Weitere Informationen nach IFRS
31 | Fair Value
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Fair Values der Bilanzpositionen. Dabei handelt es sich um jene Beträge, zu denen die Finanzinstrumente am Bilanzstichtag zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Parteien gehandelt hätten werden können. Sofern Marktpreise von Börsen oder anderen funktionsfähigen Märkten verfügbar waren, wurden diese angesetzt.
Falls keine aktuellen, liquiden Marktwerte zur Verfügung stehen, werden anerkannte und marktübliche „State of the Art" - Bewertungsmethoden angewendet. Dies gilt für die Kategorie „Verbriefte Verbindlichkeiten (Eigene Emissionen)", Structured Credit Transaktionen, für die keine aktiven Märkte existieren, und vereinzelt für das Sonstige Finanzumlaufvermögen im Nostroportfolio; bei „Plain Vanilla"-Wertpapieren erfolgt die Bewertung über die Zinskurve unter Berücksichtigung des aktuellen Creditspreads.
Die „Fair Value" Bewertung der Kundengeschäftspositionen berücksichtigt pauschale Credit Spreads für einzelne Kundenkategorien. Die pauschalen Credit Spreads wurden auf Basis einer Kundensegmentierung angesetzt: Kreditinstitute, Kommerzkunden, öffentlicher Sektor und Privatkunden, bei denen zusätzlich eine Differenzierung zwischen Hypothekarkrediten und sonstigen Krediten vorgenommen wird. Methodisch werden die Credit Spreads für das Kundengeschäft aufgrund von Analysen sowohl externer Daten (Markt, Statistiken der OeNB) als auch interner Ausfallsstatistiken abgeleitet.
Bei linearen, derivativen Finanzinstrumenten, die keine optionalen Komponenten beinhalten (wie z.B. Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte), wird ebenso die Barwertmethode angewandt (Abzinsung zukünftiger Cashflows mit der aktuellen Swapkurve).
Für optionale Instrumente werden marktübliche Optionspreismodelle wie Black Scholes (Swaptions, Cap, Floor), Garman-Kohlhagen (Währungsoptionen) sowie das Hull-White-Modell (Swaps mit mehrfachen Kündigungsrechten) verwendet, die in den Frontofficesystemen konsistent implementiert und angewandt werden.
Die den Modellen zugrunde liegenden Parameter (Zinskurven, Volatilitäten, FX-Kurse) werden unabhängig von den Treasuryabteilungen vom Bereich Market Risk in die Frontofficesysteme übertragen, wodurch eine Trennung von Markt und Marktfolge sichergestellt ist.
Bei komplexeren Derivaten, die zu Hedgezwecken abgeschlossen wurden und back to back geschlossen sind, wird in vereinzelten Segmenten auf eine externe Bewertung zurückgegriffen, die vom Bereich Market Risk eingeholt und zur korrekten Weiterverarbeitung in die Systeme übertragen wird.
Zur Evaluierung der Spreads der „Fair Value through Profit and Loss" gewidmeten Eigenen Emissionen wurden marktübliche Anbieter wie Bloomberg (Spreads aus Benchmarkanleihen) und Markit (zur Ermittlung der Termstructure) herangezogen. Die Wertpapierkurse der BAWAG P.S.K.-Emissionen errechnen sich dann durch Diskontierung der um den Spread adaptierten Swapkurve.
Im Jahr 2009 betrug der Anteil der Fair-Value-Änderung der Eigenen Emissionen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen (nach Saldierung des Aktiv- und Passivbestandes) ergeben hat, -58 Mio EUR. Zum 31. Dezember 2009 beträgt die kumulierte Fair-Value-Änderung, die auf Bonitätsveränderungen zurückzuführen ist, +240 Mio EUR.
Im folgenden Jahr würde sich bei einer Verengung des Creditspreads um einen Basispunkt eine Fair-Value-Änderung von -1,5 Mio EUR ergeben.
Der Anteil der kumulierten Fair-Value-Änderung von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen, der sich nur aufgrund von Bonitätsveränderungen ergeben hat, beträgt zum 31. Dezember 2009 +0 Mio EUR (zum 31. Dezember 2008: 2 Mio EUR).
Für Teile der verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten mit unbestimmter Zinsbindung wurde der Fair Value dem Bilanzwert gleichgesetzt.
Fair Value von ausgewählten Bilanzpositionen
Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der Buchwerte und Fair Values der einzelnen Bilanzposten.
| in Millionen Euro | Buchwert 12/2009 | Fair Value 12/2009 | Buchwert 12/2008 | Fair Value 12/2008 |
|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | ||||
| Barreserve |
615 |
615 |
717 |
717 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände | 2.980 |
2.980 | 4.048 |
4.048 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
3.250 |
3.250 |
2.492 |
2.492 |
| Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen |
6.560 |
6.632 |
5.366 |
4.956 |
| Handelsaktiva | 1.753 |
1.753 |
2.461 |
2.461 |
| Kredite und Forderungen |
24.879 | 25.160 |
25.246 | 25.592 |
| Sicherungsderivate | 33 |
33 |
27 |
27 |
| Sachanlagen | 287 |
k.A. |
379 |
k.A. |
davon Investment Properties |
64 |
70 |
82 |
92 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 266 |
k.A. |
295 |
k.A. |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 602 |
k.A. |
547 |
k.A. |
| Summe Aktiva | 41.225 | 41.578 | ||
| PASSIVA | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 6.371 |
6.371 |
6.854 |
6.854 |
| Handelsbestand | 2.198 |
2.198 |
2.526 |
2.526 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 29.485 |
29.669 |
29.956 |
29.817 |
| Sicherungsderivate | 60 |
60 |
50 |
50 |
| Rückstellungen | 441 | k.A. | 462 | k.A. |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 378 | k.A. | 404 | k.A. |
| Eigenkapital | 1.919 | k.A. | 1.138 | k.A. |
| Fremdanteile | 373 | k.A. | 188 | k.A. |
| Summe Passiva | 41.225 | 41.578 |
In den „Zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten" sind Unternehmensanteile in Höhe von 279 Mio EUR (2008: 284 Mio EUR) enthalten. Der Buchwert wurde dem Fair Value gleichgesetzt, da ein Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Fair-Value-Hierarchie
Die folgende Tabelle zeigt eine Analyse der zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente auf Basis der im IFRS 7 definierten Fair-Value-Hierarchie. Die Aufgliederung umfasst die folgenden Gruppen:
- Level 1: Finanzinstrumente werden unter Verwendung eines öffentlich zugänglichen Kurses, ohne jegliche Kursmodifikation bewertet. Hierunter fallen Staatsanleihen und Anleihen mit einem öffentlich zugänglichen Kurs sowie börsengehandelte Derivate.
- Level 2: Die Bewertung basiert auf Inputfaktoren (Ausfallsquoten, Kosten, Liquidität, Volatilität, Zinssätze, etc.), die aus beobachtbaren Marktpreisen (Level 1) abgeleitet sind. Das betrifft Kurse, die mittels einem internen Modell bzw. anhand von Bewertungsverfahren errechnet werden, sowie externe Quotierungen von Wertpapieren, die auf Märkten mit eingeschränkter Liquidität handeln, die nachweislich auf beobachtbaren Marktpreisen beruhen. Diese Kategorie beinhaltet einen Großteil des strukturierten Kreditportfolios. Weiters werden hierunter die Mehrzahl der OTC-Derivatkontrakte, Unternehmensanleihen und Anleihen, bei denen kein öffentlich zugänglicher Kurs vorliegt, sowie die emittierten, zum Fair Value klassifizierten, Schuldtitel des Konzerns dargestellt.
- Level 3: Im Rahmen der Bewertung werden nicht extern beobachtbare Inputfaktoren, die einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Marktwertes haben, verwendet. Dies betrifft vorwiegend illiquide strukturierte Verbriefungen, deren Wert von nicht beobachtbaren Annahmen (Verfahrensausgänge, Investorenentscheidungen, Trigger-Brüche) abhängt.
- Sonstige: Hier werden die Anteile an nicht konsolidierten Beteiligungen der Kategorie „Available for Sale" ausgewiesen.
| in Millionen Euro | Level 1 12/2009 | Level 2 12/2009 | Level 3 12/2009 | Sonstige1) 12/2009 | Summe 12/2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögensgegenstände |
2.212 | 705 |
63 |
– |
2.980 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
2.749 |
222 |
– |
279 |
3.250 |
| Handelsaktiva | 460 |
1.293 |
– |
– |
1.753 |
| Sicherungsderivate |
– |
33 |
– |
– |
33 |
| Summe Aktiva |
5.421 |
2.253 |
63 |
279 |
8.016 |
| Passiva |
|||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
159 |
6.212 |
– |
– |
6.371 |
| Handelsbestand |
942 |
1.256 |
– |
– |
2.198 |
| Sicherungsderivate | – |
60 |
– |
– |
60 |
| Summe | 1.101 |
7.528 | – |
– |
8.629 |
1) Investitionen in Eigenkapitalinstrumenten, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Preis verfügen und in Einklang mit IAS 39.A80-81 zu Anschaffungskosten bewertet wernden.
Im Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres sind Bewertungsverluste von 1 Mio EUR aus Level-3-Wertpapieren enthalten.
32 | Segmentberichterstattung
Grundlage für die Segmentierung ist die am 31. Dezember 2009 gültige Konzernstruktur. Die dargestellten Segmentergebnisse basieren auf der internen Managementberichterstattung.
Die Darstellung der Segmente in der Managementberichterstattung beruht auf den Grundsätzen der Marktzinsmethode, wonach der Zinsüberschuss des Konzerns kalkulatorisch den einzelnen Unternehmensbereichen zugeordnet wird. Dieser Methodik folgend wird unterstellt, dass Aktiv- und Passivpositionen über entsprechend fristenkongruente Geschäfte am Geld- und Kapitalmarkt refinanziert und demgemäß zinsrisikolos gestellt werden.
| in Millionen Euro | Privat- und Geschäfts-kunden | Firmen-kunden | Financial Markets | Immobilien und Leasing | Sonstiges | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nettozinsertrag | 2009 | 329,8 |
168,7 |
35,9 |
48,1 | -18,2 |
564,3 |
| 2008 | 436,5 |
145,9 |
69,1 | 31,0 |
-30,0 |
652,5 |
|
| Erträge und Aufwendungen aus Gebühren und Provisionen | 2009 | 103,8 |
53,0 |
– |
4,5 |
-6,5 |
154,8 |
| 2008 | 83,3 |
59,4 |
-6,8 |
3,3 |
4,7 |
143,9 | |
| Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden | 2009 | 3,5 |
4,6 |
313,4 |
1,4 |
2,6 |
325,5 |
| 2008 | 6,7 | 25,6 |
-922,1 |
5,7 |
288,2 |
-595,8 | |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | 2009 | -1,2 |
-0,1 |
-0,4 |
13,7 |
17,9 |
29,9 |
| 2008 | 0,3 |
0,2 |
0,8 |
23,7 |
-10,9 |
14,1 | |
| Verwaltungsaufwand | 2009 | -356,8 |
-92,5 | -26,6 |
-19,7 |
-21,7 |
-517,3 |
| 2008 | -399,0 |
-90,3 |
-36,6 |
-28,1 |
-63,4 |
-617,4 |
|
| Planmäßige Abschreibungen aus immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen | 2009 | -38,4 |
-10,3 | -2,8 |
-5,9 |
-23,0 | -80,4 |
| 2008 | -43,5 |
-9,6 |
-3,0 |
-5,7 |
-25,6 | -87,5 |
|
| Rückstellungen und Wertberichtigungen | 2009 | -89,1 |
-79,8 |
-48,0 |
-14,3 | -5,5 |
-236,7 |
| 2008 | -77,2 |
-70,8 |
-102,2 | -21,6 | -9,5 |
-281,4 |
|
| Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 2009 | – |
– |
– |
– |
-8,0 |
-8,0 |
| 2008 | – |
– |
– |
– |
-32,5 |
-32,5 |
|
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 2009 | -48,4 |
43,6 |
271,5 |
27,8 |
-62,4 | 232,1 |
| 2008 | 7,0 |
60,3 |
-1.000,6 | 8,4 | 121,0 |
-804,1 |
|
| Risikogewichtete Aktiva | 2009 | 3.924,8 | 7.789,9 |
4.589,7 |
2.370,3 |
989,0 |
19.663,7 |
| 2008 | 4.268,6 |
7.086,4 |
6.422,0 |
2.207,1 |
1.132,7 |
21.116,9 |
|
| Vermögen | 2009 | 6.938,5 | 14.404,8 |
13.596,5 | 3.502,7 |
2.782,0 |
41.224,5 |
| 2008 | 7.023,8 |
13.563,5 |
13.805,4 |
3.512,7 | 3.672,7 |
41.578,0 |
|
| Schulden | 2009 | 19.606,4 |
3.980,9 |
12.787,6 |
270,0 |
4.579,7 | 41.224,5 |
| 2008 | 18.695,8 |
4.171,1 |
14.282,4 |
502,6 |
3.986,2 |
41.578,0 |
Im Segment Privat- und Geschäftskunden sind die Vertriebsschienen Filialvertrieb BAWAG, Finanzvertrieb Post und der Bereich Small Business zusammengefasst.
Ebenso sind die Töchter easybank (unsere Direktbank), Wohnbaubank und BAWAG P.S.K. Invest enthalten. Nach Kunden gegliedert umfasst dieses Segment die unselbstständig Erwerbstätigen sowie Kleinbetriebe mit klassischen Retailprodukten.
Die Folgen der internationalen Finanzkrise und die damit verbundene Senkung der Leitzinsen setzten das traditionell passivlastige Geschäft dieses Segments 2009 stark unter Druck.
Sowohl bei den fixen als auch bei den variablen Spareinlagen war die BAWAG P.S.K. einem Verfall der Zinsmargen ausgesetzt - mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den Nettozinsertrag. Die Entwicklung des Kundenwertpapiergeschäfts konnte diesem Trend durch eine Steigerung des Provisionsüberschusses gegenüber dem Vorjahr teilweise entgegenwirken. Insbesondere im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte die BAWAG P.S.K. eine deutliche Ausweitung der Primäreinlagen erzielen. Die Nachfrage nach Finanzierungsprodukten blieb während des gesamten Geschäftsjahres verhalten. Eine Ausweitung des Aktivvolumens gegenüber dem Vorjahr konnte daher in diesem Geschäftssegment nicht erzielt werden. Positiv auf das Segmentergebnis wirkte auch die spürbare Reduktion der Kostenbasis. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr konnte insbesondere bei den Sachkosten erzielt werden. Darüber hinaus konnten Überstunden und Urlaubsrückstellungen kostenwirksam reduziert werden.
Im Segment Firmenkunden finden sich die Profitcenter Corporate Sales, Financial Institutions und International Corporates. Die österreichische Tochterbank ÖVKB und die slowenische Tochter BAWAG Banka d.d. sind ebenfalls diesem Segment zugeordnet. Die BAWAG P.S.K. deckt hier ein breites Spektrum an Produkten für unsere überwiegend heimischen Kunden ab. Dieses umfasst sowohl Standardprodukte als auch maßgeschneiderte Finanzierungs- und Veranlagungsformen, welche die BAWAG P.S.K. als verlässlichen Partner der österreichischen Wirtschaft auszeichnen.
Gegenüber dem Vorjahr gelang in diesem Segment eine deutliche Ausweitung des Geschäftsvolumens. Der Zuwachs ist auch auf die im Jahr 2008 begonnenen und 2009 intensivierten Investitionstätigkeiten des Profitcenters International Corporates zurückzuführen. International Corporates investiert in ein ausgewähltes Portfolio von Corporate Bonds und Corporate Loans mit Investment-Grade- und Non-investment-Grade-Status sowohl in Euro als auch US-Dollar. Ende 2009 betrug der Buchwert dieses Portfolios ca. 1,1 Mrd EUR.
Die Steigerung des Nettozinsertrages in diesem Segment ist sowohl auf die Ausweitung des Portfolios von International Corporates und den zufrieden stellenden Verlauf der Geschäftsaktivitäten mit österreichischen Kunden als auch auf den im Zuge von Basel II intensivierten Einsatz von risikoadjustierter Preisgestaltung zurückzuführen. Die deutliche Reduktion der unter diesem Segment ausgewiesenen Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden stammt zum überwiegenden Teil aus Bewertungseffekten im Zusammenhang mit zugekauften Krediten. Darüber hinaus machten sich hier niedrigere Erträge aus der Konvertierung von Devisen aufgrund der geringeren Nachfrage nach Fremdwährungsprodukten bemerkbar. Ebenso wie im Segment Privat- und Geschäftskunden blieben auch im Segment Firmenkunden die Kreditausfälle hinter den Erwartungen zurück. Gegenüber dem Vorjahr war eine Steigerung um 9 Mio EUR zu verzeichnen.
Das Segment Financial Markets umfasst die Treasuryaktivitäten des Konzerns, unsere Tochterbank in Malta sowie das strukturierte Kreditportfolio. Die Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögensgegenständen und Schulden werden zum überwiegenden Teil (367,9 Mio EUR) von positiven Bewertungseffekten des strukturierten Kreditportfolios getragen. Davon wurden 186,6 Mio EUR an Minderheitsbeteiligungen weitergegeben. Darüber hinaus enthält die Position auch negative Bewertungseffekte aus den eigenen Emissionen der BAWAG P.S.K. (55,1 Mio EUR). Das Handelsbuch trug mit 18,8 Mio EUR zum Ergebnis bei. Wertberichtigungen für jenen Teil des strukturierten Kreditportfolios, das bis zur Endfälligkeit gehalten wird, sind unter Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von 48,1 Mio EUR enthalten. Die weiteren Teile des Segments Financial Markets umfassen die Investitionsbücher des Bankbuchs mit Anleihen bester Bonität und die Aktivitäten des Aktiv-Passiv-Managements.
Im Segment Immobilien und Leasing bilden wir unsere Aktivitäten rund um die Finanzierung und Betreuung von Immobilienprojekten sowie unser Leasinggeschäft ab. Die Erhöhung des Nettozinsertrags bei gleichzeitiger Reduktion des Verwaltungsaufwandes sowie der Wertberichtigungen bewirkten einen Anstieg des Jahresüberschusses um 19,5 Mio EUR.
Das Geschäftsfeld Sonstiges umfasst im Wesentlichen Erträge aus Beteiligungen, die nicht zum Kerngeschäft zählen, Konsolidierungseffekte und sonstige Ergebnisse.
33 | Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Forderungen und Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. Gruppe gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich in nachfolgend dargestellter Höhe. Die Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen erfolgen zu banküblichen Konditionen.
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Forderungen gegenüber Kunden | 169 |
121 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 169 |
121 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 62 |
108 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 62 |
108 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 48 |
– |
In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).
Im Jahr 2009 beliefen sich die Zinserträge aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen auf 4 Mio EUR (2008: 5 Mio EUR), die Zinsaufwendungen auf 1 Mio EUR (2008: 5 Mio EUR).
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Kreditinstituten | – |
– |
| Forderungen gegenüber Kunden | 227 |
229 |
| Risikovorsorge | – |
– |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 227 | 229 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1 |
– |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 74 |
181 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 75 |
181 |
In dieser Tabelle werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen (keine Wertpapiere).
34 | Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen
Eigentümer
- 99,62% BAWAG Holding GmbH
- 0,38% Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH
Die Pa-Zweiundsechzigste WT Beteiligungsverwaltungs GmbH ist zu 100% im Eigentum der BAWAG Holding GmbH (ehemals: Pa-Zweiundfünfzigste WTP Beteiligungsverwaltungs GmbH).
Die BAWAG Holding GmbH (im Folgenden kurz BAWAG Holding) wird zu 100% von der niederländischen Finanzholding Promontoria Sacher Holding N.V. gehalten, welche wiederum zu 100% im Eigentum einer niederländischen Finanzholding ist, der Promontoria Sacher Coöperatie U.A. Letztere wird zu 51,25% von der niederländischen Finanzholding BAWAG Holdings Coöperatie U.A. gehalten. Die BAWAG Holdings Coöperatie U.A. steht in direktem und indirektem Eigentum eines Konsortiums, das u.a. die Österreichische Post AG, die Generali Holding AG und die Wüstenrot Verwaltungs- und Dienstleistungen GmbH umfasst, und wird geführt von verschiedenen privaten Investmentfonds, die ihrerseits mit Cerberus verbunden sind und wie auch Cerberus letztlich unter der Kontrolle von Stephen A. Feinberg stehen.
Weiters bestehen Geschäftsbeziehungen mit folgenden Cerberus nahe stehenden Unternehmen:
- Ableco (Agent)
- AC Austro Car Handelsgesellschaft m.b.H. & Co OHG (Frachtenstundungskonto)
- Bank Leumi Le (Kontoverbindungen, Kontoüberziehungsrahmen, Settlement Limit, Bankgarantie)
- BAWAG Holding GmbH (Girokonto, Termineinlage)
- Cerberus Operations and Advisory Company, LLC (Berater)
- Chrysler Management Austria GmbH (Girokonto, Termineinlage, Bankgarantie)
- GMAC Bank GmbH (Girokonto)
- GMAC Leasing GmbH (Girokonto, Depot, KFZ Leasing)
- GMAC Leasing Services GmbH (Girokonto, Depot)
- GMAC International Finance BV (Girokonto)
- Komagata Holding B.V. (CLN von Ströer Out-of-Home Media AG (Ströer Turkey) Kredit)
Aufgrund des nicht ausreichenden Jahresüberschusses der BAWAG P.S.K. im Jahr 2008 wurden die Kuponzahlungen von ausstehenden Ergänzungskapitalanleihen der BAWAG P.S.K. im Jahr 2009 von der BAWAG Holding GmbH übernommen. Da für die BAWAG P.S.K. eine vertragliche Verpflichtung besteht, der BAWAG Holding bei Vorliegen eines ausreichenden Jahresüberschusses in der Zukunft die Kuponzahlungen zu erstatten, wurde im vorliegenden Konzernabschluss eine entsprechende Verbindlichkeit erfasst.
Seit 1. Jänner 2010 werden diese Zahlungen wieder von der BAWAG P.S.K. selbst geleistet.
Tochtergesellschaften, Joint Ventures und Beteiligungen der BAWAG P.S.K.
BAWAG P.S.K. Versicherung Aktiengesellschaft
Die Geschäftsbeziehungen der BAWAG P.S.K. mit der BAWAG P.S.K. Versicherung AG, die mehrheitlich im Eigentum des Generali-Konzerns steht, umfassen Wertpapierdepots und Girokonten, wobei die Konditionengestaltung marktüblich ist. Zur Absicherung und Regelung der Zusammenarbeit der BAWAG P.S.K. mit der Generali bestehen drittübliche Verträge, z.B. Kooperationsvertrag, Lizenzvertrag, Provisionsvereinbarung usw. Zur Stärkung der Eigenmittel der Versicherung vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise wurden im Geschäftsjahr 2009 Gesellschafterzuschüsse geleistet und Ergänzungskapital der BAWAG P.S.K. Versicherung AG gezeichnet.
Versicherungsdienst der BAWAG P.S.K. GmbH
Im Geschäftsjahr 2007 wurde eine Minderheitsbeteiligung am Versicherungsmakler der BAWAG P.S.K., dem „Versicherungsdienst BAWAG P.S.K. GmbH", an die Generali verkauft. Für die Vermittlung von Versicherungsverträgen erhält die BAWAG P.S.K. marktübliche Provisionen.
Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH
Die BAWAG P.S.K. ist über eine Tochtergesellschaft zu 50% Eigentümer der Omnitec Informationstechnologie-Systemservice GmbH. Die restlichen 50% gehören der Österreichischen Post Aktiengesellschaft. Unternehmensgegenstand sind die Planung, die Errichtung und der Betrieb eines einheitlichen IT-Systems für die Postämter, dessen Applikationen sowohl von der Post als auch von der BAWAG P.S.K. genutzt werden können.
BAWAG Allianz Vorsorgekasse AG
Die Vorsorgekasse steht je zur Hälfte im Eigentum der BAWAG P.S.K. Gruppe und der Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft. Das veranlagte Vermögen betrug per Ende 2009 rund 426,3 Mio EUR und wird zur Hälfte von der BAWAG P.S.K. Invest GmbH und der Allianz Investment Bank zu drittüblichen Konditionen verwaltet.
Verbundene, jedoch nicht konsolidierte Gesellschaften der Immobiliengruppe und Leasinggruppe
Folgende Gesellschaften sind indirekt 100-%-Tochtergesellschaften der BAWAG P.S.K.:
- BAWAG Leasing & fleet Kft (Ungarn)
- BAWAG Leasing & fleet Sp.z.o.o. (Polen)
- BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Tschechien)
- BAWAG Leasing & fleet s.r.o. (Slowakei)
- BAWAG Leasing Zrt. (Ungarn)
- BAWAG Real Estate Leasing s.r.o. (Tschechien)
- BAWAG Leasing s.r.o. (Slowakei)
- BPLCZ One s.r.o. (Tschechien)
- CVG Immobilien GmbH
- Gara RPK Grundstücksverwaltungsgesellschaft m.b.H.
- PT Immobilienleasing GmbH
- RF BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H.
- REAL ESTATE Leasing s.r.o. (Slowakei)
- IDG Immobilien Development GmbH & Co KG
- IDG Immobilien Development GmbH
- Ingebe Immobilienhandels- und -vermittlungs GmbH
- MARVE Immobilienentwicklungsgesellschaft m.b.H.
- Plato Grundstücksverwertungs GmbH
Folgende Leasinggesellschaften werden indirekt von der BAWAG P.S.K. und jeweils einem Kooperationspartner gehalten: die Kommunalleasing GmbH (50%), die Realplan Beta Liegenschaftsverwertung GmbH (50%), die HFE Alpha Handels-GmbH (50%), Immoconsult Uriah Leasinggesellschaft m.B.H. (45%) und die Generali Leasing GmbH (25%).
Die Immobiliengesellschaft B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH wird gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern zu je einem Drittel gehalten.
Die Refinanzierung über die BAWAG P.S.K. erfolgt ohne Risiko- und Gewinnaufschlag. Seitens der BAWAG P.S.K. Leasing GmbH wird für die Geschäftsführung ein Verwaltungskostenbeitrag verrechnet.
Auslandsgesellschaften
Die BAWAG P.S.K. hat über einen Verwaltungsvertrag mit einer Treuhandgesellschaft aus Liechtenstein maßgeblichen Einfluss auf folgende liechtensteinische Stiftungen:
- Bensor Stiftung
- Biamo Foundation
- Glen Star Foundation
- Treval Stiftung
Diese Stiftungen üben keine Geschäftstätigkeit aus, müssen aber aufgrund von Besserungsvereinbarungen (ausgenommen Glen Star Foundation) mit den nachfolgend angeführten Gesellschaften aufrechterhalten bleiben:
- Austost Anstalt, Liechtenstein
- Shrivenham Ltd., Irland
- Austinvest Anstalt, Liechtenstein
- Austost Handels und Treuhand Limited, Guernsey
Austost Anstalt (Liechtenstein), Austinvest Anstalt (Liechtenstein), Austost Handels- und Treuhand Ltd. (Guernsey), Polestar Ltd. (Liechtenstein, Irland), und Celeste Trust reg. (Liechtenstein) üben keine aktive Tätigkeit aus und sollen mittelfristig liquidiert werden.
Die Rail Trans Invest Ltd. (Irland) sowie die BAWAG Finance Holding Ltd. (Irland) wurden im Geschäftsjahr 2009 liquidiert. BAWAG International Finance Ltd. (Irland) übt keine aktive Geschäftstätigkeit mehr aus und soll im Jahr 2010 liquidiert werden.
Shrivenham Ltd. (Irland) und Datchet Ltd. (Irland) sind keine Beteiligung der BAWAG P.S.K. Es besteht eine Call-Option auf den Erwerb der Gesellschaftsanteile und eine Genehmigungs- und Entlastungserklärung der BAWAG P.S.K. zugunsten der derzeitigen Gesellschafter und Geschäftsführer aus Liechtenstein.
BAWAG Investments Ltd. (Jersey) wird zu 100% indirekt von der BAWAG P.S.K. gehalten. Die Geschäftstätigkeit ist auf Veranlagungsgeschäfte fokussiert und erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Im Geschäftsjahr 2008 sind einige Gesellschaften neu hinzugekommen, um ein neues Geschäftsfeld zu unterstützen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde die Entscheidung getroffen, dieses Geschäftsfeld nicht weiter auszubauen. In diesem Zusammenhang wurden die BAWAG P.S.K. Capital Advisors Ltd., die BAWAG P.S.K. Jersey Auto Finance Ltd., die Auto Finance Jersey I Ltd und die Auto Finance Jersey II Ltd. in Liquidation gesetzt.
Folgende Gesellschaften werden nicht konsolidiert:
- Vindobona alpha S.a.r.l. (Luxemburg, 100%); diese Gesellschaft wurde für die private Krankenversicherung von ausländischen Mitarbeitern, Vorständen der BAWAG P.S.K. und deren Angehörigen gegründet.
- BAWAG P.S.K. Equity Finance Ltd. (Jersey, 100%, noch keine Geschäftstätigkeit)
Im Geschäftsjahr wurde die Vindobona Gamma S.a.r.l. (Luxemburg) liquidiert.
Sonstige vertragliche Beziehungen mit nahe stehenden Gesellschaften
Seit 2001 besteht für die B.I.S. BAWAG Internet Services GmbH eine in Höhe und Laufzeit unbefristete Patronatserklärung der BAWAG P.S.K. Weiters hat die BAWAG P.S.K. gegenüber der Plato Grundstücksverwertungs GmbH eine vollumfängliche Schad- und Klagloserklärung aus Schäden, Rechtsstreitigkeiten und Vermögensnachteilen abgegeben.
Die BAWAG P.S.K. hat anlässlich des Verkaufs der Cosmos Elektrohandels GmbH und Co KG eine Patronatserklärung für die Verkäuferin, die Lethe Leasing GmbH, abgegeben. Die Lethe Leasing GmbH ist eine indirekte Tochtergesellschaft der BAWAG P.S.K.
Private Equity – Venture-Capital-Gesellschaften
Darunter fallen neben einigen Minderheitsbeteiligungen auch die 50-%-Beteiligung an der Athena Wien Beteiligungen AG sowie die 100-%-Beteiligung an der uni venture Beteiligungs AG.
Die Geschäftsbeziehungen zur BAWAG P.S.K. unterliegen marktüblichen Konditionen, mit folgender Ausnahme: Es erfolgt keine Personalverrechnung der Tätigkeit von BAWAG P.S.K. Mitarbeitern für uni venture.
Verkauf von Aktien an der MKB Bank Zrt.
Die P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH hat im Dezember 2008 70.472 Stück Aktien (entsprach zum damaligen Zeitpunkt einem Anteil von 0,5%) an der ungarischen MKB Bank Zrt. an die Saberasu Japan Investments II B.V. verkauft. Letztere wird von der CERBERUS CAPITAL MANAGEMENT, L.P., kontrolliert. Der Verkauf erfolgte zum anteiligen Buchwert der MKB-Aktien nach UGB in der P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH. Im Juli 2009 verkaufte Saberasu Japan Investments II B.V. diese 70.472 Aktien an die Antoinette Holding Ltd.
Angaben über Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Aufwand für die Bezüge des aktiven Vorstands betrug im abgelaufenen Jahr 6.662 Tsd EUR (2008: 7.108 Tsd EUR). An Pensionen wurde an ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene 2.414 Tsd EUR ausbezahlt, aufgrund des Ablebens von Begünstigten wurden Rückstellungen aufgelöst, unter deren Berücksichtigung hat sich 2009 ein Ertrag von 1.669 Tsd EUR ergeben (2008: Aufwand 2.765 Tsd EUR). Für 2009 und 2008 erfolgten keine Bonuszahlungen an die Mitglieder des Vorstands. Die Aufsichtsratsvergütungen beliefen sich auf 308 Tsd EUR (2008: 289 Tsd EUR).
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen beliefen sich für den Vorstand und leitende Angestellte auf 11.549 Tsd EUR (2008: 16.760 Tsd EUR), für die anderen Arbeitnehmer auf 39.400 Tsd EUR (2008: 35.214 Tsd EUR).
Zum 31. Dezember 2009 bestand bei fünf Vorständen eine Pensionsregelung. Für direkte Leistungszusagen wurden in der Bilanz Rückstellungen gebildet. Die Pensionsansprüche der Vorstände waren zum Großteil in eine Pensionskasse ausgelagert.
Zwei Vorstandsmitglieder verließen auf eigenen Wunsch im Jahr 2009 die Bank.
Zum Bilanzstichtag haften keine Kredite an Mitglieder des Vorstands aus (2008: keine aushaftenden Kredite). Die Summe der Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich auf 66 Tsd EUR (2008: 42 Tsd EUR). Die Rückzahlung der Organkredite erfolgte entsprechend den Vertragsbedingungen.
Nicht alle leitenden Angestellten haben eine Pensionszusage. Die leitenden Angestellten, die über eine Pensionszusage verfügen, haben Ansprüche aufgrund der Pensionsreform 1961 oder eine individuelle Zusage. Für alle Mitarbeiter besteht gemäß Pensionskassen-Kollektivvertrag eine Anwartschaft auf eine Pensionskassen-Pension.
Nachstehend werden die Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Personen und deren Familienangehörigen dargestellt, wobei es sich bei den Konditionen um branchen- und konzernübliche Mitarbeiterkonditionen beziehungsweise fremdübliche Marktkonditionen handelt.
| in Tausend Euro | Stand zum 31. Dezember 2009 | Stand zum 31. Dezember 2008 |
|---|---|---|
| Giroeinlage | 5.243 |
4.889 |
| Spareinlagen | 3.789 |
3.081 |
| Kredite | 1.468 |
1.294 |
| Leasing | 142 |
190 |
Das von der Hauptversammlung genehmigte Vergütungsschema für Aufsichtsratsmitglieder sieht vor, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates 60.000 EUR, der stellvertretende Vorsitzende 40.000 EUR und die von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates je 30.000 EUR pro Kalenderjahr erhalten. Die Vorsitzenden des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhalten jeweils 20.000 EUR und jedes sonstige Mitglied des Kredit- und des Prüfungsausschusses erhält 10.000 EUR.
2008 haben Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands einen langfristigen Vergütungsplan mit der BAWAG Holdings Coöperatie U.A., einer Konzerngesellschaft der BAWAG P.S.K. Gruppe, abgeschlossen. Dieser Plan stellt einen langfristigen Prämienplan dar, welcher auf der Schaffung von Unternehmenswert aufbaut. Die Ansprüche sind nach einer durchschnittlichen Periode von vier Jahren ausübbar, wobei dies teilweise von der durchgehenden Beschäftigung und teilweise von der Erreichung von ergebnisbasierten Zielen der BAWAG P.S.K. abhängt. Aufgrund der vertraglichen Konditionen hatten die Ansprüche zum Zeitpunkt der Gewährung keinen Wert und dementsprechend wurde keine Verbindlichkeit im Konzernabschluss 2009 (2008: 0) erfasst. Der zukünftige Wert des Vergütungsplans ist in Anbetracht des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds ebenfalls unsicher.
35 | Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Abgetretene Forderungen und Wertpapiere zugunsten der Oesterreichischen Kontrollbank AG | 993 | 1.112 |
| Sicherstellung zugunsten der Europäischen Investitionsbank | 329 | 519 |
| Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen | 47 | 38 |
| Deckungsstock für fundierte Anleihen | 2.802 | 3.210 |
| Sonstige Sicherstellungen | 43 | 35 |
| Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 4.214 | 4.914 |
36 | Gesamtbetrag der besicherten Schulden
Den in der Vortabelle angeführten Sicherheiten stehen folgende Verbindlichkeiten der BAWAG P.S.K. gegenüber:
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Durch abgetretene Forderungen besicherte Verbindlichkeiten zugunsten der Oesterreichischen Kontrollbank AG | 993 | 1.112 |
| Verbindlichkeiten Refinanzierung Europäische Investitionsbank | 378 | 414 |
| Mündelgeldspareinlagen | 33 | 36 |
| Durch Deckungsstock für fundierte Anleihen besicherte Verbindlichkeiten | 2.177 | 2.533 |
| Gesamtbetrag besicherter Schulden | 3.581 | 4.095 |
37 | Nachrangige Vermögensgegenstände
In den Aktivposten der Bilanz sind folgende nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 36 | 56 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände, die erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden | 7 | 26 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 14 | – |
| -Nachrangige Vermögensgegenstände | 57 | 82 |
38 | Eventualforderungen, Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Eventualforderungen | – |
– |
| Eventualverbindlichkeiten |
1.479 |
1.600 |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | 1.466 |
1.586 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 13 |
14 |
| Kreditrisiken | 7.440 |
10.300 |
Die Position „Kreditrisiken" enthält als wichtigsten Bestandteil die nicht ausgenützten Rahmen im Kreditgeschäft.
39 | Fremdwährungsvolumina
In der BAWAG P.S.K. Gruppe wurden zum 31. Dezember 2009 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in folgenden Fremdwährungen gehalten:
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| USD | 1.770 | 2.088 |
| CHF | 3.226 | 3.400 |
| JPY | 192 | 282 |
| SKK | – | 6 |
| CZK | 126 | 101 |
| Sonstige | 268 | 398 |
| Fremdwährung | 5.582 | 6.275 |
| Euro | 35.643 | 35.303 |
| Gesamtaktiva | 41.225 | 41.578 |
| USD | 756 | 1.533 |
| CHF | 1.843 | 1.531 |
| JPY | 599 | 693 |
| SKK | – | 6 |
| CZK | 4 | 5 |
| Sonstige | 561 | 1.000 |
| Fremdwährung | 3.763 | 4.768 |
| Euro | 37.462 | 36.810 |
| Gesamtpassiva | 41.225 | 41.578 |
Die Tabelle enthält ausschließlich Bilanzpositionen und gibt keine Hinweise auf offene Devisenpositionen.
40 | Echte Pensionsgeschäfte
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Pensionsnehmer – Forderungen Kreditinstitute | 100 |
– |
| Pensionsgeber – Verbindlichkeiten Kreditinstitute |
-826 |
-643 |
| Pensionsgeschäfte | -726 |
-643 |
41 | Leasinggeschäfte
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Bruttoinvestitionswertes auf den Barwert, gegliedert nach Restlaufzeiten:
| 31.12.2009 in Millionen Euro | Bis 1 Jahr | 1–5 Jahre | Über 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten (Bruttoinvestitionswert) | 312 | 580 | 301 | 1.193 |
| Noch nicht realisierte Finanzerträge | 31 | 54 | 31 | 116 |
| Forderungen aus finance lease (Nettoinvestitionswert) | 281 | 526 | 270 | 1.077 |
| 31.12.2008 in Millionen Euro | Bis 1 Jahr | 1–5 Jahre | Über 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag der ausstehenden Leasingraten (Bruttoinvestitionswert) | 175 | 763 | 707 | 1.645 |
| Noch nicht realisierte Finanzerträge | 3 | 77 | 185 | 265 |
| Forderungen aus finance lease (Nettoinvestitionswert) | 172 | 686 | 522 | 1.380 |
Am 31. Dezember 2009 betragen die nicht garantierten Restwerte 11 Mio EUR.
Die Wertberichtigung der uneinbringlichen Mindestleasingzahlungen beträgt 0,0 Mio EUR (2008: 0,0 Mio EUR).
42 | Liste konsolidierter Tochterunternehmen
Die folgende Tabelle zeigt die konsolidierten Tochterunternehmen der BAWAG P.S.K. Gruppe:
| Konsolidierte Gesellschaften nach IFRS zum 31.12.2009 | Einbezugsmethode | Kapitalanteil in % |
|---|---|---|
| Banken | ||
BAWAG Banka d.d., Ljubljana | V | 100,00% |
BAWAG Malta Bank Limited, Sliema | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Invest GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Wohnbaubank Aktiengesellschaft, Wien | V | 100,00% |
easybank AG, Wien | V | 100,00% |
Österreichische Verkehrskreditbank AG, Wien | V | 100,00% |
| Immobilien | ||
BAWAG P.S.K. IMMOBILIEN AG, Wien | V | 100,00% |
BPI Holding GmbH & Co KEG., Wien | V | 100,00% |
BPI Holding GmbH & Co. Immobilien und Anlagen KG., Wien | V | 99,65% |
BPI Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
CARNI Industrie-Immobiliengesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
R & B Leasinggesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
RVG Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
| Leasing | ||
BAWAG P.S.K. Fuhrparkleasing GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Kommerzleasing GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. MOBILIENLEASING KG., Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. LEASING GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. MOBILIENLEASING GmbH, Wien | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Vermietungs- und Leasing GmbH, Wien | V | 100,00% |
B.L.H. BAWAG Leasing Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
Gara Feuerwehrzentralen Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
Hafner See-Liegenschaftsverwaltungsgesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
HBV Holding und Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
KLB Baulandentwicklung GmbH, Wien | V | 100,00% |
M. Sittikus Str. 10 Errichtungs GmbH., Wien | V | 100,00% |
P.S.K. IMMOBILIENLEASING GmbH, Wien | V | 100,00% |
RF 17 BAWAG Immobilienleasing GmbH, Wien | V | 100,00% |
RF elf Realitätenverwertungsgesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
RF fünfzehn BAWAG Mobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
RF sechs BAWAG P.S.K. LEASING GmbH & Co. KG., Wien | V | 100,00% |
RF zwölf BAWAG Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien | V | 100,00% |
START Immobilienleasing GmbH, Wien | V | 100,00% |
| Sonstige Nichtbanken | ||
A.U.S Alpha Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S Alpha Vermögensverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S Beta Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S Beta Vermögensverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S. Delta Holding GmbH, Wien, Wien | V | 100,00% |
| A.U.S. Delta Vermögensverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S. Gamma Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
A.U.S. Gamma Vermögensverwaltung GmbH, Wien | E | 100,00% |
BAWAG CAPITAL FINANCE II LIMITED, Jersey | V | 100,00% |
BAWAG CAPITAL FINANCE III LIMITED, Jersey | V | 100,00% |
| BAWAG CAPITAL FINANCE LIMITED, Jersey | V | 100,00% |
BAWAG Finance Malta Ltd., Sliema | V | 100,00% |
BAWAG Investments Ltd., Jersey | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Jersey Capital Limited, Jersey | V | 100,00% |
BAWAG P.S.K. Versicherung AG, Wien | E | 49,99% |
Bodensee Limited, Sliema | V | 51,00% |
BV Holding GmbH, Wien | V | 100,00% |
BV Vermögensverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
FCH beta Finanzierungsvermittlung GmbH, Wien | V | 100,00% |
P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien | V | 100,00% |
P.S.K. Zahlungsverkehrsabwicklungs GmbH, Wien | V | 99,71% |
Rhein Limited, Grand Cayman | V | 51,00% |
| Stiefelkönig Schuhhandels Gesellschaft m.b.H., Graz | V | 100,00% |
Vindobona Finance Beta S.A., Luxemburg | V | 100,00% |
ZEUS Recovery Fund S.A., Luxembourg | E | 50,00% |
43 | Kapitalmanagement
Das österreichische Bankwesengesetz (BWG) verlangt die Einhaltung einer Mindesteigenmittelquote, welche in Abhängigkeit von den risikogewichteten Aktiva und dem operationellen Risiko berechnet wird. Das Kapitalmanagement der BAWAG P.S.K. erfolgt auf Basis der Eigenmittel im Sinne des BWG. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel werden je nach Qualität in die drei Kategorien Tier I bis III eingeteilt, wobei bestimmte Anrechnungsgrenzen für Tier II und III bestehen.
Die österreichische Bankenaufsicht prüft die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalerfordernisse sowohl für die BAWAG P.S.K. AG als Einzelunternehmen als auch für die Kreditinstitutsgruppe als Ganzes.
Das Kapitalmanagement erfolgt im Rahmen des monatlichen Capital Management Meetings. Zentrale Aufgabe ist die laufende Beobachtung der Geschäftsentwicklung der Bank, die Analyse der Veränderungen der risikogewichteten Aktiva sowie deren Abgleich mit dem zur Verfügung stehenden regulatorischen Eigenkapital. Zu Beginn jedes Geschäftsjahres werden die budgetierten Geschäftsvolumina mit der erwarteten Veränderung der anrechenbaren Eigenmittel abgeglichen. Zusätzlich wird in Stressszenarien die Sensitivität hinsichtlich der Einhaltung der Mindestanforderungen und hinsichtlich der von der BAWAG P.S.K. definierten Größen zur Erreichung des angestrebten Ziel-Ratings überwacht. Neben den risikogewichteten Aktiva geht das Eigenmittelerfordernis für das Wertpapierhandelsbuch unter Anwendung eines internen VaR-Modells sowie das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko in die Berechnung ein. Ebenso werden geplante Veränderungen im Beteiligungsportfolio (Veränderung des Konsolidierungskreises) simuliert.
Die Ergebnisse dieser Analysen werden im Capital Management Meeting diskutiert, das gegebenenfalls Empfehlungen zur Stärkung der Eigenkapitaldecke an den Gesamtvorstand ausspricht.
Die BAWAG P.S.K. überwacht die Einhaltung der vorgeschriebenen Eigenmittelquoten laufend. Basis sind dabei die zum Monatsultimo erstellten Meldungen an die Oesterreichische Nationalbank sowie die Beobachtung der Geschäftsentwicklung. Über die Entwicklung wird regelmäßig an den Gesamtvorstand berichtet.
Die folgende Tabelle zeigt das Eigenmittelerfordernis gemäß BWG und die Zusammensetzung der Eigenmittel der Kreditinstitutsgruppe auf Ebene der BAWAG P.S.K.:
| in Millionen Euro | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Grundkapital, Partizipationskapital | 800 | 250 |
| Rücklagen (inklusive Fonds für allgemeine Bankrisiken) | 954 | 1.007 |
| Unterschiedsbeträge, Minderheitenanteile und Abzugsposten | 346 | 232 |
| Kernkapital (Tier I) | 2.100 | 1.489 |
| Abzug Beteiligungen | -51 | -56 |
| Kernkapital (Tier I) nach Abzugsposten | 2.049 | 1.433 |
| Rücklage gem. § 57 BWG, Neubewertungsreserve | 85 | 13 |
| Ergänzungs- und Nachrangkapital | 746 | 790 |
| Ergänzende Elemente (Tier II) | 831 | 803 |
| Abzug Beteiligungen | -51 | -56 |
| Anrechenbare Eigenmittel | 2.829 | 2.180 |
| Tier III | 67 | 55 |
| Eigenmittel | 2.896 | 2.235 |
Den Eigenmitteln steht folgendes Eigenmittelerfordernis gegenüber:
| Kreditrisiko | 1.579 | 1.1667 |
|---|---|---|
| Marktrisiko | 67 | 55 |
| Operationelles Risiko | 150 | 131 |
| Eigenmittelerfordernis | 1.796 | 1.853 |
Die deutliche Erhöhung der Eigenmittel im laufenden Geschäftsjahr stammt in erster Linie aus dem von der Republik Österreich gezeichneten Partizipationskapital von 550 Mio EUR sowie aus dem Kapitalzuschuss von 205 Mio EUR durch die Aktionäre.
Zum 31. Dezember 2009 besteht in der BAWAG P.S.K. ein Fonds für Allgemeine Bankrisiken gemäß § 57 Absatz 3 BWG in Höhe von 28 Mio EUR (2008: 80 Mio EUR).
Die Kernkapitalquote (Tier I) von 10,0% (2008: 6,6%) sowie die Eigenmittelquote von 13,6% (2008: 9,8%) liegen deutlich über dem gesetzlichen Mindesterfordernis. Bezogen auf das Kreditrisiko (ohne Berücksichtigung des operationellen Risikos) beträgt die Kernkapitalquote (Tier I) 10,4% (2008: 6,9%).
