VORWORT des
VORSTANDSVORSITZENDEN
Gute Performance des österreichischen Kerngeschäftes trotz turbulentem Marktumfeld
Die Umsetzung des mehrjährigen Transformationsprogramms, welches der Verbesserung des operativen Geschäftes und dem Antrieb eines profitablen Wachstums dient und mit dem Aufsichtsrat im Jahr 2007 abgestimmt wurde, ist im heurigen Jahr planmäßig vorangeschritten. Der Fokus der Bank liegt unverändert auf der Modernisierung des österreichischen Retail- und Kommerzgeschäftes, um unseren Kunden einen exzellenten Service bieten zu können.
Die Ergebnisse 2008 wurden stark von zwei Faktoren beeinflusst: Einerseits von der weiteren Steigerung der Profitabilität des österreichischen Kerngeschäftes, andererseits von den insgesamt negativen Auswirkungen aus der Umstrukturierung der Bilanz sowie eines gesunkenen Fair Values des Finanzvermögens der Bank infolge der weltweiten Finanzkrise.
Der operative Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2007 - bereinigt um die Sonderfaktoren aus der Finanzkrise - um 82%. Im Bereich Retail konnten Marktanteilszuwächse verzeichnet werden und bei der Kreditvergabe und den Erlösen im Kommerzbereich wurde ein Anstieg erzielt. Vermögensgegenstände, die nicht zum Kernbereich der Bank zählen, wurden erfolgreich verkauft. Die Bilanz wurde trotz höherer Margen und eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes weiter verkürzt. In Summe führten diese Maßnahmen zu einem signifikanten Anstieg der Liquidität sowie der Kapitalreserven. Aufgrund dieser Reserven konnte die BAWAG P.S.K. den Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Krise trotzen.
Die Insolvenz von Lehman Brothers Inc. am 15. September 2008 führte jedoch zu einer dramatischen Verschlechterung der Marktbedingungen im vierten Quartal 2008 sowie zu einem negativen Bewertungsergebnis für das strukturierte Kreditportfolio. Dieses Portfolio stammt aus der Zeit vor dem Erwerb der Bank durch das Konsortium um Cerberus. Aufgrund erheblicher Marktveränderungen infolge der Insolvenz von Lehman Brothers weist die Bank im vierten Quartal 2008 einen Konzernverlust von 452 Mio EUR nach Steuern aus. Dies brachte einen Gesamtjahresverlust von 548 Mio EUR mit sich.
Der um Sonderfaktoren bereinigte Jahresüberschuss vor Steuern stieg um 82 %
Der um Sonderfaktoren bereinigte Jahresüberschuss vor Steuern aus dem Kerngeschäft wuchs ohne Berücksichtigung der Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise um 82 %. Der Jahresgewinn aus dem Kerngeschäft wuchs um 4 %. Der darin enthaltene Nettozinsertrag weist mit einer Zunahme von 13 % eine besonders kräftige Steigerung auf.
Besonders gut hat sich das Retailgeschäft entwickelt:
- Die Kundenanzahl wurde um 10 % erhöht.
- Die Spareinlagen im Retailbereich wuchsen im gesamten Konzern um 1,1 Mrd EUR oder 8 %.
- Der Provisionsertrag aus neuen Versicherungsverträgen stieg um 320 Mio EUR oder 19 %.
- Es wurden Zugewinne bei Marktanteilen, Kundenzufriedenheit und der Bereitwilligkeit, die Bank weiterzuempfehlen, verzeichnet.
- Die Verkaufszahlen, die Bilanzsumme und der Ertrag der easybank lagen auf Rekordniveau.
Auch im Kommerzkundenbereich gab es deutliche Fortschritte: Die Kreditvergabe stieg trotz höherer Margen und wirtschaftlich schwierigerem Umfeld um 11 %. Diese Geschäftssparte weist großes Potenzial für künftiges Wachstum auf.
Im zweiten Halbjahr 2008 veranlagte die Bank ihre Liquidität konservativ. Diese Strategie war Folge der allgemeinen Marktgegebenheiten, führte allerdings zu einem Rückgang der Erträge, da bei fallenden Zinsen kurzfristig investiert wurde.Die Betriebsaufwendungen für das operative Geschäft sanken um 3 %, obwohl beträchtliche Investitionen in das laufende Geschäft getätigt wurden. Die Aufbauorganisation wurde neu strukturiert: die Verkaufs- und Serviceeinheiten wurden einerseits klar vom Backoffice-Bereich und andererseits vom Risikomanagement getrennt. Diese organisatorischen Änderungen bilden die Basis für weitere Verbesserungen in operationalen Abläufen, der Produktivität und im Servicebereich. Die Risikovorsorge des zugrunde liegenden Geschäftes blieb unverändert.
Verkauf der Nicht-Kernbankenbeteiligungen weitgehend abgeschlossen
Wie 2007 angekündigt, ist es zentraler Bestandteil der neuen Strategie, Beteiligungen, die nicht zum Kernbankengeschäft gehören, zu veräußern. Die Umsetzung dieser Strategie war mit dem Verkauf der Tochterbanken in der Slowakei und in Tschechien und dem Verkauf von Immobilien im Jahr 2008 weitgehend abgeschlossen. Die Entscheidung, die Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa zu verkaufen, spiegelte den Wunsch wider, die wertvollen Ressourcen auf den Kernmarkt Österreich zu konzentrieren sowie Liquidität und Kapitalreserven aufzubauen. Der Verkaufsprozess wurde erfolgreich und genau zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt. Mit dem Rückzug aus Zentral- und Osteuropa wurde das CEE-Exposure der Bank auf weniger als 5 % der Bilanzsumme reduziert.
Starke Liquiditätsposition
Das Einsetzen der Finanzkrise im vierten Quartal 2008 machte die existenzielle Bedeutung einer ausgezeichneten Liquiditätsausstattung einmal mehr deutlich. Die BAWAG P.S.K. hat im Jahr 2008 weitere Schritte unternommen ihre Liquidität zu maximieren. Die verfügbare Überschussliquidität betrug zum Jahresultimo 6,2 Mrd EUR. Diese starke Liquiditätsposition stellt für die Bank einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil dar und erhöht die Möglichkeit, ertragreiche, am Markt verfügbare Aktiva zu erwerben und somit Privatkunden wie auch Firmenkunden weiterhin zu unterstützen.
Weitere Abschreibungen aus der Marktwertanpassung von Finanzvermögen und -verbindlichkeiten, insbesondere im strukturierten Kreditportfolio
In den Jahren 2003 bis 2005 hat die BAWAG P.S.K. beträchtliche Investitionen in Produkte, die als strukturierte Kredite bezeichnet werden, getätigt. 62 %1) dieser Investitionen werden als „Fair Value through Profit or Loss“ bilanziert. Diese Bilanzierungsmethode hat zur Folge, dass alle Wertänderungen unabhängig von der Qualität der zugrunde liegenden Aktiva in der Gewinn- und Verlustrechnung der Bank erfasst werden. Im Jahr 2008 wurden keine bilanziellen Umgliederungen gemäß dem überarbeiteten Standard IAS 39 vorgenommen. Während des Jahres wurde bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Risiko zu mindern. Es wurden Hedging-Strategien sowohl für das gesamte Portfolio als auch für einzelne Wertpapiere entwickelt und umgesetzt. Weiters wurden Teile der Investitionen umstrukturiert oder Wertpapiere verkauft. Die Gesamtkosten dieser risikomindernden Maßnahmen in Höhe von 145 Mio EUR wurden im Laufe des Jahres in der Gewinn- und Verlustrechnung direkt erfasst.
1) Exklusive Investitionen, die Minderheitenstrukturen zugeordnet werden.
Durch die weltweite Finanzkrise ergaben sich wesentliche Änderungen in den Werten von Finanzvermögen und -verbindlichkeiten, da die Kreditmargen und die Liquiditätsaufschläge gestiegen sind. Die Anpassungen an die Marktwerte haben deutliche Spuren in der Gewinn- und Verlustrechnung hinterlassen. Der Nettoverlust aus Finanzaktiva und -verbindlichkeiten inklusive der Marktwertanpassungen betrug im Jahr 2008 596 Mio EUR, während sich die Summe der tatsächlichen Abschreibungen für Finanzanlagen des strukturierten Kreditportfolios, die zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bilanziert werden, im Berichtsjahr auf 82 Mio EUR belief.
Auch im Jahr 2009 wird die Bank der weiteren Volatilität des Marktes ausgesetzt sein.
Konzernverlust nach Steuern in Höhe von 548 Mio EUR als Folge der Finanzkrise und wesentlicher Bilanzumstrukturierungen
Die BAWAG P.S.K. verzeichnete im Jahr 2008 einen Konzernverlust von 548 Mio EUR. Dies ist die Folge des negativen Einflusses der weltweiten Finanzkrise auf das strukturierte Kreditportfolio sowie der Umstrukturierungen der Bilanz, die im Berichtsjahr 2008 durchgeführt wurden.Die wesentlichen Treiber der Ergebnisse für 2008 waren:
Der Nettozinsertrag konnte 2008 um 8 % gesteigert werden. Dies reflektiert die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie, das Kerngeschäft der BAWAG P.S.K. zu forcieren. Der Provisionsüberschuss entwickelte sich analog zum Vorjahr. Eine deutliche Steigerung ist bei den Provisionserträgen aus dem Kreditgeschäft zu verzeichnen.
Der Verlust aus Finanzinstrumenten betrug im Berichtsjahr 2008 596 Mio EUR. Dieser resultiert einerseits aus Aufwendungen, die aus der Bewertung und dem Verkauf des strukturierten Kreditportfolios entstanden, andererseits aus sonstigen Wertpapier- und Derivatbewertungen. Dem gegenüber stand ein Nettogewinn aus dem Verkauf von Nicht-Kernbeteiligungen (vor allem Auslandstöchter) sowie der aus den gestiegenen Spreads resultierende Bewertungserfolg der - zum Marktwert bewerteten - Eigenen Emissionen und der zugehörigen Derivate.
Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen ist in erster Linie auf personelle Investitionen zur Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit, personelle Restrukturierungsaufwendungen und gestiegene Marketingkosten, um unser inländisches Kundengeschäft zu verbessern, zurückzuführen.
Die Bilanzsumme lag per 31. Dezember 2008 mit 41.578 Mio EUR um 3.269 Mio EUR oder 7,3 % unter dem Vorjahreswert. Hauptursache für diese Entwicklung war der Verkauf der Osttöchter Istrobanka und BAWAG Bank CZ, der zu einem Rückgang der Aktiva um 2,5 Mrd EUR führte.
Die Entwicklung unseres Kundengeschäftes ist in der Position „Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ ausgewiesen. Es freut uns sehr, dass diese Position im Geschäftsjahr 2008 um 674 Mio EUR oder 3,4 % auf 20.697 Mio EUR angewachsen ist. Während diese Positionen in Summe gestiegen sind, ist jedoch die Entwicklung der individuellen Kundensegmente unterschiedlich. Die Forderungen gegenüber Kunden aus dem öffentlichen Sektor, insbesondere gegenüber der Republik Österreich, sind im Jahr 2008 um über 500 Mio EUR gefallen (–60,4 %). Dies steht einem Anstieg um rund 1 Mrd EUR (+10,8 %) bei den Krediten an Unternehmen gegenüber. Der überwiegende Teil dieses Neugeschäftes wurde mit österreichischen Kunden abgeschlossen und unterstützte damit die Kreditversorgung der heimischen Wirtschaft. Auch die Kreditvergabe im Retailbereich entwickelte sich mit einem Zuwachs um mehr als 300 Mio EUR (+4,9 %) überaus erfreulich.
Die Entwicklung des Einlagengeschäftes war ebenfalls sehr zufriedenstellend. Verbindlichkeiten an Kunden inklusive der zum Fair Value bewerteten Spareinlagen stiegen um 824 Mio EUR (+3,7 %) auf 22.931 Mio EUR per Jahresende.
Grundsatzvereinbarung mit den Aktionären und der Republik Österreich über Kapitalzuschuss
Ein aktives Management der Bilanz sowie das aus dem Verkauf der Nicht-Kernbeteiligungen gewonnene Kapital erlauben der Bank, konservative Bewertungen vorzunehmen und Rückstellungen für zukünftige Wertminderungen aller Aktiva, die dem Einfluss der Finanzkrise ausgesetzt sind, zu bilden. Die Konzern-Tier-I-Quote vom 31. Dezember 2008 betrug 6,9 %.Um die Ziele des Finanzmarktstabilitätsgesetzes zu erreichen, hat sich die BAWAG P.S.K. entschlossen, ihre Kapitalbasis zu stärken, um auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen ihre Kunden weiterhin unterstützen und erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können. Daher hat die Bank mit ihren Aktionären und der Republik Österreich eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen, das Kapital der Bank zu erhöhen. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Die Bedingungen des Partizipationskapitals entsprechen den Vereinbarungen zwischen der Republik Österreich und der EU-Kommission nach einer Dividende von 9,3 % des Jahresgewinns nach Steuern. Für Verlustjahre besteht keine Nachholungspflicht.Eigentümerkonsortium
205 Mio EUR (davon 150 Mio EUR als Eigenkapital und 55 Mio EUR als Tier I anrechenbares Partizipationskapital)
Republik Österreich
550 Mio EUR als Tier I anrechenbares Partizipationskapital
Außerdem wurde vereinbart, dass die Republik Österreich eine Garantie über 400 Mio EUR übernimmt, um bestimmte Bilanzpositionen der BAWAG P.S.K. zu unterstützen. Diese Garantie hat eine Dauer von fünf Jahren. Darüber hinaus wird die Bank als Tier II qualifizierte Anleihen von insgesamt 50 Mio EUR begeben.
Diese Grundsatzvereinbarung, die der detaillierten Vertragserstellung sowie der Genehmigung der EU bedarf, steht im Einklang mit der Strategie der Bank, sich auf den österreichischen Kernmarkt zu konzentrieren.
Strategie wird aufrechterhalten – Fokus auf das österreichische Retail- und Kommerzgeschäft
Die weltweite Finanzkrise hat die grundsätzliche Strategie der Bank nicht beeinflusst. Die BAWAG P.S.K. ist weiterhin entschlossen, das erfolgreiche Bankgeschäft mit Sitz in Österreich auszubauen. Das Herzstück unserer Strategie bleibt die starke Verpflichtung gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern. Wir werden konsequent die Modernisierung des Institutes vorantreiben und ein verlässlicher Bankpartner und Arbeitgeber bleiben.
Die Kombination aus einem beharrlichen Fokus auf operationelle Verbesserungen, neue Produkte, verbessertes Marketing und Investitionen in unsere Mitarbeiter hat zu einem Anstieg der Volumina, der Marktanteile, der Imagewerte und der Kundenzufriedenheit geführt. Die Vorteile unserer starken Liquiditätsposition und die bestehenden Kapitalreserven stellen eine gute Ausgangsposition für die Bank dar, ihre Strategie weiter zu verfolgen und für unsere Kunden und Aktionäre nachhaltige Werte zu schaffen.
Änderungen im Vorstand
Am 31. Dezember 2008 ist Jochen Bottermann aus dem Vorstand der Bank ausgeschieden. Er hat hervorragende Arbeit für die Bank geleistet und wesentlich dazu beigetragen, die BAWAG P.S.K. wiederaufzubauen. Im Namen der Bank möchte ich ihm für seine Zukunft alles Gute wünschen. Ich freue mich auch, dass er zugestimmt hat, der Bank weiterhin als Berater des Vorstandes verbunden zu bleiben. Darüber hinaus übernimmt er die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden in einigen wichtigen Tochterunternehmen der Bank.Im Jahr 2008 hat sich Alois Steinbichler infolge der Verkäufe der Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa entschlossen, sich aus dem Vorstand der Bank zurückzuziehen. Ich möchte ihm für seine Mitwirkung danken und ihm alles Gute für seine neue Aufgabe wünschen.
Ich freue mich weiters, Regina Prehofer (als verantwortliches Vorstandsmitglied für das Privat- und Firmenkundengeschäft) sowie Byron Haynes (als Chief Financial Officer der Bank) im Vorstand der BAWAG P.S.K. begrüßen zu können. Beide bringen viel Erfahrung und ein hohes Ausmaß an Qualifikation in das Managementteam ein und unterstützen die Bank bei der Umsetzung ihrer Strategie.
Ausblick
Das Jahr 2009 stellt eine besondere Herausforderung für die BAWAG P.S.K. dar: Der globale Konjunktureinbruch wirkt sich weiterhin negativ auf die österreichische Wirtschaft und die internationalen Finanzmärkte aus. Unser strukturiertes Kreditportfolio wurde zum 31. Dezember 2008 konservativ bewertet. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Marktentwicklung können weitere Belastungen für die Bank aus der Änderung von Marktwerten jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die BAWAG P.S.K. ermittelt die risikogewichteten Aktiva, welche in der Berechnung der Kernkapital- und Eigenmittelquote Berücksichtigung finden, nach dem Basel-II-Standardansatz. Der Entwicklung der Wirtschaftslage entsprechend und um die Unsicherheit zukünftiger Gewinne widerzuspiegeln, haben die Ratingagenturen begonnen, die Ratings von Unternehmen, Banken und strukturierten Krediten herabzusetzen. Seit Beginn des Jahres wurden Ratings für finanzielle Vermögenswerte der Bank bereits herabgestuft und es wird mit weiteren Herabstufungen gerechnet.
Der beantragte Kapitalzuschuss durch die Aktionäre und die Republik Österreich ist eine zusätzliche Säule für die weitere Entwicklung der Bank in den kommenden Jahren. Dank der Finanzkraft des Konzerns, der Entwicklung des Kernbankgeschäftes und der starken Liquiditätsposition ist die BAWAG P.S.K. auf das sich verschlechternde Marktumfeld gut vorbereitet.
Unsere Schwerpunkte für 2009 sind
- Proaktives Risikomanagement vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfeldes
- Fortwährende Verbesserung der Produktivität und strikte Kostenoptimierung mit dem Fokus auf Sachkosten
- Weiterer Ausbau des inländischen Retail- und Kommerzkundengeschäftes zur nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft
- Nutzung unserer Liquidität, um den Finanzierungsbedarf unserer Privatkunden, KMU- sowie Kommerzkunden zu decken
Im Namen des Vorstandes möchte ich abschließend allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihre harte Arbeit, ihr Engagement und ihre Kompetenz bei der Servicierung unserer Kunden herzlich danken. Wie aus der Performance des operativen Geschäftes und dem Fortschritt bei der Umsetzung des Transformationsprogramms deutlich hervorgeht, haben sie alle im Jahr 2008 eine großartige Leistung erbracht.
David Roberts
Vorsitzender des Vorstandes und CEO
Wien, im April 2009
