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BAWAG P.S.K. erzielt trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds einen operativen Gewinn vor Steuern in Höhe von 46 Mio EUR1

Byron HaynesDie BAWAG P.S.K. erzielte 2009 mit einem Gewinn vor Steuern von 46 Mio EUR eine merkliche Verbesserung ihres operativen Geschäfts, nach einem Verlust von 615 Mio EUR im Jahr zuvor. Diese Ergebnisverbesserung ist vor dem Hintergrund des ganzjährig schwierigen wirtschaftlichen Umfelds bemerkenswert: Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise bewirkten sinkende Zinsen, eine schwache Kreditnachfrage, einen starken Wettbewerb um Kundeneinlagen und eine steigende Risikovorsorge.

Die Bank verfolgte während des gesamten Jahres erfolgreich die Umsetzung ihrer Prioritäten:

  • Investitionen in die weitere Entwicklung unseres österreichischen Kerngeschäfts mit Privat- und Kommerzkunden, um mittelfristig unsere Profitabilität nachhaltig zu stärken,
  • Aufrechterhaltung und Nutzung der starken Liquiditätsposition zur Deckung des Finanzierungsbedarfs von privaten Haushalten, Klein- und Mittelbetrieben sowie Großunternehmen,
  • Stärkung der Kapitalausstattung der Bank,
  • Verbesserung der Produktivität sowie straffes Kostenmanagement mit dem Schwerpunkt auf Sachkosten,
  • pro-aktives Risikomanagement als Antwort auf das schwierige Marktumfeld.
1Um Fremdanteile bereinigt.

Erfreuliche Entwicklung unseres Kerngeschäfts im Retail- und Kommerzkundenbereich

Die BAWAG P.S.K. startete 2009 verschiedene Initiativen zur Unterstützung ihrer Privat- und Kommerzkunden. Mit der Initiative „Unternehmen Österreich" führte die Bank ihr laufendes Engagement für die österreichische Wirtschaft fort, indem sie maßgeschneiderte Veranlagungs- und Finanzierungsprodukte mit einem klaren Österreich-Fokus anbietet. Darüber hinaus offerierte die BAWAG P.S.K. mit der Initiative „BAWAG P.S.K. Kommunalmilliarde " attraktive Finanzierungslösungen für Gemeinden, die von der öffentlichen Hand mit großem Interesse aufgenommen wurden. Hiermit will die Bank die Investitionen der Länder, Städte und Kommunen in Infrastrukturprojekte aktiv unterstützen.

Retailgeschäft

Das Privatkundengeschäft umfasst die Vertriebs- und Produktschienen BAWAG, PSK BANK und easybank. 2009 lag der Schwerpunkt auf Produkten und Beratungsleistungen, die den veränderten Kundenbedürfnissen infolge der globalen Finanzkrise Rechnung trugen:

  • die Bank konnte erfolgreich neue Sparprodukte in Höhe von 5,1 Mrd EUR als Ersatz für auslaufende Kapitalsparbücher verkaufen,
  • der Absatz von Wertpapieren an Privatkunden konnte um 550 Mio EUR oder 60% auf 1.465 Mio EUR gesteigert werden,
  • die BAWAG P.S.K. Wohnbaubank platzierte Anleihen im Ausmaß von 348 Mio EUR und war mit einem Anteil von 28% an den Neuemissionen Marktführer im Jahr 2009,
  • die Direktbank easybank steigerte ihre Bilanzsumme um 84% auf 1,5 Mrd EUR; die Anzahl der Konten wuchs um 45.000 auf 290.000,
  • die Fondsgesellschaft BAWAG P.S.K. Invest konnte das verwaltete Fondsvermögen um 517 Mio EUR bzw. 17% steigern,
  • der Erfolg des mobilen und alternativen Vertriebs gründet unter anderem auf der Einführung der „Vorteilswelt", in welcher die „Betriebsservice Card" und die „VÖS Card" (für Sparvereinsmitglieder) den Schlüssel zu Sonderkonditionen bieten.

Kommerzkundengeschäft

Das Kommerzkundengeschäft der BAWAG P.S.K. entwickelte sich 2009 dank unserer Branchenspezialisten und regional verankerten Kundenbetreuer ebenso erfreulich:

  • das Kommerz-Neukreditvolumen erhöhte sich gegenüber 2008 trotz der schwachen Nachfrage um 10% auf 3,9 Mrd EUR und wuchs damit stärker als der Gesamtmarkt,
  • die Bank war Leadmanager für sechs Unternehmensanleihen in Österreich und beteiligte sich darüber hinaus bei 60% aller Neuemissionen,
  • das Neukreditvolumen im Geschäft mit dem öffentlichen Sektor verdoppelte sich gegenüber 2008 auf mehr als 1 Mrd EUR; die BAWAG P.S.K. zählt damit weiterhin zu den Marktführern in diesem Segment,
  • das starke Engagement der Bank im sozialen Wohnbau resultierte in einem Marktanteil von 11%,
  • die BAWAG P.S.K. Leasing konnte ihre Marktposition in Österreich um 2,3 Prozentpunkte auf mehr als 7% ausweiten; das Neugeschäftsvolumen überstieg 400 Mio EUR.

Verstärkte Investition der Bank in Mitarbeiter und Soziales

Mit der Investition in ihre Mitarbeiter, Systeme und Prozesse kann die Bank hervorragende Serviceleistungen für ihre Kunden und Partner gewährleisten und verbessert damit ihre operative Ertrags- und Finanzkraft.

Im Jahr 2009 wurden einige wichtige und erfolgreiche Initiativen zur Entwicklung unserer Mitarbeiter gestartet, wie z.B. das Programm EMERGE zur Förderung junger Talente in der Bank, die Fraueninitiative oder das Projekt Diversity zur Förderung der sozialen Vielfalt. Die Überarbeitung und Ausweitung des „Management by Objectives"-Prozesses war ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung der Führungskräfte und steht im Zusammenhang mit den vielen Maßnahmen zur Modernisierung der Bank in den letzten beiden Jahren.

Nicht zuletzt wegen dieser Maßnahmen konnte die BAWAG P.S.K. einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Österreichs machen.

Die BAWAG P.S.K. unternimmt darüber hinaus zahlreiche Bestrebungen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Im Jahr 2009 wurde die Bank Mitglied des UN Global Compact. Eines der wichtigsten Projekte war die Einführung des „Neue Chance Kontos", ein Konto auf Guthabenbasis für alle Kunden unabhängig von ihrer Bonität. Dieses Konto unterstützt jene Menschen, die sonst keine Möglichkeit bekommen, die wichtigsten Bankdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus hat die Bank die Einhaltung der Menschenrechte in allen Bereichen ihrer geschäftlichen Aktivitäten bestätigt und in der Folge weitere Initiativen gestartet.

Die Sponsoringaktivitäten der BAWAG P.S.K. sind auf Kunst, Bildung und soziale Themen gerichtet und verfolgen die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit. Im Vorjahr wurde die BAWAG P.S.K. für das beste Kunstförderungsprojekt eines Großunternehmens mit dem „maecenas" ausgezeichnet.

Ausbau der starken Liquiditätsausstattung

Im Dezember 2009 verfügte die Bank über eine Liquiditätsausstattung in Höhe von 8,6 Mrd EUR, eine Steigerung von 39% im Vergleich zu 6,2 Mrd EUR zum Jahresende 2008. Dank eines konsequenten, pro-aktiven Managements der Barreserven sowie der refinanzierungsfähigen Aktiva konnte die Bank sicher durch die globale Finanzkrise manövriert werden. Diese starke Liduiditätsposition erlaubt es der Bank, im Rahmen ihrer Strategie die österreichischen Privat- und Kommerzkunden ebenso zu unterstützen wie den heimischen Bankensektor.

Stärkung der Kapitalausstattung in Vorbereitung auf neue Kapitalvorschriften

Im Lauf des vergangenen Jahres wurde die Kapitalausstattung der Bank aufgestockt, um die Risiken, die aus der globalen Finanzkrise resultieren, sowie neue aufsichtsrechtliche Anforderungen abzudecken.

In der zweiten Jahreshälfte emittierte die BAWAG P.S.K. erfolgreich Nachrangkapital in Höhe von 80 Mio EUR und erhöhte ihr Kernkapital um 550 Mio EUR durch die Zeichnung von Partizipationskapital seitens der Republik Österreich. Eine weitere Kapitalstärkung wurde durch einen Zuschuss der Eigentümer in Höhe von 205 Mio EUR erzielt. Darüber hinaus gewährte die Republik Österreich eine Garantie für bestimmte Aktiva in der Höhe von 400 Mio EUR bis zum 30. Juni 2014.

Die Vereinbarung mit der Republik Österreich über die Zeichnung von Partizipationskapital in Höhe von 550 Mio EUR und die Garantie in der Höhe von 400 Mio EUR wurde nach vorläufiger Genehmigung der EU-Kommission abgeschlossen. Die endgültige Genehmigung wird vor dem 30. Juni 2010 erwartet.

Zum Jahresende 2009 wies die BAWAG P.S.K. Gruppe eine gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbesserte Kernkapitalquote (Tier I) von 10,0% (2008: 6,6%) und eine Eigenmittelquote von 13,6% (2008: 9,8%) auf.

Pro-aktives Risikomanagement - geringer Wertberichtigungsbedarf

Im Jahresverlauf 2009 hat die Bank ihre Investitionen in die Stärkung des Risikomanagements sowie der dafür erforderlichen Infrastruktur fortgesetzt; das betrifft insbesondere verbesserte, risikoadjustierte Instrumente in der Preisgestaltung, neue Verhaltensscorekarten für Hypothekarkredite, Standardkredite und Überziehungen sowie neue, bereits früher einsetzende Mahn- und Betreibungsprozesse. Die verbesserte Leistungsfähigkeit des Risikomanagements trug dazu bei, die Gesamtrisikokosten der Bank 2009 trotz des verschlechterten wirtschaftlichen Umfelds zu senken. Insbesondere gelang es der Bank, jene Risiken zu reduzieren, die sich aus dem strukturierten Kreditportfolio ergeben.

Risikoverringerung der Altlasten des strukturierten Kreditportfolios


In den Jahren 2003 bis 2005 investierte die BAWAG P.S.K. eine erhebliche Summe in Produkte, die gemeinhin als „strukturierte Kredite" bezeichnet werden. Im Jahresverlauf hat die Bank eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um das Risiko in diesem strukturierten Kreditportfolio weiter zu verringern. Dazu zählen der Verkauf verschiedener Wertpapiere und die Restrukturierung von Veranlagungen sowie die Anpassung der Absicherungsstrategie. Darüber hinaus wurden sämtliche Investitionen, die im Jahr 2009 zur Einlösung kamen, zum Nennwert getilgt.

Insgesamt führten die erwähnten Maßnahmen zu einer Reduktion des Buchwertes und des damit verbundenen Risikos des strukturierten Kreditportfolios um 590 Mio EUR. Zum 31. Dezember 2009 betrug der Buchwert 1,16 Mrd EUR gegenüber 1,75 Mrd EUR Ende 2008. Die gesamten Aufwendungen der risikomindernden Maßnahmen schlugen sich in der Gewinn- und Verlustrechnung 2009 mit 128 Mio EUR nieder (2008: 145 Mio EUR).

Die BAWAG P.S.K. wird diesen Weg der Risikominimierung fortsetzen; für die Zukunft werden allerdings keine bedeutenden Ausfälle mehr im strukturieren Kreditportfolio erwartet. Die Auswirkungen von Bewertungsänderungen können hingegen weiterhin spürbar sein.

Ertragslage 2009 vor dem Hintergrund der globalen Krise zufriedenstellend - deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr

Die BAWAG P.S.K verzeichnete 2009 einen Jahresüberschuss vor Steuern und Fremdanteilen in Höhe von 46 Mio EUR im Vergleich zu einem Jahresverlust vor Steuern und Fremdanteilen von 615 Mio EUR im Jahr 2008.

Die Hauptfaktoren für diese deutliche Verbesserung im Jahr 2009 waren:

Operatives Ergebnis verdoppelt

Die BAWAG P.S.K. erwirtschaftete 2009 operative Erträge von 888 Mio EUR gegenüber 404 Mio EUR im Jahr 2008. Der Nettozinsertrag sank um 88 Mio EUR auf 564 Mio EUR, bedingt durch eine deutliche Margenverringerung bei Einlagen infolge des starken Wettbewerbs um Kundengelder. Dieser Rückgang konnte allerdings durch höhere Provisionsüberschüsse (155 Mio EUR, +8%) dank des verbesserten Absatzes von Wertpapieren und einen Anstieg der Gewinne aus finanziellen Vermögenswerten (139 Mio EUR) mehr als kompensiert werden.

Operative Aufwendungen sanken um 15% durch Erhöhung der Produktivität und strikte Kostenkontrolle

Die operativen Aufwendungen sanken 2009 von 705 Mio EUR auf 598 Mio EUR (–107 Mio EUR). Diese Reduktion gelang primär durch eine Prozessoptimierung und eine Erhöhung der Produktivität.

Wertberichtigungsbedarf trotz des verschlechterten konjunkturellen Umfelds niedriger als 2008

Die Wertberichtigungen und außerplanmäßigen Abschreibungen beliefen sich 2009 in Summe auf 237 Mio EUR gegenüber 281 Mio EUR im Jahr zuvor (–16%). Die Wertberichtigungen für Kredite in Höhe von 175 Mio EUR entsprachen in etwa dem Bedarf von 2008 (166 Mio EUR), obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erheblich schwieriger waren. Darin spiegelt sich das insgesamt relativ konservative Risikoprofil des Kreditportfolios wider. Die außerplanmäßigen Abschreibungen beliefen sich 2009 auf 62 Mio EUR gegenüber 115 Mio EUR im Jahr 2008. Die Abschreibungen auf das strukturierte Kreditportfolio und auf Beteiligungen sanken heuer dank risikomindernder Maßnahmen von 102 Mio EUR auf 62 Mio EUR.

Unveränderte Bilanzsumme trotz struktureller Änderungen

Die konsolidierte Bilanzsumme der BAWAG P.S.K. betrug zum 31. Dezember 2009 41,2 Mrd EUR und blieb damit gegenüber 2008 (41,6 Mrd EUR) nahezu unverändert. Allerdings kam es zu Veränderungen in der Zusammensetzung der Aktiv- und der Passivseite: Im Einklang mit der Strategie der Bank wurden die Kundenkredite trotz schwacher Nachfrage um 2% auf 21,1 Mrd EUR ausgeweitet, während niedrig verzinste Forderungen gegenüber Kreditinstituten um 16% auf 3,8 Mrd EUR zurückgingen.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Kundeneinlagen gegenüber 2008 geringfügig auf 22,7 Mrd EUR, obwohl zwischen den Banken ein starker Wettbewerb um diese Mittel bestand. Das Eigenkapital der Bank stieg dank erfolgreicher Kapitalaufnahmen merklich (+69%). Die Stärkung der finanziellen Lage ermöglicht es der Bank, ihre Strategie fortzusetzen: die Unterstützung der österreichischen Wirtschaft und der privaten Haushalte.

Veränderungen im Vorstand und im Aufsichtsrat

Die wesentlichste Änderung im Vorstand ereignete sich im August 2009, als der damalige Vorsitzende David Roberts infolge gesundheitlicher Probleme seinen Rücktritt bekannt geben musste. Im Namen der Bank möchte ich David Roberts an dieser Stelle nochmals für seinen Einsatz und sein Engagement danken. Er leistete einen wertvollen Beitrag, um das Fundament einer Bank zu bilden, die auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten erfolgreich bestehen kann. Ich wünsche ihm Gesundheit und alles Gute für seine Zukunft.

Im Dezember 2009 gab Joseph Laughlin seinen Rücktritt als Vorstand zum Jahresende bekannt. Ich möchte mich auch bei ihm für sein Engagement und seinen Einsatz für die Modernisierung der BAWAG P.S.K. bedanken. Sanjay Sharma, seit August 2008 Managing Director für Operations, wurde per 1. Jänner 2010 zum neuen Chief Operating Officer ernannt.

Im Jänner 2010 erklärte Carsten Samusch, dass er für eine Verlängerung seines im Mai 2010 auslaufenden Vertrages nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Er war seit 2007 für den Bereich Treasury verantwortlich. Obwohl es noch viele Gelegenheiten geben wird, um Carsten Samusch zu danken, möchte ich auch an dieser Stelle meine Anerkennung und meinen Dank für seine Erfolge aussprechen, insbesondere für die erfolgreiche Steuerung der Bank durch ökonomisch turbulente Zeiten.

Im Jahr 2009 wechselten drei Mitglieder des Aufsichtsrats: Im Oktober 2009 schied Wulf von Schimmelmann als Vorsitzender aus, bedingt durch die hohe zeitliche Inanspruchnahme bei anderen Aufsichtsratsmandaten. Ich möchte Wulf von Schimmelmann meinen Dank dafür aussprechen, dass er sein Wissen und seine Erfahrung mit dem Vorstand teilte. Seine Arbeit hat damit massiv gefruchtet und geholfen, die Bank durch das schwierige wirtschaftliche Umfeld zu manövrieren. Auch die Herren Mike Rossi und Daniel Wolf traten 2009 aus persönlichen Gründen ebenfalls von ihrer Funktion als Mitglieder des Aufsichtsrats zurück. Ich möchte ihnen hiermit für ihre Beiträge und ihre Erfahrung danken, die sie in die Diskussionen mit dem Aufsichtsrat eingebracht haben.

Cees Maas, ehemals Chief Risk Officer, Chief Financial Officer und Vizepräsident der ING Group NV, wurde im Juli 2009 zum Mitglied des Aufsichtsrats und im Oktober zum Vorsitzenden gewählt. Im Dezember 2009 wurde Scott Parker als Mitglied des Aufsichtsrats der BAWAG P.S.K. bestellt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Aufsichtsratsmitgliedern; beide bringen eine Fülle an Erfahrungen und umfangreiche Kenntnisse über das internationale Bankgeschäft mit.

2009 war ein herausforderndes, aber auch erfolgreiches Jahr für die BAWAG P.S.K. Die Bank musste durch die globale Finanzkrise gesteuert werden, während gleichzeitig die Verfolgung ihrer Prioritäten im Vordergrund stand. Mit ihrer starken Kapital- und Liquiditätsausstattung ist die BAWAG P.S.K. im Geschäftsjahr 2010 gut gerüstet, um das nach wie vor schwierige Marktumfeld zu meistern. Unser Kundenservice, unsere attraktiven Produkte sowie die Befriedigung der Kundenbedürfnisse vor dem Hintergrund der angespannten Wirtschaftslage werden auch 2010 im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen und sind die Schlüssel für eine nachhaltige Ertragskraft.

Im Namen des gesamten Vorstands möchte ich hiermit die Gelegenheit nutzen, um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAWAG P.S.K. für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr meinen Dank auszusprechen. Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns, dennoch verfolgten wir alle dasselbe Ziel: die BAWAG P.S.K. zu einer starken österreichischen Bank zu machen, für die man gerne arbeitet und die für unsere Kunden ein hervorragender Partner in allen Bankgeschäften ist.

 

Byron Haynes

Byron Haynes
Vorsitzender des Vorstands und CEO
Wien, März 2010