und Sparbücher, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.

in Millionen Euro Nominale der gesicherten Grundgeschäfte
Netto-Buchwerte der Sicherungsgeschäfte
im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasstes Bewertungsergebnis von Grund- und Sicherungsgeschäft
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 926
1.254
-16 -59
4
-2
Wertpapiere
926
1.254
-16
-59
4
-2
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente 7.722
3.699
31
32
10
-8
Eigene Emissionen
2.941 686
9
31
7
-8
Spareinlagen von Kunden
4.706
3.013
20
1
3

Forderungen an Kunden
75

2



Summe 8.648
4.953
15
-27
14
-10

Die Bewertung von Grund- und Sicherungsgeschäften wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden (Note 24) erfasst. 

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21 | Eigenkapital

Grundkapital

Die BAWAG P.S.K. verfügt über ein Grundkapital von 250 Mio EUR. Die Anzahl der Stückaktien beträgt 250.000.000 Stück.

Partizipationskapital

Gemäß der mit der Republik Österreich abgeschlossenen Grundsatzvereinbarung zur Zeichnung von Partizipationskapital, den Partizipationsscheinbedingungen und dem Zeichnungsvertrag zeichnete die Republik Österreich im Geschäftsjahr 2009 11.000 Partizipationsscheine zu einem Nennbetrag von je 50.000 EUR, somit Partizipationskapital im Gesamtbetrag von 550 Mio EUR.

Den Partizipationsscheininhabern steht ein Gewinnanteil in Höhe von 9,3 % p. a. zu, welcher sich im Jahr 2014 und 2015 um jeweils 0,5 %, in 2016 um 0,75 % und ab dem Jahr 2017 und in jedem weiteren Geschäftsjahr um jeweils 1,0 % erhöht. Insgesamt ist diese Dividende mit einem Maximalwert in Höhe des 12-Monats-EURIBOR zuzüglich 10,0 % p. a. begrenzt.

Dividenden für Partizipationsscheine dürfen nur gezahlt werden, soweit die Dividende im Jahresgewinn nach Rücklagenbewegung gemäß UGB des unmittelbar vorangegangenen Geschäftsjahres Deckung findet und ein entsprechender Hauptversammlungsbeschluss der BAWAG P.S.K. vorliegt. Die Auszahlung der Dividende liegt im Ermessen der BAWAG P.S.K. und das Vorliegen eines verteilungsfähigen Gewinnes verpflichtet sie nicht zur Auszahlung einer Dividende.

Die Partizipationsscheine haben kein Endfälligkeitsdatum, sie können jedoch unter Wahrung der gesetzlichen Voraussetzungen von der Emittentin eingelöst werden. Die Partizipanten verzichten auf ihr ordentliches und außerordentliches Kündigungsrecht.

Das Partizipationskapital wird im Konzernabschluss der BAWAG P.S.K. als Eigenkapital ausgewiesen, Gewinnausschüttungen auf das Partizipationskapital werden als Ergebnisverwendung gezeigt. Für die Eigenmittelberechnung nach BWG wird das Partizipationskapital als aufsichtsrechtliches Kernkapital anerkannt.

Es ist geplant, 2011 eine Dividende in Höhe von 51,2 Mio EUR für das Jahresergebnis 2010 an die Inhaber des Partizipationskapitals auszuzahlen.

Entwicklung der Rücklagen

Entwicklung der Rücklagen
in Millionen Euro Kapital-rücklagen Gewinn-rücklagen AFS Rücklage
Währungs-umrechnung
versicherungs-mathematische Gewinne/Verluste
Eigenkapital
ohne
nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile
Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile
Gesamtergebnis 2010
121,8
6,1
0,1
-5,0
123,0
 0,8 123,8
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
 – 121,8



 121,8  14,8  136,6
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen  –
6,1
0,1
-5,0
 1,2  -14,0  -12,8
Währungsumrechnung
 –

0,1

 0,1  –  0,1
Veränderung der AFS Rücklage
 –
13,8


 13,8  -14,0  -0,2
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (vor Steuern)
 –
89,2


 89,2  –  89,2
Reklassifizierung aufgrund von Gewinn-/Verlust-Realisierungen (vor Steuern)
 –
-75,4


 -75,4  –  -75,4
Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden
 –
-2,5


 -2,5  –  -2,5
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Plänen
 –


-6,7
 -6,7  –  -6,7
Ertragssteuern
 –
-5,2

1,7
 -3,5
 -3,5

 

Entwicklung der Rücklagen
in Millionen Euro Kapital-rücklagen Gewinn-rücklagen AFS Rücklage
Währungs-umrechnung
versicherungs-mathematische Gewinne/Verluste
Eigenkapital
ohne
nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile
Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile
Gesamtergebnis 2009
 -30,0 48,2
 – 7,8
 26,0 195,1  221,1
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
 –  -30,0  –  –  –  -30,0  195,1  165,1
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen  –  –  48,2  –  7,8  56,0  56,0
Veränderung der AFS Rücklage
 –  –  63,4  –  –  63,4  63,4
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (vor Steuern)
 –  –  68,2  –  –  68,2  68,2
Reklassifizierung aufgrund von Gewinn-/Verlust-Realisierungen (vor Steuern) 
 –  –  -4,8  –  –  -4,8  -4,8
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Plänen
 –  –  –  –  10,4  10,4  10,4
Ertragssteuern
 –
 -15,2
 -2,6 -17,8
-17,8



Direkt im Eigenkapital erfasste Steuern vom Einkommen

Direkt im Eigenkapital erfasste Steuern vom Einkommen
in Millionen Euro
vor
Steuern

Ein-
kommen-steuer

nach Steuern
vor Steuern
Ein-
kommen-steuer
nach Steuern
1–12/2010
 1–12/2009
AFS Rücklage
11,2
 -5,1 6,1
 63,4 -15,2
 48,2
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Plänen
 -6,7  1,7  -5,0  10,4  -2,6  7,8
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen
 4,5 -3,4
 1,1 73,8
 -17,8 56,0

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